Nachhaltigkeit: Porsche will mit synthetischem Sprit Verbrenner-Aus stoppen
Auf dem Weg zu nachhaltigeren Fahrzeugen betrachtet Porsche synthetische Kraftstoffe, die umweltverträglicher sind als solche aus fossilen Quellen, als eine mögliche Lösung.
Das Unternehmen setzt zwar auf Elektroautos und Plug-in-Hybride, allerdings sind noch 70 Prozent aller je gebauten Porsche auf den Straßen unterwegs – und umweltfreundlichere Antriebe wird es für diese kaum geben.
Die daher geplanten, sogenannten eFuels sind synthetische Kraftstoffe, die aus CO2 und Wasserstoff hergestellt werden. Dazu ist Energie nötig. Die Idee: Wenn diese Energie aus Wind- und Solarkraft stammt, ist die Umweltbilanz besser als bei fossilen Treibstoffen, zumal die Energie im Inland erzeugt werden könnte.
Porsche-Vorstand Detlev von Platen sagte bei den Techcrunch Sessions(öffnet im neuen Fenster), überall auf der Welt entstünden eine Menge neuer Vorschriften, die irgendwann das Aus für den Verbrenner zur Folge hätten.
Das Unternehmen arbeitet nun an einem Pilotprogramm, um die Industrialisierung dieser Kraftstofferzeugung günstiger zu machen. Derzeit sind eFuels teurer als fossile Brennstoffe(öffnet im neuen Fenster).
Zudem ist ihre Erzeugung energieintensiv. Der Prozess wird auch Prozess wird auch als Power-to-Fuel bezeichnet. In der Studie Agora Verkehrswende(öffnet im neuen Fenster) wird errechnet, dass Autos, die mit E-Fuels fahren, rund fünfmal so viel Energie im Vergleich zu batteriebetriebenen Elektroautos benötigen. Der Wirkungsgrad von E-Fuels mit bisherigen Verfahren liegt bei etwa 13 Prozent.
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