Der deutsche Internetunternehmer und Werbeexperte Thomas Heilmann hat kurz vor Weihnachten seine Facebook-Anteile verkauft. Kurz danach wurde das Unternehmen mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.
Auch wenn das Bundeskriminalamt verlangt, keine EC-Karten mit dem unsicheren Magnetstreifen mehr auszugeben, wird es noch Jahre dauern, bis die Umstellung erfolgt ist. Die Geldinstitute lassen sich Zeit.
Goldman Sachs und Digital Sky Technologies investieren in Facebook. Die Investmentbank blockiert für die eigenen Mitarbeiter jedoch weiter den Zugang zu dem sozialen Netzwerk.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
Die Angst um Unix-Patente, der Streit zwischen Google und den Kernel-Entwicklern um Android, der Verkauf und der Zwist zwischen Oracle und fast sämtlichen Open-Source-Projekten unter seiner Ägide hat die Open-Source-Gemeinde im Jahr 2010 beschäftigt. Ein Ende der Konflikte ist nicht in Sicht.
China will Voice-over-IP-Dienste nur noch zulassen, wenn sie von den staatlichen Telekommunikationskonzernen angeboten werden. Davon würden China Mobile und China Telecom profitieren und eine Lücke im Zensursystem könnte geschlossen werden.
Der Blackberry-Hersteller RIM soll im Abhörstreit mit der indischen Regierung einen Kompromiss angeboten haben. Doch die Angaben von RIM und dem indischen Heimatministerium gehen weit auseinander.
Ein kalifornisches Bundesgericht hat SAP verurteilt, zusätzlich zu der verhängten Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar Zinsen an Oracle zu zahlen. Oracle wollte über 212 Millionen US-Dollar. Das Gericht stimmte dem nicht zu.
Die Open Source Initiative (OSI) fordert das deutsche Kartellamt auf, den Verkauf von Novell-Patenten an ein Konsortium unter Führung von Microsoft im Rahmen der Übernahme von Novell durch Attachmate zu prüfen.
Groupon will die internationale Expansion vorantreiben und braucht fast eine Milliarde US-Dollar. Dafür sollen neue Vorzugsaktien ausgegeben werden. Das Unternehmen wäre damit 7,8 Milliarden US-Dollar wert. Ein Kaufangebot von Google soll die Gruppenrabattplattform zuvor ausgeschlagen haben.
Einheitliche Micro-USB-Ladegeräte für Mobiltelefone sollten eigentlich 2010 kommen. Nun sind die EU-Normen fertig und die Ladegeräte werden für 2011 erwartet, verspricht die EU-Kommission. Wenn denn die Hersteller endlich mitziehen.
Laut Auftragsherstellern in Asien soll es drei Versionen des kommenden iPad 2 geben. Das Apple-Tablet komme mit WLAN, UMTS und CDMA. Apples Aufträge für die iPad-Displayhersteller für 2011 liegen um circa 20 Millionen höher als erwartet.
Fujitsu steigt aus seinem Festplatten-Joint-Venture mit Toshiba aus. Alle Anteile gingen an den Partner, der bereits circa 340 Millionen Euro für die Übernahme eines Mehrheitsanteils gezahlt hatte.
Alcatel-Lucent zahlt eine Strafe an die US-Börsenaufsicht, weil der Konzern Schmiergelder an Regierungsvertreter gezahlt habe, um Aufträge zu bekommen. Die Gelder flossen über Consultingfirmen.
27C3 Vier der fünf Sicherheitslücken, die der Stuxnet-Wurm ausnutzte, waren für Microsoft eine Überraschung - Zeroday-Exploits. Dennoch gelang es den Mitarbeitern des Konzerns recht schnell, eine zur Verfügung gestellte Probe auseinanderzunehmen.
Eutelsats Internetsatellit Ka-Sat ist in der vergangenen Nacht erfolgreich gestartet. Er soll Endkunden eine Datentransferrate von bis zu 10 MBit/s bieten. Die Trägerrakete hatte zuvor versagt und der Start musste verschoben werden.
Foxconn will offenbar die Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Canon übernehmen, das kleinere Displays für Handys und andere mobile Geräte herstellt. Damit würde Foxconn zum Weltmarktführer in dem Bereich aufsteigen.
Toshiba will seine verlustbringende System-on-a-Chip-Produktion an Samsung auslagern. Der japanische IT-Konzern will sich in der Fertigung auf NAND-Flashspeicher konzentrieren.
Macrovision/Rovi hat Sonic Solutions gekauft. Erst vor einigen Monaten hatte Sonic Solutions den Codecsoftwarehersteller DivX Inc. übernommen. Rovi stellt Kopierschutzsoftware und DRM-Produkte her.
QSC übernimmt die Netzbetreibergesellschaft Plusnet komplett von dem schwedischen Partner Tele2. Der Backbonebetreiber bietet ADSL2+- und SHDSL-Internetzugänge.
Rupert Murdochs News Corporation verkauft ihre Berliner Tochter Fox Mobile, zu der unter anderem auch die Marken Jamba und iLove gehören, an den Finanzinvestor Jesta. Spätestens seit März 2010 war bekannt, dass die News Corporation Jamba loswerden will.
Oracle hat die Binärpakete der finalen Version 4.0 der Virtualisierungssoftware Virtualbox unter die GPLv2 gestellt. Lediglich Erweiterungen werden weiterhin unter PUEL veröffentlicht, darunter auch die Unterstützung für USB 2.0.
Im dritten Quartal 2010 hat Red Hat die Gewinnerwartungen der Analysten geringfügig übertroffen: Der Umsatz des Open-Source-Anbieters stieg um 21 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr auf insgesamt 235,6 Millionen US-Dollar. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 227,3 Millionen US-Dollar.
Das Open Invention Network bekommt ein weiteres prominentes Mitglied: Das KDE-Projekt ist dem Patentnetzwerk beigetreten. Damit zählt das Netzwerk zum Schutz vor Patentklagen bereits 187 Mitglieder.
Adobe erzielt erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz in einem Quartal und schließt das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 mit einem Umsatz von 1,008 Milliarden US-Dollar ab.
Die Open Document Foundation (ODF), die für die Entwicklung des Büropaktes Libreoffice verantwortlich ist, ist dem Open Invention Network beigetreten. Zuvor waren bereits Mozilla und die Gentoo-Stiftung zu dem Patentnetzwerk gestoßen.
In einem Interview mit Opensuse-Community-Manager Jos Poortvliet bekräftigt Attachmate-CEO Jeff Hawn, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Einem Verkauf von Novells Linux-Sparte nach der Übernahme erteilte Hawn eine deutliche Absage.
Der Berliner Shoppingclub für Mode, brands4friends, bekommt einen neuen Besitzer. EBay kauft das zuletzt ins Straucheln geratene Startup für rund 150 Millionen Euro.
Die im Zuge der Übernahme von Novell durch Attachmate verkauften Novell-Patente sind bei Microsoft, Apple, EMC und Oracle gelandet. Das geht aus einer Veröffentlichung des Bundeskartellamts hervor.
Citrix übernimmt Netviewer und integriert das Unternehmen in seine Sparte Citrix Online. Netviewer bietet Web-Groupware und Konferenzsoftware auf SaaS-Basis (Software as a Service) an.
RIM-Co-Chef Balsillie legt starke Quartalszahlen vor. Der für das erste Quartal 2011 angekündigte Start des Blackberry Playbook werde die Anforderungen an ein Tablet neu definieren, sagte er.
Larry Ellison hat bei der Vorlage der Oracle-Quartalsergebnisse die Konkurrenz angegriffen. Dabei lagen die Serververkaufszahlen Oracles leicht unter den Analystenprognosen.
Yahoo erwägt die Schließung einiger Websites, die als "Underperformer" eingestuft werden und nicht zum Kerngeschäft gehören. Darunter sind Angebote wie Delicious, Buzz, AlltheWeb und AltaVista.
eBay holt sich das Entwicklerteam von Critical Path Software. Die Experten für mobile Apps arbeiten künftig exklusiv für den Auktionsplattformbetreiber.
Twitter macht nur 50 Millionen US-Dollar Umsatz, hat aber einen Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar. Das ergab die neue Finanzierungsrunde des Microblogging-Dienstes.
Googles Youtube verhandelt über den Kauf der erfolgreichen Webvideo-Produktionsfirma Next New Networks. Damit würde die Videoplattform erstmals eigenen Content anbieten.
Burda hält jetzt die Mehrheit an dem deutschen Youtube-Konkurrenten Sevenload. DLD Ventures, das zu Burda Digital gehört, hat die Anteile des T-Online Venture Funds übernommen.
Durch den Verkauf der Siemens-IT-Sparte Solutions and Services (SIS) an den französischen Konkurrenten Atos Origin sollen 1.750 Jobs wegfallen. Doch in Deutschland hat SIS betriebsbedingte Kündigungen für drei Jahre verbindlich ausgeschlossen.
In den USA ist in einen Apple Retail Stores in Greenwich, Connecticut, eingebrochen worden. Der Einbruchdiebstahl ist der vierte innerhalb kürzerer Zeit.
Imagination Technologies wird Caustic Graphics übernehmen. Imagination will die Echtzeit-Raytracing-Software für seine PowerVR-Grafikprozessoren nutzen.
Erst jetzt wurde bekannt, dass Google das kanadische Unternehmen Zetawire gekauft hat, das auf mobile Zahlungssysteme mit Near Field Communication spezialisiert ist. Diese Technik unterstützt das neue Google-Smartphone Nexus S.
Der auf mobile Plattformen spezialisierte Softwareanbieter Myriad Group aus der Schweiz und Oracle verklagen sich gegenseitig. Inhaltlich und anwaltlich hat Myriads Vorgehen klare Parallelen mit Googles Verteidigung gegen Oracles Java-Patentklage.
Bei Yahoo fürchten kurz vor Weihnachten 650 Mitarbeiter, die Kündigung zu erhalten. Während Google die Löhne erhöht, Neueinstellungen vornimmt und mit Facebook um Programmierer konkurriert, setzt Yahoo laut Medienberichten wieder mal auf Stellenabbau.
Toshiba Mobile Display soll Displays für künftige iPhone-Modelle für Apple fertigen. Apple hilft laut einer japanischen Zeitung dem Partner beim Bau einer neuen LCD-Fabrik für 900 Millionen Euro.
Dell hat es im zweiten Anlauf geschafft, einen Hersteller von Enterprise-Storage zu kaufen. Mit dem SAN-Produzenten Compellent Technologies wurde schon länger verhandelt. Zuvor war der Kauf von 3Par durch Dell gescheitert.
Oracle bittet die Apache Software Foundation, ihre Entscheidung, den Java Community Process zu verlassen, nochmals zu überdenken und sich auch in Zukunft an der Weiterentwicklung von Java zu beteiligen.
Die Post verweigert der Telekom und United Internet die Nutzung ihres Postident-Verfahrens zur Identifikation der De-Mail-Nutzer. Damit will die Post ihrem Konkurrenzprodukt E-Postbrief einen Vorteil verschaffen.