Google: Smart-TVs mit VP9-Unterstützung für 4K-Youtube

Sony, LG, Sharp und Chiphersteller kündigen Produkte mit dem VP9-Codec an. Dieser wird vor allem für die 4K-Videos von Youtube verwendet. Die Partnerschaften um den frei verfügbaren Codec werden damit weiter ausgebaut.

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Der VP9-Codec wird auch in Sonys X85C genutzt.
Der VP9-Codec wird auch in Sonys X85C genutzt. (Bild: Sony - CC-BY-3.0)

Einige der für dieses Jahr auf der Elektronikmesse CES vorgestellten Fernseher unterstützen explizit den freien Video-Codec VP9. Dazu gehören Geräte von Sonys Bravia-Serie X85C, die UH30-Serie von Sharp sowie verschiedenen Medienberichten zufolge auch die neuen High-End-OLED-Fernseher von LG.

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Diese haben alle eine 4K-Auflösung, was auch einer der Gründe für die Integration von VP9 sein könnte. Denn Google setzt für das Streaming bei Youtube in dieser hohen Auflösung auf den Video-Codec, der als Alternative zu HEVC alias H.265 positioniert wird. VP9 soll die Videokompressionsraten von H.265 übertreffen. Darüber hinaus ist VP9 frei verfügbar, wohingegen für H.265 zwingend Lizenzgebühren anfallen. Deshalb ist VP9 inzwischen auch problemlos in Open-Source-Software wie FFmpeg oder den Firefox-Browser integriert.

Auf der CES im Vorjahr hatte Youtube offiziell damit begonnen, VP9 und 4K zu verwenden, wodurch vor allem die zur Übertragung notwendige Bandbreite reduziert werden sollte. Damals präsentierte Google Partnerschaften mit 19 Unternehmen. Laut einer aktuellen Mitteilung sollen inzwischen allein 15 Unternehmen Chipsätze oder Immaterialgüterrechte für Hardware mit VP9-Unterstützung vertreiben.

Hinzu kommen 26 Hersteller, die den freien Video-Codec auf "jede Art von Bildschirm" bringen. Auf der diesjährigen CES stellen neben den genannten Fernseherherstellern auch Unternehmen, die hauptsächlich Chips und Platinen herstellen, ihre VP9-Unterstützung mit Hilfe der 4K-Videos von Youtube aus. Darunter ist etwa Nvidia, dessen neuer Tegra X1 den Codec nativ unterstützt.

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