Abo
  • Services:

Freier Audiocodec: Opus als Internetstandard verabschiedet

Der Audiocodec Opus ist von der Internet Engineering Task Force zum Internetstandard avanciert. Die Entscheidung ist im RFC 6716 festgehalten. Opus ist damit der erste freie Open-Source-Audiocodec mit diesem Status.

Artikel veröffentlicht am ,
IETF hat Opus zum Internetstandard erklärt.
IETF hat Opus zum Internetstandard erklärt. (Bild: Opus Codec)

Die Internet Engineering Task Force (IETF) hat im RFC-Dokument 6716 den Audiocodec Opus offiziell zum Standard erhoben. Bereits Anfang Juli 2012 hatte das IETF den freien Audiocodec akzeptiert. Es sollten noch minimale Änderungen vorgenommen werden, bis Opus endgültig als Standard abgesegnet werden konnte. Nun ist Opus in der bereinigten Version 1.0 veröffentlicht worden.

Stellenmarkt
  1. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Vor drei Jahren hatten Jean-Marc Valin und Timothy Terriberry von Mozilla sowie Koen Vos von Skype erstmals versucht, die IETF von der Standardisierung des Audiocodecs zu überzeugen.

Kollaboration

Opus ist eine kollaborative Entwicklung, an der unter anderem die IETF, Mozilla, Skype beziehungsweise Microsoft, Xiph.org, Octasic, Broadcom und Google beteiligt waren.

Durch seine Flexibilität soll Opus nahezu alle wichtigen Codecs ersetzen können, vom Sprachcodec Speex bis hin zum MP3-Codec. Die Bitraten sollen zwischen 6 KBit/s und 512 KBit/s variieren können. Außerdem unterstützt Opus Samplingraten zwischen 8 kHz und 48 kHz. Die Frameraten können zwischen 2,5 und 60 Millisekunden liegen. Opus soll auch für das Streaming besser geeignet sein als die herkömmlich verwendeten Codecs.

Firefox hat die Unterstützung für den Audiocodec schon umgesetzt. Einige Open-Source-Projekte unterstützen Opus bereits, etwa Gstreamer oder FFMpeg. VLC von Videolan will den Codec ebenfalls in einer künftigen Version einbauen.

Gemeinnützige Patente

Opus steht unter der BSD-Lizenz und kann von jedem kostenlos genutzt werden. Die in Opus genutzten Patente liegen bei Xiph.org, Broadcom und Microsoft, die sich alle verpflichten, sie ohne Einschränkungen zur Verfügung zu stellen. Lediglich wer gegen die Patente klagt, darf den Codec demnach nicht verwenden.

Es sei der Anfang vom Ende proprietärer Lizenzen, schreiben die Mozilla-Entwickler Valin und Terriberry. Nun werden sie an einem Videocodec arbeiten, der ähnliche Funktionen bieten soll. Eine Mailingliste zu dem Thema beim IETF haben sie bereits eingerichtet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)
  2. (aktuell u. a. WD Elements 4 TB für 99€ und SanDisk Ultra 64-GB-micro-SDXC für 17€ - Angebote...
  3. für 249€ + 5,99€ Versand
  4. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 126€)

Lala Satalin... 15. Sep 2012

Na ja dieser Filterpack ist nicht so toll, ich will nur 2 Filter: Splitter für Opus und...

Der braune Lurch 12. Sep 2012

Mumble bietet bereits seit einiger Zeit Unterstützung für Opus an, wenn auch nur in den...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
Far Cry 5 im Test
Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.
Von Peter Steinlechner

  1. Far Cry 5 Offenbar Denuvo 5 und zwei weitere Schutzsysteme geknackt
  2. Ubisoft Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln
  3. Ubisoft Far Cry 5 erlaubt Kartenbau mit Fremdinhalten

    •  /