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Projekt E-Farm:
Mein Windrad, mein Strom, mein Bus

In Nordfriesland wird die Energiewende mit Windkraft und Brennstoffzellenbussen schon umgesetzt.
/ Werner Pluta
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Brennstoffzellenbus vor dem Elektrolyseur in Bosbüll: Die Energiewende wird erlebbar. (Bild: eFarm)
Brennstoffzellenbus vor dem Elektrolyseur in Bosbüll: Die Energiewende wird erlebbar. Bild: eFarm

Sieht so die Mobilität der Zukunft aus? Statt den Treibstoff für Busse und Autos aus der Erde zu fördern und dann über Tausende Kilometer zu transportieren, wird er vor Ort hergestellt – aus erneuerbaren Quellen. Anschließend wird er an Tankstellen geliefert, die nur ein paar Kilometer entfernt sind. Klingt utopisch? Ist aber Realität in Schleswig-Holstein.

Im windigen Norden stehen viele Windräder, die Strom produzieren sollen. Aber oft genug stehen sie auch still, weil sie den Strom nicht in Netz einspeisen können. Im Jahr 2017 beispielsweise betrug die Ausfallarbeit 5,5 Terawattstunden. Ausfallarbeit ist die Menge an elektrischer Energie, die nicht ins Netz gespeist werden kann. Der Großteil entfällt auf Windkraft und der Großteil davon wiederum auf Norddeutschland.

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