Gewerbliche Händler: Artikel bei Amazon Marketplace sind erheblich teurer

Eine Verbraucherzentrale hat verglichen: Bei 98 von 100 Produkten fand sich der niedrigste Preis im Händler-Shop. Es waren fast ausschließlich von Amazon hervorgehobene Produkte, entweder Bestseller Nr. 1 oder Amazon's Choice.

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Verbraucherschützer vergleichen die Preise.
Verbraucherschützer vergleichen die Preise. (Bild: Verbraucherzentrale NRW)

Gewerbliche Händler bei Amazon Marketplace bieten im eigenen Shop oft weitaus günstigere Preise. Laut Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen waren die Offerten auf Amazon fast ein Fünftel teurer, erklärten die Verbraucherschützer am 18. September 2019. Die Stichprobe erfolgte bei 20 Händlern, die auf dem Amazon-Marketplace aktiv sind und einen eigenen Shop betreiben. Für jeweils fünf Produkte, die die Händler parallel anboten, verglichen die Tester zeitgleich die Preise.

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Dabei handelte es sich fast ausschließlich um von Amazon hervorgehobene Produkte, entweder mit einem orangefarbenen Balken für Bestseller Nr. 1 oder mit einem schwarzen für Amazon's Choice.

Bei 98 der 100 Produkte fand sich der niedrigste Preis im Händler-Shop. Lediglich zweimal war Amazon Marketplace günstiger. Der Gesamtpreis inklusive Lieferung für alle 100 Artikel lag beim Marketplace fast ein Fünftel (18 Prozent) über dem Preis im Händlershop.

Ein Kaffeeautomat etwa wurde im eigenen Onlineshop für 673 Euro verkauft. Bei Amazon waren dagegen 840 Euro fällig. Einen Kranwagen bot ein Lego-Händler für nahezu 181 Euro im eigenen Shop und für 251 Euro bei Amazon an.

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Viele Amazon-Kunden verlassen sich wegen des guten Kundendienstes und der kostenlosen Lieferung mit Amazon Prime auf die Marketplace Angebote des US-Konzerns. Zwei von drei Verbrauchern starten ihre Shoppingtour auf Amazon und weit über die Hälfte kauft auch dort.

"Unsere Verkaufspartner legen ihre Produktpreise in unserem Store selbständig fest. Wir bieten ihnen Hilfsmittel, um sicherzustellen, dass diese Preise konkurrenzfähig sind", sagte Amazon-Sprecherin Liliane Obermaier Golem.de auf Anfrage.

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derdiedas 14. Okt 2019

"Da lässt euch Amazon kalt verhungern. Ist mir mal mit einer über 200 Euro teuren...

Laserdance 27. Sep 2019

Ja von den Gebühren hätte ruhig mal was im Text stehen können. Ist ja nur logisch dass...

Anonymer Nutzer 23. Sep 2019

Ja, es ist auch klar woran es liegt: Amazon möchte möglichst mit dem Marketplace...

Anonymer Nutzer 20. Sep 2019

Jo Leben ist hart.

Anonymer Nutzer 20. Sep 2019

Wat??? Ja man muss für die Blitzmerker auch wirklich alles aufschreiben. Jeder wie er...



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