Update In Berlin hat der Verbraucherzentrale Bundesverband laut taz wegen des Coronavirus eine Überlastung gemeldet. Die Verbraucherzentrale erklärt, der Bericht sei bewusst falsch.
Der Onlinekauf der Bahncard ist nicht vom zweiwöchigen Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen ausgenommen. Doch dann muss man bei der Deutschen Bahn nachzahlen.
Die Bundesregierung will beim NetzDG künftig die Löschanforderungen für Videodienste wie Youtube reduzieren, auch bei kinderpornografischen Inhalten. Doch nach Ansicht von Google und Facebook verstößt Deutschland damit gegen Europarecht.
In der Bundesregierung gibt es Streit über ein Gesetz für kürzere Laufzeiten von Handyverträgen. Das Wirtschaftsministerium will die Begrenzung von 24 auf 12 Monate nicht.
Seit dem Ausbruch des Coronavirus sieht man auch in Europa immer mehr Menschen, die einen chirurgischen Mundschutz tragen. Auf Amazon schießen seit einigen Wochen die Preise für derartige Produkte in die Höhe - Amazon geht nun gegen erste Anbieter vor.
Mit deutlicher Verzögerung kann der verpflichtende Rollout intelligenter Messsysteme starten. Die Vorteile für den Verbraucher dürften sich dabei weiter in Grenzen halten.
Wegen der absichtlichen Drosselung von iPhones wird Apple in Frankreich zur Kasse gebeten: Eine Behörde hat entschieden, dass die unangekündigte Maßnahme zur Verhinderung eines plötzlichen Abschaltens nicht rechtens war - Apple kostet das 25 Millionen Euro.
Vertreter der Musikindustrie bedauern noch immer, dass sie sich im Streit über die EU-Urheberrechtsreform und Uploadfilter nicht voll durchsetzen konnten. Weiter als mit der Richtlinie hätten sich die Rechteinhaber nicht bewegen können, hieß es bei einer Diskussionsrunde der Grünen.
Update Die Daten des Berliner Kammergerichtes hätten nach einem Schadsoftware-Befall vollumfänglich ausgelesen werden können. Zu diesem Schluss kommt ein mittlerweile veröffentlichtes Gutachten, das zudem kein gutes Licht auf die IT-Infrastruktur des Gerichts wirft.
Update Nach Ansicht der Bundesnetzagentur verstößt die Deutsche Telekom mit dem Angebot Stream On gegen die Netzneutralität. Nun soll der EuGH entscheiden, ob diese bei Zero-Rating-Angeboten eingehalten werden muss.
Unklare Kosten für das Laden von Elektroautos ist für viele Ladesäulen-Nutzer ein Ärgernis. Nun gehen Verbraucherschützer juristisch gegen die Shell-Tochter New Motion vor.
Update Darf das Bewertungsportal Yelp bestimmte Empfehlungen seiner Nutzer automatisch ausblenden? In einem jahrelangen Prozess hat nun der BGH eine Entscheidung getroffen.
Vielfach lassen sich online Aboverträge zwar mit einem einfachen Klick auf einen Bestellknopf abschließen, eine Kündigung auf Knopfdruck fehlt aber oft. Das wollen Verbraucherschützer und Politiker ändern.
Wer bei Booking.com schon einmal ein Hotelzimmer gebucht hat, wird die Anzeige kennen, dass nur noch ein Zimmer verfügbar sei. Das Reiseportal verzichtet künftig auf derartige Tricks und reagiert damit auf eine Vorgabe der EU-Kommission.
20 Millionen zurückgeschickte Artikel landen einer Studie zufolge in Deutschland jedes Jahr auf dem Müll. Die Regierung will die Lage verbessern. Aus der Opposition kommt Zustimmung - und Kritik.
Bei Amazon werden weiterhin zurückgeschickte, aber auch einfach nicht verkaufte Waren vernichtet. Greenpeace hat die Praxis erneut dokumentiert. Die meisten der zur Zerstörung vorgesehenen Produkte sind offenbar noch funktionstüchtig.
Die Verbraucherzentralen in Deutschland haben gegen Amazon geklagt, weil Kunden das Unternehmen nicht gut erreichen könnten. Der Bundesgerichtshof sieht das anders - trotz fehlender Faxnummer.
Nachdem United Internet den Aufsichtsrat bei Tele Columbus komplett übernommen hat, verliert der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber deswegen seinen Chef. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.
Der Anspruch auf eine private Lademöglichkeit ist ein entscheidendes Kaufkriterium bei Elektroautos. Doch der dazu angekündigte Gesetzentwurf wird in diesem Jahr wohl nicht mehr veröffentlicht.
Update Seit Tagen ärgern sich Sparkassen-Kunden mit Problemen bei Überweisungen und Lastschriften herum. Laufende Gehälter konnten teils nicht gebucht werden. Das Problem ist nun behoben.
In die jahrelangen Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung kommt Bewegung. Die EU-Mitgliedstaaten könnten sich auf eine pauschale Tracking-Erlaubnis für Medien und Drittanbieter einigen.
Agenturen werben mit "echten Bewertungen" für Produkte und Dienstleistungen im Internet. Doch frei erfundene Angaben sind einem Gerichtsurteil zufolge nicht erlaubt.
Die deutschen Datenschutzbehörden erhöhen den Druck auf Webseitenbetreiber. Einfache Cookie-Banner bei der Nutzung von Tracking-Tools reichten nicht aus. Sie drohen mit "erheblich" mehr Datenschutzverfahren.
Verbraucherschützer und Datenschutzbehörden verstärken ihren Kampf gegen Nutzertracking. Damit könnte es zu ersten Gerichtsverfahren um die Zulässigkeit der Trackingmethoden wie Google Analytics kommen.
In den USA erhalten Amazon-Kunden immer wieder abgelaufene und teilweise sogar verdorbene Lebensmittel, die über den Marketplace verkauft werden. Amazon sagt, dass ein System aus menschlichen Aufpassern und einer KI für Sicherheit sorgen soll - immer funktioniert das allerdings nicht.
Das BSI sieht eine weiterhin steigende Bedrohung durch Gefahren im Internet, vor allem setzt demnach die Schadsoftware Emotet der Wirtschaft zu. BSI-Präsident und Bundesinneminister betonen ihre Hilfsbereitschaft in Sachen Cybersicherheit, appellieren aber auch an die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen.
Auch nach über einem Jahr DSGVO sammeln Facebook und Google munter weiter Daten, ebenso Nachrichtenportale und viele Blogseiten. Die Datenschutz-Aufsichtsbehörden sehen sich im Moment nicht imstande, dem einen Riegel vorzuschieben.
/72Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Display defekt, Kühlschrank kaputt - ab zum Elektroschrott? So schnell soll es nicht mehr gehen, hat die EU-Kommission beschlossen. Viele IT-Geräte werden aber von den neuen Regeln gegen geplante Obsoleszenz noch nicht erfasst.
/51Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Update Der Europäische Gerichtshof hat den Datenschutz im Internet gestärkt. Er fordert eine aktive Einwilligung der Nutzer beim Setzen und Abrufen von Cookies. Technische Cookies sind nicht betroffen.
95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
/159Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia
Internetverbindungen fallen bei vielen Nutzern wochenlang aus. Viele sind gezwungen, den Anbieter immer wieder zu kontaktieren bis das Problem vom Provider endlich behoben wird.
Die Bundesregierung setzt beim Klimaschutz im Verkehrsbereich vor allem auf die Elektromobilität, sie will die Kaufprämie verlängern und teils erhöhen. Von einer E-Auto-Quote schreckt sie nach wie vor zurück. SUVs sollen aber höher besteuert werden.
Rückschlag für Valve: Wer auf Steam ein Spiel erwirbt, der soll es auch weiterverkaufen dürfen. Die Betreiber des Stores haben bereits angekündigt, in Berufung zu gehen.
Eine Verbraucherzentrale hat verglichen: Bei 98 von 100 Produkten fand sich der niedrigste Preis im Händler-Shop. Es waren fast ausschließlich von Amazon hervorgehobene Produkte, entweder Bestseller Nr. 1 oder Amazon's Choice.
Ein Abofallenbetrug bei Vodafone, Mobilcom-Debitel und Klarmobil sei seit langer Zeit gelaufen, ohne dass die Bundesnetzagentur aktiv wurde, kritisiert die Stiftung Warentest. Kunden sollten zahlen, obwohl der Anbieter auf der Vodafone-Sperrliste unseriöser Drittanbieter steht.
Wer in Apples App Store nach bestimmten Begriffen sucht, wurde bisher teilweise von einer überraschend großen Anzahl an Apple-Apps in den oberen Rängen der Suchergebnisse überrascht. Ein veränderter Algorithmus soll diese Verzerrung beseitigen - einen Fehler will Apple nicht gemacht haben.
Weil Google auf Youtube auch die Daten von Kindern gesammelt und für personenbezogene Werbung genutzt hat, zahlt Google eine Rekordstrafe - die allerdings im Verhältnis zum Gewinn sehr gering ausfällt.
Verbraucher sollen einfacher aus Kostenfallen kommen. Das Verbraucherschutzministerium will dafür die Vertragsdauer von Mobilfunkverträgen und ähnlichen Dienstleistungen begrenzen.
Die DSGVO verpflichtet Anbieter zur Herausgabe aller gespeicherten Daten mit Personenbezug. Die Vorschrift lässt sich auch zum Identitätsdiebstahl einsetzen.
Dass Apple es nicht gerne hat, wenn nicht lizenzierte Mechaniker oder gar Nutzer selbst Reparaturen an ihren iPhones durchführen, ist bekannt. Bei derart ausgetauschten Akkus zeigt iOS auf den aktuellen iPhones nun keine Informationen mehr zur neuen Batterie an.