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print@home: Eventim schafft Online-Ticketgebühr nun doch ab

Eventim verzichtet doch darauf, eine niedrigere Gebühr für den Ausdruck von Online-Tickets mit print@home zu erheben. Man wolle keinen Streit, sagte der Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg. Die Gebühr bringe nur 1 Million Euro im Jahr.

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Die App von Eventim
Die App von Eventim (Bild: Eventim)

Der Ticket-Anbieter CTS Eventim schafft die umstrittene Service-Gebühr für selbst ausgedruckte Online-Tickets dauerhaft ab. "Wir wollen keinen Streit", sagte Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg dem Wirtschaftsmagazin Capital. Für die selbst ausgedruckten Tickets mit print@home habe man zwar an vielen öffentlichen Hallen in Kontrollsysteme investieren müssen, und in vielen anderen Ländern sei die Zusatzgebühr auch überhaupt kein Problem, erklärte Schulenberg. Aber man habe die Mechanik hinter der Online-Gebühr "nicht überzeugend genug vermitteln können". Deshalb werde man in Deutschland auf Dauer auf die Gebühr verzichten.

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Die Servicegebühr von bis 2,50 Euro für die elektronische Übermittlung einer Eintrittskarte zum Selbstausdrucken ist unzulässig. Das hatte der Bundesgerichtshof (BGH) im August 2018 bestätigt. Gegen CTS Eventim hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geklagt. Für die Übermittlung der Daten fielen dem Marktführer in der Ticketvermittlung weder Porto- noch Materialkosten an. "Das Urteil schiebt der Unsitte einiger Anbieter einen Riegel vor, Verbrauchern mit Extragebühren zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen", sagte Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Allerdings hatte der Bundesgerichtshof darauf hingewiesen, dass eine Anpassung der Gebühr durchaus zulässig sein könnte. Unmittelbar nach dem Urteil hatte Eventim den Aufschlag von 2,50 Euro gestrichen, sich aber zugleich vorbehalten, künftig eine Gebühr in geringerer Höhe zu verlangen.

Bei der Online-Gebühr gehe es um Erlöse von nur einer Million Euro im Jahr, sagte Eventim-Chef Schulenberg. Nur ein kleiner Teil der Fans drucke seine Konzerttickets selbst aus. Dagegen hat das Unternehmen eine Service-Gebühr für Fußballtickets und andere Karten, die über seine Tochter Eventim Sports verkauft werden, bis heute vorerst beibehalten, da sich die Entscheidung des BGH nicht unmittelbar gegen die Firmentochter richtet. Nach Unternehmensangaben laufen derzeit Gespräche mit den Sportvereinen, um eine Lösung im Sinne der Clubs, der Fans und des Unternehmens zu finden.



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Lachser 05. Jan 2019

Das ist doch ok so. Aufwände die quersubventioniert werden müssen sind die regel. Auch...

ichbinsmalwieder 19. Dez 2018

Hier in München ist der Service gratis und sehr komfortabel per App gelöst. Was mich...

ichbinsmalwieder 19. Dez 2018

Ist das Dein Ernst??? In welchem Jahrtausend lebst du denn? Selbst im hintersten...

MickeyKay 19. Dez 2018

Das wäre ja fast so, als wenn ein Paketzustelldienst plötzlich nur noch kostenlos in...

brainslayer 19. Dez 2018

der hardticket vertriebsweg ist noch teuerer als online ticket. das argument kann ich...


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