Blacktea: Elektro-Moped mit 70 km Reichweite ab 2.300 Euro

Das Blacktea-Moped ist ein Elektromotorrad für die Stadt, das preislich mit Verbrennervarianten mithalten soll.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Blacktea Moped
Blacktea Moped (Bild: Blacktea)

Bisher werden E-Zweiräder häufig als Elektroroller konzipiert. Beim Blacktea-Moped hat man sich an den Scrambler-Motorrädern der 70er Jahre orientiert, ein Verbrennungsmotor samt lautem Auspuff fehlt aber. Stattdessen werden ein Elektromotor und wahlweise ein oder zwei Akkus verbaut. Das Zweirad wurde von einem Münchner Startup entwickelt und über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert.

Elektromobilität in Städten per Elektroroller

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Damit ist die Maschine vor allem für Fahrten in der Stadt geeignet, wenngleich auch eine Fahrt auf der Landstraße damit besser vorstellbar ist als mit einer 50er Vespa. Ein LED-Scheinwerfer soll für gute Sicht sorgen. Dazu kommen 18 Zoll große Räder und hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten. Das Fahrzeug wiegt rund 70 kg mit einem Akku und ist für zwei Personen (180 kg) zugelassen.

Der Hinterrad-Nabenmotor entwickelt 3 kW Dauer- und 5 kW Spitzenleistung. Der Akku mit einer Kapazität von 1,8 kWh soll in der Stadt bei durchschnittlich 45 km/h für eine Reichweite von 70 Kilometern ausreichen. Das Laden an einer Haushaltssteckdose soll fünf Stunden dauern.

Reichweitenerhöhung durch Zweit-Akku

Ein zweiter Akku ist optional und soll die Reichweite verdoppeln. Golem.de sieht solche Reichweitenangaben kritisch - auch aufgrund der Erfahrungen mit wesentlich opulenter bemessenen Akkus in Elektromotorrädern, deren Hersteller Reichweitenangaben übertrieben hoch darstellen.

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Das Blacktea-Moped wird mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 45 km/h ausgeliefert. Hierzulande kann es dann ohne Motorradführerschein gefahren werden. Die Begrenzung soll sich jedoch aufheben lassen, wodurch dann die 70 km/h erreicht werden. Dabei ist noch nicht ganz klar, ob Fahrer dies selbst vornehmen können oder ein Herstellereingriff erforderlich ist.

Mit einem funktionierenden Prototyp wurden bereits Publikumsfahrten absolviert. Das Elektromotorrad wird über Indiegogo zu einem Preis von 2.290 Euro angeboten, der Preis soll später auf 4.200 Euro steigen. Der Zweitakku wird für etwa 800 Euro angeboten. Über die Crowdfunding-Plattform wurden bereits rund 260.000 Euro eingesammelt.

Förderung für Elektromotorräder in Deutschland

Das Startup weist darauf hin, dass in vielen deutschen Städten Förderprogramme existieren, die den Erwerb von Elektro-Motorrädern und Motorrollern unterstützen. Das soll den Verkauf weiter ankurbeln.

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quineloe 11. Aug 2020

Dann gehören bei diesen Hauptverkehrsstraßen alle Parkplätze abgeschafft, denn...

mifritscher 03. Aug 2020

Zumal es genau umgekehrt ist: Scheuer hat die Öffnungsklausel von der EU max...

quineloe 03. Aug 2020

Naja. Damit du bei Fahren ohne Fahrerlaubnis ne echte Haftstrafe bekommst musst du schon...

ms40 02. Aug 2020

Nein, bestimmt nicht. Mit Auto kann ich nicht überall vor der Tür parken.



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