20 Millionen zurückgeschickte Artikel landen einer Studie zufolge in Deutschland jedes Jahr auf dem Müll. Die Regierung will die Lage verbessern. Aus der Opposition kommt Zustimmung - und Kritik.
Bei Amazon werden weiterhin zurückgeschickte, aber auch einfach nicht verkaufte Waren vernichtet. Greenpeace hat die Praxis erneut dokumentiert. Die meisten der zur Zerstörung vorgesehenen Produkte sind offenbar noch funktionstüchtig.
Das Projekt The Ocean Cleanup holt Plastik aus den Meeren. Doch die Frage ist: Was tun damit? Verbrennen ist keine Option, aber nicht alles Plastik kann mit normalen Methoden recycelt werden. Chemisches Recycling soll da helfen, allerdings ist auch dieses Verfahren nicht komplett umweltfreundlich.
Was passiert mit ausgedienten Akkus aus Elektroautos? Nach einer Weiterverwendung als stationärer Speicher müssen sie recycelt werden. Audi und Umicore wollen in Kürze Akkus aus wiedergewonnenen Rohstoffen produzieren.
In der Lausitz entsteht in den kommenden Jahren ein Reallabor für die Energiewende. Dort soll eine Anlage gebaut werden, die Windstrom in Form von Wasserstoff speichert. Der Wasserstoff soll als Treibstoff für Brennstoffzellenautos, aber auch zur Erzeugung von Strom eingesetzt werden.
Youtube, Netflix und Prime Video sind die Dienste, die besonders viel Internetverkehr generieren und damit auch einen besonders hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Das sieht die Vizepräsidentin der EU-Kommission kritisch.
Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.
Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.
Majestätisch drehen sich die Rotoren der Windkrafträder auf Feldern, Hügelkämmen oder im Meer. Doch wenn sie ausgedient haben, werden die riesigen Flügel aus einem Glasfaser-Verbundstoff zu einem Problem. Ein norddeutsches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, an dessen Ende die Rotorblätter als Zutat im Zement landen.
Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll.
Sie ist eins der modernsten Schiffe ihrer Art: Die Bibby Wavemaster bringt künftig Techniker zu den Offshore-Windparks in der Nordsee und ist dafür mit spezieller Technik ausgerüstet. Zudem soll sie die Erzeugung maritimen Ökostroms billiger machen.
Viele Details sind noch nicht bekannt, darunter Motorleistung und Preis. Trotzdem können Kunden das Elektroauto Fisker Ocean schon vorbestellen. Das Auto, das 2022 auf den Markt kommen soll, ist laut Hersteller besonders umweltfreundlich, da viele Materialien aus dem Recycling stammen.
Nicht schnell, aber klein und wendig: Das niederländische Startup Squad Mobility hat ein Elektroauto für den Stadtverkehr entwickelt. Es benötigt nur einen Viertelparkplatz, lädt den Akku mit Sonnenstrom und ist preisgünstig in der Anschaffung.
Im Sommer hat die Deutsche Umwelthilfe festgestellt, dass viele Fachhändler die Rücknahme alter Elektro- und Elektronikgeräte verweigern. Aber sie verhindern nicht allein das Recycling: Über die Hälfte des Elektronikschrotts landet im Hausmüll. Entsorger fordern ein Pfand auf die Geräte.
Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Der Elektrokleinwagen e.Go wird deutlich teurer, weil die Umweltprämie erhöht wird. Die Kaufprämie soll von 4.000 auf 6.000 Euro steigen, der Hersteller trägt davon die Hälfte. Ohne Preiserhöhung würde das Auto unrentabel.
Windkraftwerke gelten als Möglichkeit, grünen Strom zu erzeugen - mithin als umweltfreundlich. Das gilt zwar während des Betriebs. Doch danach sieht es anders aus.
Das unter anderem von Bill Gates unterstützte US-Startup Heliogen hat eine Solaranlage entwickelt, die es ermöglichen soll, energieintensive industrielle Anwendungen mit Solarenergie zu betreiben. Ziel ist, den Einsatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen.
Die Stahlindustrie gehört zu den größten Emittenten von Kohlendioxid. Der Konzern Thyssen-Krupp will das ändern, indem er Wasserstoff im Hochofen einsetzt. Ein Pilotprojekt ist in Duisburg gestartet.
Die Akkus von Elektroautos lassen sich auch als Netzspeicher nutzen. Ein Forschungsprojekt, an dem unter anderem BMW und das DLR beteiligt sind, will die dafür nötigen Techniken testen und entwickeln.
Der Norden setzt auf Wasserstoff: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben eine gemeinsame Strategie beschlossen, um die Energiewende voranzutreiben. Dazu gehört auch, dass künftig Häfen nur noch von sauberen Schiffen angelaufen werden dürfen.
Selbst Strom produzieren und damit gleich das eigene Elektroauto laden: Das bayerische Unternehmen Sonnen bietet die dafür nötigen Komponenten aus einer Hand. Solarmodule und Elektroautos vermietet der Anbieter.
Nicht nur Lieferwagen, auch elektrische Lastenfahrräder sollen künftig steuerlich begünstigt werden. Die umstrittene Förderung von Plugin-Hybriden wird verlängert, vollelektrische Autos unter 40.000 Euro profitieren aber doppelt so stark.
Brennstoffzellenautos sind praktisch, weil sie sich schnell betanken lassen. Derzeit mangelt es jedoch noch an Tankstellen mit Wasserstoff. Betreiber H2 Mobility und die Bundesregierung haben einen weiteren Ausbau der Infrastruktur vereinbart.
Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Haben Tesla-Modelle wirklich schon "volles Potenzial für autonomes Fahren"? Nach Ansicht der Wettbewerbszentrale können solche Funktionen selbst dann nicht genutzt werden, wenn sie technisch möglich wären.
Die Organisation The Ocean Cleanup arbeitet weiter daran, vor allem Plastikmüll aus den Weltmeeren zu bekommen. Mit einem speziellen Müllauffangsystem namens Interceptor sollen Plastikteile aus Flüssen gefischt werden, die sonst Plastikmüll in die Ozeane leiten.
Ein Elektroauto ist mehr als nur sein Akku - und es gibt viele Möglichkeiten, es zu bauen. Deshalb ist die Antwort auf diese einfache Frage kompliziert und fängt damit an, welche Rohstoffe es gibt und welche man braucht.
Den Pullover in drei Größen und Farben bestellen, einen behalten, den Rest zurückschicken - kein Problem, Onlinehändler wie Amazon nehmen die Ware häufig unkompliziert wieder zurück. Umso problematischer ist, was dann manchmal damit passiert.
Fleisch ohne Kuh: Das israelische Unternehmen Aleph Farms hat einen 3D-Drucker entwickelt, der aus lebendigen Zellen ein Stück Fleisch aufbauen kann. Getestet wurde das Verfahren auf der ISS.
Europa will bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden. Für dieses Ziel strebt der dänische Umweltminister ein EU-weites Verbot für Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsantrieb an. Zumindest aber sollten einzelne Mitgliedsstaaten ein solches erlassen dürfen.
Seit einigen Monaten schwimmt der Müllfänger von The Ocean Cleanup im Pazifik und sammelt Plastikmüll. Die Initiative hat das System, nachdem es im vergangenen Jahr nicht wie geplant funktionierte, modifiziert. Die Veränderungen waren offensichtlich erfolgreich.
Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Trotz einiger Rückschläge soll Meereskraft künftig einen erheblichen Teil unseres Strombedarfs decken. Dafür werden Ebbe und Flut, Strömungen und Wellen genutzt - in dezentralen Projekten bis hin zu Multi-Megawatt-Anlagen.
Taiga Motors hat einen Jet-Ski vorgestellt, der rein elektrisch fährt und mit seinem Akku eine Fahrt von zwei Stunden Dauer erlaubt. Mit 24.000 US-Dollar ist das Wasserfahrzeug aber sehr teuer.
Die Kryptowährung Bitcoin baut darauf, dass Miner darum konkurrieren, wer Rechenaufgaben am schnellsten löst. Das braucht viel Strom - und führt dazu, dass Bitcoin mindestens so viel Kohlendioxid produziert wie ein kleines Land. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.
Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Beim neuen Fairphone 3 setzt der Hersteller wieder auf austauschbare Module - was den Teardown für iFixit natürlich etwas erleichtert hat. Auch abseits der Module ist das Smartphone offenbar leicht zu reparieren, was zu einer vollen Punktzahl von 10 geführt hat.
Hamburg und Schleswig-Holstein wollen sich bis 2035 ausschließlich mit Strom aus regenerativen Quellen versorgen. Hamburg sorgt für Speichertechnik: Im Hafen soll die derzeit größte Anlage für die Herstellung von Wasserstoff per Elektrolyse entstehen.
Der Verkehrsclub Deutschland hat erstmals eine Umweltliste nur mit Elektroautos erstellt. Doch viele Modelle sind nicht vertreten, weil die Hersteller keine Daten liefern konnten. Für Langstrecken empfiehlt der Verband die Bahn oder sparsame Verbrenner.
Als Shuttle in den Außenbezirken der Städte zum nächsten Bahnhof ergibt die Nutzung von E-Scootern Sinn. Doch dafür könnten die E-Trettroller schneller sein.
Flixbus will sauberer werden: Das Unternehmen setzt bereits mehrere Elektrobusse ein. In Zukunft will es ein Fahrzeug mit einem Brennstoffzellenantrieb einsetzen.
Das neue Fairphone 3 ist problemlos in die wichtigsten Einzelteile zerlegbar, was für einfache Reparaturen auf Jahre hinweg sorgen dürfte. Zusammen mit der gebotenen Ausstattung und dem Preis sorgt das bei uns für eine Kaufempfehlung - auch wenn andere Geräte für den Preis eine bessere Ausstattung bieten.
Etwa 7.500 Wasserkraftwerke in Flüssen decken bis zu fünf Prozent der jährlichen Stromerzeugung in Deutschland. Obwohl der saubere Strom aus Laufwasserkraftwerken günstig ist und nahezu immer zur Verfügung steht, stagniert der Ausbau. Doch neue, umwelt- und vor allem fischfreundliche Anlagen könnten der Wasserkraft neue Impulse verleihen.
Das Logistikunternehmen UPS will seine Fahrzeuge auf saubere Antriebe umrüsten, auch elektrische. Konkurrent Deutsche Post hat mit dem Streetscooter ein Elektroauto im Angebot. Das will UPS aber nicht einsetzen.
Alle konzentrieren sich auf grünen Strom, aber Gas als Energieträger ist bisher nicht nachhaltig. Ein neues Verfahren löst das Problem mit Mikroben, die warmes Salzwasser lieben und Kohlendioxid in Methangas umwandeln.