Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Mobilität:
Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

Im Verkehrssektor steigen die Kohlendioxidemissionen. Synthetische Kraftstoffe könnten für bessere Luft sorgen – wenn sie nicht ihre eigenen Probleme hätten.
/ Werner Pluta
140 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Tankstelle außer Betrieb (Symbolbild): "Eine deutlich größere Bandbreite an Kraftstoffen und Mobilitätsoptionen als in der Vergangenheit" (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)
Tankstelle außer Betrieb (Symbolbild): "Eine deutlich größere Bandbreite an Kraftstoffen und Mobilitätsoptionen als in der Vergangenheit" Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images

Die Idee klingt gut: Das Dresdner Unternehmen Sunfire(öffnet im neuen Fenster) hat kürzlich angekündigt, eine Anlage zu bauen, die in industriellem Maßstab synthetische Kraftstoffe herstellt . Sie sind klimaneutral, belasten also die Atmosphäre nicht zusätzlich. Aber wie sinnvoll sind sie, um den Verkehrssektor von den fossilen Kraftstoffen zu befreien?

Power-to-Liquid (P2L) heißt das Verfahren, bei dem aus Wasser, Kohlendioxid und Strom aus erneuerbaren Quellen ein Kraftstoff hergestellt wird. Dabei soll Ökostrom, der nicht ins Netz eingespeist wird, zu einem Brennstoff verarbeitet werden. In einer von Sunfire entwickelten CO-Elektrolyseanlage werden dazu Kohlendioxid und Wasserdampf synchron gespalten.

Golem Plus Artikel