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Software: Ericsson will Videocodec-Entwickler Envivio übernehmen

Ericsson kauft ein Videocodec-Unternehmen, dessen Gründer am MPEG 4 mitgearbeitet haben. Ericsson wandelt sich vom Hardware- zum Softwareunternehmen.

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Envivio-Produkt
Envivio-Produkt (Bild: Envivio)

Ericsson will das Unternehmen Envivio kaufen. Aktionären des Unternehmens macht Ericsson ein Übernahmeangebot von 4,10 US-Dollar pro Aktie. Dies entspricht einem Angebotswert von rund 125 Millionen US-Dollar. Mit der Übernahme von Envivio will Ericsson seine Position im Bereich der Videokompression verbessern.

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Der Zukauf soll noch im vierten Quartal 2015 abgeschlossen werden.

Spin-off der France Télécom

Envivio ist ein Anbieter von IP-basiertem Video-Encoding und -Transcoding. Die Firma mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco beliefert nach eigenen Angaben weltweit über 400 TV-Anbieter. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Comcast, Cox Communications, Liberty Global, Sky, Telstra und Time Warner Cable. Envivio erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von 43 Millionen US-Dollar und hat rund 200 Beschäftigte.

Envivio wurde im Jahr 2000 als Spin-off der France Télécom R&D Labs in San Francisco und Rennes gegründet. Die Gründer leisteten Beiträge zur Spezifikation und Entwicklung von MPEG-4. Die Firma hält 17 Patente in dem Bereich aus der Zeit von vor 2000. Envivio ging im April 2012 an die Börse.

Ericsson beschäftigt rund 115.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm wurde 1876 gegründet. Ericsson wandelte sich vom Hardwarehersteller zum Anbieter von Software. Im Jahr 2004 erwirtschaftete der schwedische Konzern 73 Prozent des Umsatzes mit Hardware, 27 Prozent mit Software und Services. Im Jahr 2014 hatten sich die Anteile fast komplett umgekehrt.

Amazon kaufte in der vergangenen Woche Elemental Technologies für 500 Millionen US-Dollar. Das Startup aus Portland im US-Bundesstaat Oregon wurde im Jahr 2006 gegründet und bietet Codier- und Decodier-Software für Filme an.



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