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Futuremark: Servermark testet Media-Transcode- und VM-Server

Servermark von Futuremark kann Serverknoten und Cluster auf Leistungsfähigkeit prüfen. Eine erste Version simuliert das Umwandeln von 4K-Videoinhalten. Später soll eine Version für virtuelle Maschinen folgen. Auch ein Webserver-Benchmark ist in Arbeit.

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Servermark bewertet die Leistung von Servern.
Servermark bewertet die Leistung von Servern. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Der Softwareentwickler Futuremark bietet künftig ein Benchmarktool für Serverumgebungen an. Servermark heißt das neue Programm, das einzelne Knoten oder auch zusammenhängende Servercluster auf die Leistungsfähigkeit beim Media Transcoding testet. Eine Version zum Testen von Infrastruktur für virtuelle Maschinen soll folgen. Das Team arbeitet zusätzlich an einem Webservertest.

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Servermark Media Transcode überprüft die Leistung von Servern mithilfe der Bibliotheken Intel Media SDK und Nvidia Video Codec SDK. Die Software kann Videos in 4K-Auflösung oder Full HD mit drei Qualitätseinstellungen simulieren. Außerdem stehen Videos zur Verfügung, in denen sich viel bewegt oder die dunkle Szenen beinhalten. Unterstützte Videocodecs sind H.265 HEVC und H.264 AVC. Das Ergebnis soll als Benchmark Score leicht mit anderen getesteten Systemen vergleichbar sein.

Leistung eines Servers für virtuelle Maschinen testen

Servermark VDI (Virtual Desktop Infrastructure) ist das folgende Projekt des Unternehmens. Das Programm schätzt die Anzahl an virtuellen Maschinen ein, die auf einer getesteten Serverinfrastruktur betrieben werden können. Der Nutzer kann dabei bestimmen, wie leistungsfähig ein VM-Gast sein soll. Umgekehrt kann er auch die Leistungsfähigkeit bei einer vorgegebenen Anzahl von VMs bestimmen lassen. Servermark VDI unterstützt gängige VM-Umgebungen wie Microsoft Hyper-V, Vmware und Citrix Xenserver.

Zum Webservertest äußerten sich die Entwickler bisher noch nicht. Das Team arbeitet im Benchmark Developer Program mit Drittentwicklern an weiteren Versionen von Servermark. OEMs und Komponentenentwickler sind eingeladen, sich der Entwicklung anzuschließen. Vielleicht werden dann auch mehr Unternehmen als Intel und Nvidia die Software unterstützen. Gerade im Serverbereich gibt es alternative Hardware - beispielsweise von IBM (Power-Plattform), Oracle (Sparc) oder Qualcomm mit dem Centriq-2400-Serverprozessor auf ARM-Basis.

Servermark für den Videotest soll ab dem 20. November 2017 verfügbar sein. Kurz darauf wird Servermark VDI folgen. Andere Versionen sind bisher nicht zeitlich für einen Release eingeplant.

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