Foxconn: 10 Milliarden US-Dollar für TFT-LCD-Verarbeitung (Update)
Foxconn Electronics steckt 10 Milliarden US-Dollar in die Fertigung zur TFT-LCD-Verarbeitung in China. Das berichten die in Taiwan erscheinende Digitimes(öffnet im neuen Fenster) und das chinesische Portal Yicai.com(öffnet im neuen Fenster)der Shanghai Media Group. Danach soll die Fertigung in Chengdu, im Südwesten des Landes, entstehen.
Foxconns Investition werde in die Verarbeitung von LCDs fließen, die Chimei Innolux (CMI) herstellen wird. Chimei Innolux hatte angekündigt zu prüfen, ob eine LCD-Produktion für LCD-TVs und Tablet-PCs in Chengdu aufgebaut wird. Foxconn wolle mit Chimei Innolux eng zusammenarbeiten und selbst eine komplette Weiterverarbeitung von Displays, LCD-TV-Montage, LCD-Modulherstellung und eine Fertigung von Hintergrundbeleuchtung für LCDs errichten. Chimei Innolux ist wiederum eine Tochtergesellschaft von Foxconn.
Bereits im Juni 2010(öffnet im neuen Fenster) hatte die chinesische Wochenzeitung Economic Observer berichtet, dass Foxconn den Bau einer eigenen TFT-LCD-Fabrik der 8,5-Generation in Chengdu plane, wofür Investitionen in Höhe von 27,2 Milliarden Yuan (3,2 Milliarden Euro) aufgebracht werden müssten. Dazu wolle Foxconn ein Gemeinschaftsunternehmen mit der staatseigenen Sichuan Changhong Electric und der lokalen Regierung bilden.
Yicai.com will nun erfahren haben, dass Qunkang Technology, auch eine Foxconn-Tochter, mit hinter diesem Plan stehe. Das Unternehmen wurde im Juni 2010 mit 38 Millionen US-Dollar Startkapital gegründet. Qunkang stellt gegenwärtig Arbeitskräfte für eine LCD-Produktion ein, denen monatlich 1.590 bis 2.390 Yuan (171 Euro bis 258 Euro) geboten werden.
Nachtrag vom 22. Oktober 2010, 17:34 Uhr
China Daily(öffnet im neuen Fenster)hat bestätigt, dass Foxconn eine neue Fabrik in Chengdu plant. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua gibt das Investitionsvolumen, unter Berufung auf die dortige Regierung, jedoch nur mit 2 Milliarden US-Dollar an.