Elektromotorrad: Neue E-Motoren von Energica versprechen mehr Reichweite

Mit überarbeiteten Antrieben für Elektromotorräder will der italienische Hersteller Energica Schwächen älterer Modelle ausmerzen.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen
Die Energica Ego+ ist definitiv ein Hingucker.
Die Energica Ego+ ist definitiv ein Hingucker. (Bild: Energica)

Elektromotorräder haben es (noch) relativ schwer bei der Verkehrswende. Hohe Preise und vergleichsweise geringe Reichweiten schrecken viele Kunden vom Umstieg ab. Der italienische E-Motorrad-Hersteller Energica arbeitet daher am nächsten Schritt und präsentiert einen neuen Motor namens EMCE (Energica Mavel Co-Engineered).

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Dank des Motors steigt die Leistung von derzeit 107 kW auf 110 kW (147 PS) mit einem möglichen Boost von bis zu 126 kW (169 PS). Eine neue Flüssigkeitskühlung soll es dem Motor zudem ermöglichen, die maximale Leistung über einen längeren Zeitraum abzurufen. Das Aggregat wiegt 10 Kilogramm weniger als sein Vorgänger, was sich positiv auf Reichweite und Fahrverhalten auswirken dürfte. Eine Ego+ mit dem neuen Antrieb kommt somit auf 260 statt 270 kg. Kenner wissen: Das ist zwar immer noch sehr viel, aber ein großer Schritt.

Mehr Reichweite, auch auf der Autobahn

Zusammen mit einer insgesamt besseren Effizienz bringt der Motor ein Reichweiten-Plus von rund 5 bis maximal 10 Prozent, sogar bei Volllast-Betrieb auf der Autobahn. Der Hersteller gibt an, dass man mit einer Ego+ nun bis zu 420 Kilometer in der Stadt, 198 Kilometer über Land und 246 Kilometer kombiniert erwarten könne. Diese Angaben beziehen sich natürlich auf die Version mit 21,5-kWh-Batterie. Mit Schnelllade-Funktion steht man außerdem nicht länger als eine Stunde an der Säule, im langsameren Modus dauert es bis zu sechs Stunden.

Auch die Brieftasche des Fahrers dürfte der EMCE schonen. Durch die Umstellung des Kühlmittels verlängern sich die Service-Intervalle deutlich, sodass ein Ölwechsel nun nicht länger alle 10.000 Kilometer nötig ist, sondern für das Getriebe alle 30.000 und für die Motorkühlung sogar alle 45.000 Kilometer.

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Energica und Mavel fertigen den Motor in Italien, was für den dort ansässigen Händler weniger Abhängigkeit von globalen Lieferketten und kurze Wege bedeutet. Zunächst stellt Energica die Modellpalette in Europa um, die USA folgen später. Preislich starten Modelle wie die Energica Ego (13,4 kWh) bei 23.719 Euro. Will man die große Batterie, sind es 29.350 Euro.

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