Inspire: Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
Das kalifornische Unternehmen Fitbit hat seit einigen Tagen ein neues Wearable im Angebot, für das es – anders als bei seinen früheren Produkten – die Werbetrommel nicht rührt und es auch nicht über seine Webseite oder im Handel zum Verkauf anbietet. Stattdessen gibt es das Inspire(öffnet im neuen Fenster) und sein mit optischer Herzfrequenzmessung ausgestattetes Schwestermodell Inspire HR nur über Firmen, die mit Fitbit einen Vertrag abgeschlossen haben.
Gemeint sind etwa Krankenversicherungen, die ihren Kunden spezielle Rabatte gewähren, wenn diese einen einigermaßen bewegungsintensiven Alltag nachweisen. Oder Firmen, die ihre Mitarbeiter zu einem aktiven Lebensstil ermuntern wollen – weil sie sich so auch im Job bessere Leistungen versprechen. Fitbit hat bei der Ankündigung von Inspire zu CNBC(öffnet im neuen Fenster) gesagt, dass in den USA mittlerweile rund 6,8 Millionen Menschen an solchen Gesundheitsprogrammen von Fitbit und den Partnerfirmen teilnehmen.

Das Inspire erinnert an Geräte wie den im Herbst 2018 vorgestellten Fitnesstracker Charge 3 , dessen Preis bei rund 150 Euro liegt. Es kann den Schlaf analysieren, die Schritte zählen und auf Basis der Bewegungen die verbrauchten Kalorien schätzen, außerdem gibt es einen Alarm bei zu langer Inaktivität, etwa beim langen Sitzen im Büro.
Das Inspire HR verfügt über den gleichen Funktionsumfang plus der optischem Pulsmessung am Handgelenk. Bei beiden Wearables soll der Akku bis zu fünf Tage lang durchhalten. Einen Preis nennt Fitbit nicht – er dürfte von den zwischen Partnerfirmen und Fitbit ausgehandelten Konditionen abhängen.
Auch in Deutschland gibt es Versuche von Krankenkassen, ihren Versicherten per Sportuhr oder Fitnesstracker zu einem gesünderen Lebensstil zu verhelfen. So bietet die AOK in einigen Bundesländern einen Zuschuss bei der Anschaffung von derartigen Wearables an. Krankenversicherungen wie die Viactiv bieten Versicherten mit Fitnesstracker unter bestimmten Bedingungen eine Prämie an. Daten- und Verbraucherschützer kritisieren derartige Modelle immer wieder, weil die Nutzer zu viele Daten mit den Unternehmen teilen.
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