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Data Transfer Project: Apple unterstützt Projekt für Datenportabilität

Die Open-Source-Initiative für einen Datenaustausch zwischen Portalen macht Fortschritte. In wenigen Monaten soll es erste Funktionen für Benutzer geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple will die Daten der iCloud leichter portierbar machen.
Apple will die Daten der iCloud leichter portierbar machen. (Bild: Pixabay)

Der Computerkonzern Apple unterstützt künftig die Open-Source-Initiative Data Transfer Project. Nach Angaben des US-Portals The Verge kündigte Apple an, interoperabile Systeme zu entwickeln, um Daten von und zur iCloud übertragen zu können. Auf der Webseite des Projektes heißt es zudem, dass seit dessen Start im Juli 2018 auch der Musikstreamingdienst Deezer, das soziale Netzwerk Mastodon und die neue Plattform von WWW-Erfinder Tim Berners-Lee, Solid, integriert worden seien.

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Die IT-Konzerne Google, Facebook, Microsoft und Twitter haben das Data Transfer Project (DTP) gemeinsam ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, eine einheitliche technische Plattform zu schaffen, die den Austausch von Daten auf eine Weise ermöglicht, durch die Nutzer leicht von einem Dienst zu einem anderen umziehen können.

Erste Funktionen für Nutzer sollen kommen

Laut Google soll das Projekt Werkzeuge anbieten, mit denen sich die Daten von verschiedenen Diensten zwischen diesen transferieren lassen, ohne sie herunterladen zu müssen. Die teils noch zu entwickelnden Werkzeuge der an dem Projekt beteiligten Firmen sollen dann Daten von den internen proprietären APIs einzelner Dienste in ein standardisiertes Format übertragen können, das von jedem genutzt werden kann.

Seit März 2017 hätten die 18 beteiligten Entwickler 42.000 Zeilen Code (Github) beigesteuert und mehr als 1.500 Dateien überarbeitet, heißt es auf der Projektseite, allerdings auch: "DTP wird weiterhin entwickelt und ist noch nicht richtig fertig, um von jedem genutzt werden zu können." Der zuständige Google-Projektleiter Jessie Chavez sagte jedoch The Verge: "Wir sind sehr erfreut über die Fortschritte des Datentransferprojektes seit unserer Ankündigung im vergangenen Jahr und freuen uns darauf, in den kommenden Monaten unsere ersten benutzerbezogenen Funktionen einzuführen."

Das Prinzip der Datenportabilität ist seit 2018 in Artikel 20 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verankert. Zu diesem Zweck stellen Dienste wie Google, Facebook, Instagram oder Twitter inzwischen Datendownload-Tools bereits. Bei einer Untersuchung der Verbraucherschützer gestaltete sich der Datendownload aus Nutzersicht "als solcher problemlos und ohne größere Hürden". Allerdings habe es bei vier der untersuchten Tool-Anbieter an einer übersichtlichen Darstellung der heruntergeladenen Daten gefehlt.

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nekronomekron 01. Aug 2019

Ja. Und? Dürfen sie sich jetzt nicht öffnen oder an diesem offenen Projekt teilnehmen...


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