Brennstoffzellenauto: Pack die Metallhydrid-Tabletten in den Tank!

An der Tankstelle vorfahren, authentifizieren, Stutzen aufstecken, tanken, weiterfahren: Der Umgang mit einem Brennstoffzellenauto soll ähnlich einfach sein wie mit einem herkömmlichen Verbrennerfahrzeug. In der Praxis ist das aber nicht so. Eine neue Technik, die Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum in Geesthacht(öffnet im neuen Fenster) (HZG) - Zentrum für Material- und Küstenforschung entwickeln, soll das ändern.
Um genug Wasserstoff in einen Tank füllen zu können, muss das Element, das bei normalen Temperaturen gasförmig ist, entweder verflüssigt oder komprimiert werden. Zum Verflüssigen muss er auf etwa minus 253 Grad Celsius heruntergekühlt werden, was reichlich energieaufwendig ist und gute Isolierung erfordert. Üblich ist, dass der Wasserstoff komprimiert wird und mit einem Druck von 700 bar in das Fahrzeug kommt.