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Starker Zuwachs

Microsofts Gewinn steigt auf 5,4 Milliarden Dollar

Microsoft konnte den Nachfragerückgang im Privatkundengeschäft auffangen. Gewinn und Umsatz gingen im letzten Quartal massiv nach oben und übertrafen die ängstlichen Analystenprognosen deutlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts Konzernzentrale
Microsofts Konzernzentrale

Microsoft hat in seinem ersten Quartal im Finanzjahr 2011 den Gewinn um 51 Prozent auf 5,41 Milliarden US-Dollar (62 Cent pro Aktie) gesteigert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 3,6 Milliarden US-Dollar (40 Cent pro Aktie). Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 16,2 Milliarden US-Dollar nach 12,9 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 55 Cent pro Aktie erwartet. Beim Umsatz prognostizierten die Börsenexperten nur 15,80 Milliarden US-Dollar. Der Berichtszeitraum des weltgrößten Softwareherstellers endete am 30. September 2010. Zum Vergleich: Apple erzielte im letzten Quartal einen Gewinn von 4,31 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz legte auf 20,34 Milliarden US-Dollar zu.

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Die Analysten erwarten einen Rückgang beim Privatkundengeschäft, das von sinkenden Zuwachsraten beim Computerkauf gekennzeichnet ist. Viele senkten in den letzten Wochen deswegen die Prognosen.

Doch die Nachfrage der Unternehmenskunden konnte den Einbruch auffangen. Der Absatz von Windows 7, Office 2010 und eine neue Folge des Computerspiels Halo zogen stark an. Der Berichtszeitraum war das erste Quartal, in das Office 2010 voll einging.

Das Unternehmen verzeichnete einen "gesunden und nachhaltigen Erneuerungszyklus bei Unternehmensrechnern". Der Umsatz mit der Konsole Xbox 360 stieg um 38 Prozent. Die Suchmaschine Bing konnte Marktanteile dazugewinnen.

Der Umsatz wuchs in allen fünf Konzernsparten: Die Erlöse bei der Clientsparte, zu der auch Windows zählt, stiegen um 66 Prozent, während sich der Gewinn hier mehr als verdoppelte.

Für Server und Tools stieg der Umsatz um 12 Prozent. Die Onlineservices konnten 8,2 Prozent mehr Umsatz verbuchen. Die Businesssparte, zu der Microsoft Office zählt, erreichte ein Umsatzwachstum von 14 Prozent. Der Gewinn stieg um 20 Prozent.

Die Analysten erwarten im laufenden zweiten Quartal von Microsoft einen Gewinn von 68 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 19 Milliarden US-Dollar.



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Otto-Normalbürger 29. Okt 2010

Das ein Unternehmer nicht als Samariter unterwegs ist ist klar und verständlich. @wm: Die...

Yeeeeeeeeha 29. Okt 2010

Die Bezeichnung "Strohmann" ist auch nicht beeindruckender. *lach* Aha. Wenn also andere...

Wilbert.Z. 29. Okt 2010

Ganz im Gegenteil. Steve Jobs muss ja schon die MP3-Player zu den iOS-Geräten...

dummbeutels 29. Okt 2010

der punkt ist einfach, dass microsoft bislang noch keine rückruf-aktion starten musste...

Trollpfosten 29. Okt 2010

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