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7-Eleven: Supermarktkette stoppt Zahlungssystem nach einer Woche

Die japanische Einzelhandelskette 7-Eleven hat Anfang Juli 2019 ein eigenes Bezahlsystem eingeführt, das sich durch einfache Bedienung auszeichnet. Dummerweise ist der mit einer Kreditkarte verknüpfte Dienst nur unzureichend gesichert gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein 7-Eleven-Laden in Tokyo
Ein 7-Eleven-Laden in Tokyo (Bild: Reuters)

Der japanische Betreiber kleiner Supermärkte (Convenience Stores) 7-Eleven hat sein jüngst in Japan eingeführtes Bezahlsystem 7pay nach nicht einmal einer Woche wieder ausgesetzt. Hintergrund sind Betrugsfälle, die zu einem Schaden von umgerechnet über 450.000 Euro geführt haben, wie das Mutterunternehmen Seven & I Holdings in einer Stellungnahme meldet.

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Mit 7pay können Kunden den Barcode eines Produktes scannen. Der Betrag wird dann von einer mit dem Konto verknüpften Kreditkarte abgebucht. Wie The Verge berichtet, konnten Betrüger das System aufgrund mangelhafter Absicherung überlisten und Zugriff auf die Konten von rund 900 Nutzern erlangen. Durch einen automatisierten Prozess wurde systematisch Geld von den Kreditkarten abgebucht.

Die Diebe machten sich eine leicht zu überlistende Passwortwiederherstellung zunutze: Vergessen Nutzer von 7pay ihr Passwort, können sie sich ein neues nach Angabe der Telefonnummer, des Geburtsdatums und der E-Mail-Adresse an eine völlig andere Adresse schicken lassen.

System erleichterte es den Betrügern noch

Die 7pay-App soll zudem das Geburtsdatum eines Nutzers automatisch auf den 1. Januar 2019 gesetzt haben, wenn vergessen wurde, das Feld auszufüllen. Das soll es den Betrügern zusätzlich vereinfacht haben, das System zu überlisten.

7-Eleven hat das Bezahlsystem komplett ausgesetzt. Betroffene Kunden können sich über eine Hotline beim Unternehmen melden, der Schaden soll beglichen werden. Neue Nutzer können sich nicht registrieren. Wann und ob 7pay wieder nutzbar sein wird, ist aktuell noch unbekannt. Bislang war das System nur in Japan verfügbar, 7-Eleven-Märkte gibt es aber unter anderem auch in Südkorea, Taiwan, den USA, Dänemark, Norwegen und Schweden.

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Frostwind 08. Jul 2019

Das dachte ich auch sofort. Es sind Läden, wo typischerweise Einwanderer arbeiten. Der...

Peter Brülls 08. Jul 2019

Nö. Überhaupt nicht.


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