Eine Gruppe von zehn Generalstaatsanwälten plant, T-Mobile US und Sprint zu verklagen, um deren Zusammenschluss zu blockieren. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James plant dazu eine Bekanntgabe. Für die Deutsche Telekom ist der US-amerikanische Markt von größter Bedeutung.
Der Fahrradtaschenhersteller Ortlieb wollte, dass bei Amazon-Suchen nach seinen Produkten nur diese angezeigt werden und keine Konkurrenzangebote. Amazon hat sich vor dem Oberlandesgericht München durchgesetzt und darf weiterhin Alternativen anzeigen.
Bürgerrechtsorganisationen setzen Datenschutzbehörden mit Massenbeschwerden unter Druck. So wollen sie den Kontrollverlust der Nutzer bei Echtzeit-Auktionen für verhaltensbasierte Internetwerbung beenden.
An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
Minderjährige dürfen auf Youtube ohne sichtbare Begleitung eines Erwachsenen keine Livestreams betreiben. Verstöße gegen diese Regel sollen rigoros mit Entzug des Streamingrechts bestraft werden. Insgesamt will Youtube Kinder besser auf der Plattform schützen.
Ikea hat keine Pläne mehr, die eigenen Möbel über einen Onlineshop wie Amazon zu verkaufen. Stattdessen will der Einrichtungskonzern den eigenen Onlineshop stärken und die Kunden dazu bringen, mehr darüber zu bestellen. Bald sollen Bestellungen auch über die Ikea-App möglich sein.
Wie häufig sind Nutzerbewertungen im Internet gefälscht oder manipuliert? Das Bundeskartellamt will Verkaufsplattformen und Bewertungsportale darauf untersuchen.
Die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports bewertet die automatische Spurwechselfunktion in Teslas Autopilot als weit weniger kompetent als einen menschlichen Fahrer und warnt vor Sicherheitsrisiken.
Der Klage von Verbraucherschützern wurde Recht gegeben: E-Plus muss Nutzern von Aldi Talk auch dann ihr Restguthaben auszahlen, wenn diese die SIM-Karte nicht zurückschicken. Für die Retoure gebe es keinen vernünftigen Grund, so die Richter.
Mehrere Mieter von Leihwagen der Autovermietung Hertz sind in den USA festgenommen worden, nachdem die gemieteten Fahrzeuge fälschlicherweise als gestohlen gemeldet wurden. Hertz spricht von Einzelfällen, ein Anwalt von einem Muster.
Die Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung erreichten 2018 einen neuen Höchststand, schreibt die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht. Gegen Callcenter verhängte sie gleich zweimal die Höchststrafe.
Unangenehme Überraschungen bei Anrufen ins EU-Ausland sollen bald nicht mehr möglich sein. Ab dem 15. Mai 2019 gilt für Anrufe und SMS in andere EU-Länder eine Preisobergrenze - vorerst jedoch nicht automatisch.
Verbraucherschützer haben vor dem Landgericht Berlin erfolgreich gegen den Reisevermittler Opodo geklagt. Dieser hat Kunden für wenige Zahlungsarten einen Rabatt gewährt. Das Gericht sah darin jedoch eine Gebühr für andere Zahlungsarten.
Der Bundesgerichtshof hat die Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Freischaltung einer zweiten WLAN-Kennung auf den Kabelroutern von Unitymedia endgültig abgewiesen. Dies sei zulässig, wenn es keine Sicherheits- und Haftungsrisiken oder Mehrkosten mit sich bringe.
Beim Wechsel des Telekommunikationsanbieters sind Kunden oft vorübergehend offline. Eine höhere Entschädigung solle wirtschaftlichen Druck ausüben, damit Übergabeprozesse besser koordiniert und mehr Techniker eingestellt würden, schlagen die Grünen vor.
Wer sich öfters eine App für sein Android-Smartphone kauft, kann schnell den Überblick über die Kosten verlieren. Helfen soll dabei Googles neue Budget-Einstellung für den Play Store, mit der Nutzer eine finanzielle Obergrenze einstellen können.
Verbraucherschützer haben erfolgreich gegen Datenschutzerklärungen und Nutzungsbedingungen bei Google geklagt. Dem Urteil zufolge reicht ein pauschales Anklicken einer Datenschutzerklärung nicht aus.
Anderthalb Jahre lang hat das Bundeskartellamt die deutschen Vergleichsportale unter die Lupe genommen. Der Vergleich bestätigte die Bedenken der Wettbewerbshüter gegen mehrere Praktiken der Anbieter.
Der jahrelange Streit über die Weitergabe von Nutzerdaten an Drittanbieter Facebook verzögert sich weiter. Möglicherweise durften die Verbraucherschützer nach altem Recht nicht gegen Facebook klagen.
Energieversorger und Hausverwalter streiten über den Rechtsanspruch auf Lademöglichkeiten für Elektroautos in Mehrfamilienhäusern. Was den einen nicht schnell genug gehen kann, ist den anderen viel zu schnell.
Neuwagen müssen ab 2022 in der EU mit vielen Assistenzsystemen ausgerüstet werden, darunter einem Fahrtenschreiber, der die Sekunden vor dem Unfall speichert. Darauf haben sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten verständigt.
Update Das Europaparlament zeigt in einer emotionalen Debatte, wie gespalten die Abgeordneten beim Thema Urheberrecht sind. Dennoch erhielt die Richtlinie mitsamt Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern eine Mehrheit.
Verbraucherschützer fordern, die bis Ende Juni befristete staatliche Kaufprämie für Elektroautos zu verlängern. Zudem solle sich der Zuschuss für reine Elektroautos verdoppeln.
Update Anstatt die Macht der US-amerikanischen IT-Konzerne zu beschneiden, werde mit der Urheberrechtsreform das Gegenteil erreicht, warnen europäische Startups. Kanzlerin Merkel verteidigt hingegen die "Oldies", die vom Internet keine Ahnung hätten.
Bei verspäteten Zügen haben Bahnkunden zwar Anspruch auf Entschädigung, müssen sich dafür bisher aber durch einen Formularwust wühlen. Das soll sich ändern: Die Deutsche Bahn will die Anträge online bereitstellen. Die Politik fordert noch mehr.
Beim Wechsel des Telekom-Anbieters bekommen viele Nutzer weiterhin Probleme. Kündigungen werden nicht anerkannt, Technikertermine platzen, die Versorgung reißt ab.
Eine Preiserhöhung bei dem drittgrößten Kabelnetzbetreiber Pyur sollen die Kunden nicht mitmachen, fordern Verbraucherschützer. Das Unternehmen macht steigende Kosten geltend. Doch nicht für den Docsis 3.1-Ausbau in Berlin.
Sky hat vor Gericht verloren. Teile der allgemeinen Geschäftsbedingungen des Pay-TV-Anbieters wurden für unwirksam erklärt. Vor Gericht ging es um die Frage, wie weitreichend Sky den inhaltlichen Umfang gebuchter Programmpakete nachträglich ändern darf.
Facebook hat in den USA in den vergangenen Jahren 15 Millionen Nutzer verloren. Firmenchef Mark Zuckerberg will das soziale Netzwerk daher mehr in Richtung Whatsapp und Snapchat ausbauen.
Bereits 2011 erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband Klauseln in der Apple-Datenschutzrichtlinie für ungültig. Diese Auffassung ist jetzt vom Berliner Kammergericht bestätigt worden. Schon der Titel sei irreführend, heißt es in dem Urteil. Die DSGVO gelte zudem auch für ältere Texte.
Viele Apps schicken ohne Zustimmung der Nutzer Daten an Facebook. Bei der beliebten Musikerkennungsapp Shazam hat Apple das nun gestoppt. Allerdings nicht bei allen Nutzern.
Die Verbraucherzentrale Bayern hat Sky abgemahnt. Mit einem Kniff will der Pay-TV-Anbieter Abonnenten dazu bringen, nach einer Kündigung bei einer kostenpflichtigen Hotline anzurufen.
Datenpanne im Telekom-Shop in Schleswig-Holstein: Eine Kundin hat neben einem Backup ihres Smartphones auch die persönlichen Daten anderer Kunden erhalten. Die Verbraucherzentrale sucht nach weiteren Fällen.
Update In der Debatte über die Reform des EU-Urheberrechts verschärft sich der Ton. Während die EU-Kommission Vergleiche mit dem Brexit-Referendum zieht und Unions-Politiker von Fake-Kampagnen sprechen, gehen Tausende Gegner von Uploadfiltern in Köln auf die Straße.
Update Nach zähen Verhandlungen haben sich Parlament, Kommission und Mitgliedstaaten der EU auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Doch der Streit über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter ist noch nicht zu Ende, weil die umstrittene Richtlinie noch zwei wichtige Hürden nehmen muss.
Smartphones und andere Waren werden von Marketplace-Händlern unverlangt an Kunden in Deutschland geschickt. Die Amazon-Kunden können die Artikel behalten, doch über die Hintergründe herrscht Unklarheit.
Schlafanalyse und Schrittzählung, auf Wusch auch optische Herzfrequenzmessung: Ein neues Wearable von Fitbit mit dem Namen Inspire klingt auf den ersten Blick wenig aufregend. Das Spannende ist, dass es nur in den USA und nur über Firmenpartner erhältlich ist.
Die Smartwatch Enox Safe-Kid-One soll es Eltern ermöglichen, einfach mit ihrem Kind zu kommunizieren - und es im Notfall leicht orten zu können. Dummerweise können das auch externe Nutzer, weshalb die EU-Kommission nun einen Rückruf anordnet.
In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Beschwerden zu Abofallen wieder zugenommen. Zed Germany liegen Beschwerden aus ganz Deutschland vor, besonders oft von Vodafone-Kunden.
Die angekündigte Verschmelzung von Facebooks eigenen Diensten mit Whatsapp haben für viel Wirbel gesorgt. Doch Mark Zuckerberg scheint es damit nicht sehr eilig zu haben.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will angeblich die verschiedenen Messengerdienste seines Unternehmens miteinander verknüpfen. Doch wem nützt eine Verschmelzung von Whatsapp mit den anderen Diensten?
Die EU-Kommission hat mit Japan den "weltweit größten Raum für sicheren Datenverkehr" geschaffen. Das Datenabkommen mit den USA zählt in dieser Rechnung nicht.
Mit dem Recht auf Auskunft sollen die Nutzer mehr Kontrolle über die gespeicherten Daten bekommen. Doch die sozialen Medien machten es den Nutzern trotz der DSGVO nicht so einfach, kritisieren Verbraucherschützer.
Unitymedia gewährt seinen Kunden mit Basis-Internetanschluss eine höhere Datenübertragungsrate. Eine kleine Gruppe ist davon ausgeschlossen, weil sie eine kostenfreie Internet-Minimalversorgung ausprobiert. Das sorgt für Kritik, doch ist das berechtigt?
Vertragsschlüsse am Telefon müssen künftig per E-Mail oder Brief bestätigt werden. So will es Bundesjustizministerin Katarina Barley. Damit würde auch WAP-Billing-Betrug beendet. Dies wurde bereits häufiger gesetzgeberisch versucht, aber nie vom Bundestag zugestimmt.
Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Nach der Aufklärung des Politiker-Hacks will die Bundesregierung ähnliche Vorfälle künftig besser verhindern. Dazu soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher vor den Gefahren im Netz gehören. Und ein "IT-Sicherheitskennzeichen".
35C3 Telefonbetrug verursacht nach Angaben von Experten jährlich einen hohen Milliardenschaden für die Provider. Als Nutzer kann man sich häufig nicht dagegen wehren. Ein einfacher Chatbot treibt hingegen manche Telefon-Spammer zur Verzweiflung.
Mit erheblicher Verzögerung kann die Vernetzung von Stromzählern in Deutschland starten. Für einen verpflichtenden Rollout der Geräte fehlt aber immer noch eine wichtige Voraussetzung.