• IT-Karriere:
  • Services:

Fernbus: Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus

Reisebusse in der Pandemie? Mit Luxussesseln und redundantem WLAN will Roadjet gegen Flixbus punkten, Maskenerkennung und Fieberscan inklusive.

Artikel veröffentlicht am ,
Roadjet
Roadjet (Bild: Roadjet)

Auf dem Fernbusmarkt in Deutschland gibt es mit Flixbus eigentlich nur noch einen relevanten Anbieter, die anderen haben entweder entnervt aufgegeben oder sind marginalisiert worden. Nun versucht der Neuanbieter Roadjet mit einem Luxus-Konzept, gegen das Brot- und Butter-Image der Branche anzukämpfen.

Stellenmarkt
  1. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf
  2. AUSY Technologies Germany AG, verschiedene Standorte

Die wichtigste Neuerung von Roadjet: Eine großzügigere Bestuhlung mit Massagesesseln, die auch über eine Heizung verfügen. Der Bus basiert auf einem Chassis von Scania, ist aber eine Eigenentwicklung. Mit 44 Sitzplätzen - statt der üblichen 96 - kann auch der Mindestabstand besser gewahrt werden.

Neben einer Toilette sind auch ein Umkleideraum sowie ein Automat mit Snacks und einer mit Kaffee in den Bus integriert.

Fieberscan beim Einsteigen

Nach einem Bericht des SWR gibt es ein Kamerasystem mit Körpertemperaturmessgerät am Eingang des Busses, um die Temperatur der Fahrgäste zu messen. Diese können während der Fahrt mit dem bordeigenen Infotainment-System am Platz wie im Flugzeug Filme ansehen und Musik hören.

Maskenkontrolle mit Kamerasystem

An Bord sorgt Roadjet mit einem Kamerasystem dafür, dass jeder Fahrgast eine Maske trägt. Der Kontrollvorgang erfolgt automatisch per Bilderkennung und in Echtzeit. Die persönlichen Daten der Fahrgäste werden nicht aufgezeichnet, den Anforderungen des Datenschutzes werde Genüge getan, teilte Roadjet mit.

Die WLAN-Nutzung ist kostenlos, wobei das Unternehmen zwei Router einsetzt, die jeweils mit einem anderen Anbieter verbunden sind. So soll sichergestellt werden, dass die bestmögliche Abdeckung gewährleistet wird. Bei Fahrten mit der Konkurrenz gibt es gelegentlich das Problem, dass die Verbindung während der Fahrt wegen mangelnder Netzabdeckung ausfällt.

Der Bus ist seit dem 3. August 2020 zwischen Berlin und Stuttgart unterwegs, künftig sollen auch Hamburg und München verbunden werden sowie Stuttgart und Hamburg. Für die aktuelle Route zwischen Berlin und Stuttgart und braucht er dafür 8,5 Stunden bis 9 Stunden. Für rund 40 Euro für eine Richtung können Kunden ein Handgepäckstück bis 7 kg und zwei Reisegepäckstücke bis 20 kg pro Stück mitnehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Cooler Master Masterkeys MK750 RGB für 119,90€, Chieftec CF-3012 3er RGB-Lüfter für 28...
  2. (u. a. Heckenschere für 117,99€, Hochdruckreiniger für 62,99€)
  3. (u. a. Box mit RGB für 44,79€, In-Ear-Kopfhörer für 30,59€)
  4. (u. a. PC-Gehäuse bis -50% und Cash-Back)

Emanuele F. 04. Aug 2020

Vielleicht kommt das davon, dass ich die URL am Smartphone kopiert habe und du am...

eechauch 04. Aug 2020

Aber warum vergleichst du DB Nahverkehrszüge mit einem Langstreckenbus? Ja...

Emanuele F. 04. Aug 2020

Halbwegs faire bzw. zumindest konkurrenzfähige Festpreise würden die Akzeptanz der Bahn...

Frostwind 03. Aug 2020

Es gibt auch mit Gesichtsteil bedruckte Masken. Eine Erkennung im sichtbaren Bereich...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /