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Das nächste Quartal wird schwierig

Im letzten Quartal hat Samsung einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Im laufenden Quartal fällt der Ausblick aber schwächer aus, denn die Lager der Händler von Speicherchips und Flachbildschirmfernsehern sind voll.

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Samsung: Das nächste Quartal wird schwierig

Samsungs Electronics verzeichnete im dritten Quartal 2010 mit Mobiltelefonen und Chips große Verkaufserfolge, während die Nachfrage für Flachbildschirmfernseher nicht entsprechend zulegen konnte. Der südkoreanische Elektronikkonzern steigerte den Gewinn um 17 Prozent auf 4,46 Billionen Won (2,86 Milliarden Euro), was im Rahmen der Schätzungen der Analysten lag. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 3,81 Billionen Won (2,44 Milliarden Euro). Der Umsatz kletterte um 12 Prozent auf 40,2 Billionen Won (25,83 Milliarden Euro).

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Der Ausblick für das laufende vierte Quartal fiel dagegen deutlich vorsichtiger aus. "Wir erwarten, dass das Überangebot und der Preisverfall auf dem Speichermarkt zunehmen, zugleich sind weitere Rückgänge bei LCD-Panels möglich", sagte Robert Yi, Vice President für Investor Relations, heute während einer Telefonkonferenz. "Diese Kombination und eine mögliche Aufwertung des Won stellt uns im vierten Quartal insgesamt vor schwierige Geschäftsbedingungen." Der Gewinn werde nicht so stark wie im Vorjahreszeitraum wachsen, so Yi, der sich damit den Prognosen der Analysten anschloss.

Das Geschäft mit Flachbildschirmfernsehern werde weiterhin unter Preisdruck stehen, was die Gewinne schmälere. Bei Speicherchips zeichnete sich immer deutlicher eine erneute Überproduktionskrise ab. Für Patentstreitigkeiten bilde Samsung Rücklagen in Höhe von 230 Milliarden Won (148 Millionen Euro).

Im aktuellen Berichtszeitraum verbuchte Samsung jedoch den höchsten Gewinn in der Konzerngeschichte. In der Mobiltelefonsparte legte die Gewinnmarge von 7,2 Prozent auf 10,1 Prozent zu. Samsung lieferte 71,4 Millionen Handys aus. Im zweiten Quartal 2010 wurden 60,2 Millionen Samsung-Mobiltelefone verkauft.

Die Chipsparte verzeichnete eine Gewinnmarge von 32,1 Prozent, der höchste Wert seit 2004. Im Vorjahreszeitraum wurden nur 14,6 Prozent erreicht. In der Crystal-Display-Sparte ging die Gewinnmarge jedoch von 15,5 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 6,4 Prozent zurück. In den USA und Europa habe sich die Nachfrage abgeschwächt, hieß es zur Begründung. Samsungs Consumer-Electronics-Bereich verzeichnete einen Verlust von 230 Milliarden Won (148 Millionen Euro).

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chromi 29. Okt 2010

Samsung hat weltweit inzwischen 7 Millionen Galaxy S i9000 verkauft. Ich denke wenn das...

Bernd1972 29. Okt 2010

Wenn die allwissenden Analysten 3,1 Milliarden Euro Gewinn prognostiziert haben, gehts...


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