Abo
  • IT-Karriere:

Galaxy-Smartphones: Verbraucherschützer wollen Samsung verklagen

Samsungs Top-Smartphones sind seit einigen Generationen vor Wasser und Staub geschützt - technisch gesehen aber nicht komplett wasserdicht. Dennoch soll Samsung in der Werbung einen anderen Eindruck erzeugt haben, findet der australische Verbraucherschutz - eine Klage soll folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung soll in seiner Werbung suggerieren, dass seine Smartphones mehr aushalten, als sie es eigentlich tun.
Samsung soll in seiner Werbung suggerieren, dass seine Smartphones mehr aushalten, als sie es eigentlich tun. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die australische Verbraucherschutzorganisation ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) will den südkoreanischen Elektronikhersteller Samsung verklagen, wie Cnet berichtet. Grund ist der Vorwurf irreführender Werbung: Samsung soll seine Smartphones wasserfester dargestellt haben, als sie eigentlich sind.

Stellenmarkt
  1. BSI Systeme GmbH, Mönchengladbach
  2. OEDIV KG, Bielefeld

Konkret geht es um den Schutz nach IP68, der Geräten eine Wasserfestigkeit für 30 Minuten bei einer maximalen Tiefe von 1,5 Metern bescheinigt - unter anderem ist das Galaxy S10+ derart zertifiziert. Wichtig ist der Zusatz, dass dieser Schutz nur für Frischwasser definiert ist, nicht also für das Eintauchen in Meerwasser oder auch Poolwasser, das meistens mit Chemikalien versetzt ist. Der ACCC zufolge soll Samsung dies in seiner Werbung nicht deutlich genug dargestellt haben.

"Die ACCC wirft Samsung vor, die Galaxy-Smartphones in der Werbung falsch und irreführend als geeignet für die Nutzung in allen Arten von Wasser dargestellt zu haben, inklusive Meerwasser und Poolwasser, und dass dies den Smartphones im Laufe ihrer Nutzungszeit nicht schaden würde", erklärt der ACCC-Vorsitzende Rod Sims.

Nutzern soll Garantie wegen Wasserschäden verweigert worden sein

Die ACCC hat nach Angaben von Cnet über 300 Samsung-Werbungen untersucht, die ihre Behauptung untermauern. Samsung soll zahlreichen Nutzern die Garantie verweigert haben, weil diese das Gerät unsachgemäß im Wasser verwendet hätten.

Samsung hat auf die Vorwürfe geantwortet und sei bereit, sich vor Gericht zu verteidigen. "Samsung steht hinter seiner Werbung, dass die Galaxy-Smartphones wasserfest sind", sagt das Unternehmen in einer Mitteilung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 139,00€ (Bestpreis!)
  3. 339,00€ (Bestpreis!)

Hugo1of2 08. Jul 2019

Vergiss nicht das smart in Smartphone ... auch beim Surfen kannst du damit fleißig Daten...

Rail 05. Jul 2019

Es geht nicht um die, wo es klappt.. Technisch nicht wasserdicht, aber als Wasserdicht...

Evergrey 05. Jul 2019

Soweit ich weiß, schließt jeder Hersteller der sein Gerät als wasserfest oder wasserdicht...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

    •  /