Eine Studie zeigt, was getan werden muss, damit Deutschland schon 2045 keine Klimagase mehr produziert. Es ist möglich, erforderlich sind aber gigantische Investitionen in erneuerbare Energien.
Die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits zu spüren, sagt der Gouverneur Charlie Baker. Deshalb sei es notwendig, Maßnahmen dagegen zu ergreifen.
Carsharing funktioniert auf dem Land genauso gut wie in der Stadt - mit Elektroautos. Acht Gemeinden des Rhein-Hunsrück-Kreises machen vor, wie das geht.
Ein E-Bike mit Dach und Lenkrad samt Platz für drei Personen soll in der Stadt als Konkurrent zum Auto und Fahrrad auftreten, was nicht problemfrei ist.
Im Verkehrssektor steigen die Kohlendioxidemissionen. Synthetische Kraftstoffe könnten für bessere Luft sorgen - wenn sie nicht ihre eigenen Probleme hätten.
Einzelheiten zur technischen Architektur von Gaia-X wurden am Donnerstag vorgestellt. Doch wie der Zugriff auf europäische Server durch die USA verhindert werden soll, ist unklar.
Hohen Druck oder eine niedrige Temperatur braucht es, um Wasserstoff in den Tank eines Brennstoffzellenautos zu bringen. Eine neue Technik, die Forscher in Norddeutschland entwickeln, soll den Umgang mit dem Wasserstoff deutlich vereinfachen. VW testet den Tank bereits.
Volkswagen gibt die Entwicklung neuer Erdgasmodelle auf. Aktuell verkaufte Autos bekommen keine Nachfolger mehr. Auch Antriebe mit Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen haben keine großen Zukunftschancen.
/66Kommentare/Von Martin Murphy (Handelsblatt) und Stefan Menzel (Handelsblatt)
Trotz weiterer Baumbesetzungen ist der Wald für die geplante Gigafactory des US-Elektroautoherstellers Tesla so gut wie gefällt. Gegen die angeblich geforderte Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Elektro-Lkw dürfte es aber nicht nur in Grünheide Proteste geben.
Es gibt gute Gründe, die Elektromobilität nicht nur unkritisch zu bejubeln. Einige Umweltverbände und Klimaaktivisten machen im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide dabei aber keine besonders gute Figur.
Augsburg hat eine Mobilitäts-Flatrate für das innere Stadtgebiet eingeführt. Bürger können Busse und Straßenbahnen kostenlos nutzen, dazu gibt es eine Leihfahrrad- und Carsharing-Flatrate.
Die Akkus von Elektroautos lassen sich auch als Netzspeicher nutzen. Ein Forschungsprojekt, an dem unter anderem BMW und das DLR beteiligt sind, will die dafür nötigen Techniken testen und entwickeln.
Selbst Strom produzieren und damit gleich das eigene Elektroauto laden: Das bayerische Unternehmen Sonnen bietet die dafür nötigen Komponenten aus einer Hand. Solarmodule und Elektroautos vermietet der Anbieter.
Update Zur Förderung der Elektromobilität soll die Kaufprämie für Elektroautos weiter steigen. Der Autogipfel im Kanzleramt brachte auch einen höheren Zuschuss für Plugin-Hybride. Gebrauchtwagen könnten künftig ebenfalls gefördert werden.
Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt startet VW in die Verkehrswende: Ab November läuft in Zwickau das Elektroauto ID.3 vom Band. Dafür baut der Konzern den Standort in Sachsen fast vollständig um.
Europa will bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden. Für dieses Ziel strebt der dänische Umweltminister ein EU-weites Verbot für Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsantrieb an. Zumindest aber sollten einzelne Mitgliedsstaaten ein solches erlassen dürfen.
Berlin fördert die Anschaffung der mitunter teuren Elektrolastenräder weiter mit 500.000 Euro jährlich, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Doch der administrative Aufwand ist bisher zu hoch gewesen.