E-Bikes: Motorrad-Hersteller MV Agusta bringt zwei Elektro-Fahrräder

Die italienische Motorrad-Marke MV Agusta stellt sich mit zwei E-Bike-Modellen breiter auf - und legt den Fokus auf Design.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen
Das Amo RC ist limitiert auf 200 Einheiten.
Das Amo RC ist limitiert auf 200 Einheiten. (Bild: MV Agusta)

Seit der russische Unternehmer Timur Sardarov die italienische Motorrad-Manufaktur MV Agusta übernommen hat, ändert sich in dem ehemals schwerfälligen Unternehmen recht viel. Nach Umstellung der oftmals stark motorisierten Motorrad-Auswahl wagt sich die Motorrad-Manufaktur nun an E-Bikes. Mit dem Amo RC und Amo RR kommen zwei ansehnliche elektrische Fahrräder ins Angebot, später sollen zudem elektrische Tretroller folgen.

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Ähnlich wie es auch Harley-Davidson bei den Serial-1-E-Bikes gemacht hat, versucht MV Agusta offenbar, den starken Fokus auf progressives Design auch für die hauseigenen Fahrräder zu nutzen. Preislich geht es beim Amo RR mit 3.659 Euro los, das Amo RC kostet 4.879 Euro (jeweils inklusive Mehrwertsteuer). Die Unterschiede der Bikes sind marginal: Das kostspieligere RC hat andere Reifen, Carbon-Felgen, einen anderen Sattel und unterscheidet sich in der Lackierung vom RR. Für Sammler und Fans der Marke relevant: Das RC ist auf 200 Einheiten limitiert.

Carbon-Felgen gegen Aufpreis

Beide Räder bringen es auf EU-konforme 25 Kilometer pro Stunde, wiegen 15,5 Kilogramm und halten laut Hersteller rund 75 Kilometer durch. Die Panasonic-Batterie mit 250 Wattstunden ist im Rahmen untergebracht, der Hinterrad-Motor leistet 250 Watt und stammt vom deutschen Zulieferer Mahle aus Stuttgart. Beide Amo-Modelle kommen ohne Gangschaltung aus. Etwas merkwürdig ist es aber schon, dass sich die teuren Carbon-Felgen des RC nicht auf das Gewicht auszuwirken scheinen.

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Die übrige Ausstattung passt zum Preis, wenn auch wichtige Dinge fehlen: Sehr gut sind die Magura Bremsen, der Gates Antriebsriemen und die Reifen von Pirelli. Eine Federung sucht man vergebens und ab Werk entspricht keines der Modelle der StVO, denn Beleuchtung, Schutzbleche, Reflektoren und weitere Notwendigkeiten für den Alltag gibt es weder serienmäßig noch optional im Laufe der Bestellung. MV Agusta beginnt die Auslieferung der Bikes im August, erhältlich sind sie ab sofort direkt beim Hersteller im Online-Shop. Auf Nachfrage von Golem.de konnte bisher kein MV-Agusta-Vertragshändler Auskunft darüber geben, ob es die Fahrräder auch in den stationären Handel schaffen.

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Casement 06. Jul 2021

Ich finde auch nicht das da eine schwere Federgabel ran muss die nur Kraft kostet und in...

Vögelchen 05. Jul 2021

Wenn er sich davon versprochen hat, mit 250 Wh 75 km weit zu kommen, oder gar mit dem...



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