Förderung von E-Autos und Hybriden: Wie viel Geld bekomme ich für den Kauf eines Elektroautos?

Ein E-Auto ist in der Anschaffung teurer als ein konventionelles. Käufer können aber Zuschüsse bekommen. Wir beantworten zehn wichtige Fragen dazu.

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Elektroautos von VW im Showroom (Symbolbild)
Elektroautos von VW im Showroom (Symbolbild) (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Es werde Elektro: Um die Emissionen von klimaschädlichem Kohlendioxid zu verringern, sollen Elektroautos die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ersetzen. Weil die Verkehrswende in Deutschland jedoch schleppend verläuft, fördern Staat und Hersteller seit fünf Jahren den Kauf von Elektroautos.

Inhalt:
  1. Förderung von E-Autos und Hybriden: Wie viel Geld bekomme ich für den Kauf eines Elektroautos?
  2. Förderung für Leasing, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenautos
  3. Weitere Fördermöglichkeiten
  4. Wird die Förderung angenommen?

Je nach Fahrzeugtyp und -klasse bekommen Käufer von beiden jeweils 3.000 Euro. Im vergangenen Jahr hat der Staat seinen Anteil an der Prämie verdoppelt. Die sogenannte Innovationsprämie ist Teil des Pandemie-bedingten Konjunkturprogramms. Ursprünglich sollte die Prämie bis Ende dieses Jahres gezahlt werden. Im vergangenen Herbst hat die Bundesregierung das Programm jedoch bis Ende 2025 verlängert.

Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Wer kann die Kaufprämie beantragen?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nimmt die Anträge entgegen. In erster Linie stammen diese von Privatpersonen, die sich ein elektrisches oder elektrifiziertes Fahrzeug kaufen. Auch private und kommunale Unternehmen, Vereine, Kirchen und anerkannte Religionsgemeinschaften sowie Körperschaften können die Förderung beantragen.

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Die meisten Anträge kamen bisher von Unternehmen (knapp 317.000) und privaten Käufern (gut 245.000).

Wie viel Geld gibt es für ein Elektroauto?

Aus der Staatskasse gibt es bis zu 6.000 Euro. Eine immer wieder aktualisierte Übersicht über die förderfähigen Fahrzeuge gibt es auf der Website des Bafa. Hinzu kommt jeweils noch die vom Hersteller gezahlte Prämie, die gleich vom Kaufpreis abgezogen wird.

Die höchste Förderung gibt es für Elektro- und Brennstoffzellenautos mit einem Bafa-Listenpreis bis 40.000 Euro. Der Bafa-Listenpreis ist der niedrigste Nettolistenpreis des Basismodells. Darunter fallen etwa der beliebte Renault Zoe oder der ID.3 von VW. Die vom Hersteller gezahlte Prämie beträgt 3.000 Euro.

Liegt der Bafa-Listenpreis über 40.000 Euro, wie beim Polestar 2, reduziert sich die Fördersumme um 1.000 Euro auf 5.000 Euro. Hier steuert der Hersteller 2.500 Euro bei.

Was ist mit Fahrzeugen der Oberklasse?

Der Staat fördert nicht alle Fahrzeuge: Für teure Autos, deren Nettolistenpreis über 65.000 Euro liegt, gibt es keine Förderung. Dazu zählen etwa der Porsche Taycan oder der Audi E-Tron GT.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Was ist zu beachten?

Die Prämie gilt für Fahrzeuge, die zwischen dem 3. Juni 2020 und dem 31. Dezember 2021 zugelassen werden. Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach der Erstzulassung des Fahrzeugs gestellt werden. Zudem muss das Auto mindestens ein halbes Jahr gehalten werden.

Der Antrag darf auf keinen Fall vor der Zulassung eingereicht werden, sonst lehnt ihn das Bafa ab, und es darf dann auch kein neuer Antrag gestellt werden.

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Förderung für Leasing, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenautos 
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monosurround 07. Jun 2021

Bei nur 230 statt 255.. habe ich aufgehört zu lesen xD Hybrid ist...

Jesterfox 07. Jun 2021

Leider hat halt VW den einzigen elektro mit genug Reichweite der mir halbwegs gefallen...

smonkey 06. Jun 2021

Ich sowieso nicht. Was heißt müssen? Wer würde wohl schon dem Staat mehrere Tausend Euro...

sigii 04. Jun 2021

Das ist aber wahrscheinlich ein Fördertopf aus dem das bedient wird der eben nicht...



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