Lightning: Apple warnt vor einheitlichem EU-Ladegerät

Apple ist gegen eine mögliche EU-weite Regulierung für ein einheitliches Ladeverfahren für mobile Geräte und warnt vor Umwelt- und Akzeptanzproblemen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lightning-Stecker
Lightning-Stecker (Bild: Golem.de)

Apple lehnt eine Verpflichtung der Europäischen Union zur Einführung einheitlicher Ladeteile für Mobilgeräte ab. Dies sei innovationsfeindlich und diene nicht dem Umweltschutz, teilte der Konzern mit und fügte der Argumentation eine Studie hinzu. Eine mögliche Regulierung schade "Nutzern in Europa sowie der Wirtschaft insgesamt". Das Vorgehen würde mehrere hundert Millionen Geräte und Accessoires beeinträchtigen, die mit einer Lightningschnittstelle ausgerüstet seien.

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Apple zufolge ist eine Regulierung auch aus rein praktischem Grund unnötig. Schließlich gebe es Netzteile von Apple, die USB-C-kompatibel seien. Das Unternehmen legt iPhones und dem iPad Pro tatsächlich solche Netzteile bei. Dazu kommen je nach Modell Kabel mit USB-C auf Lightning-Anschluss sowie USB-C-Kabel dazu.

2009 einigten sich die Hersteller freiwillig auf Micro-USB als gemeinsame Ladelösung und Apple stellte einen Micro-USB-Adapter für Lightning vor. Da die Branche nicht bei Micro-USB stehen bleiben wollte, wurde 2018 USB-C als einheitlicher Standard beschlossen - allerdings nur beim Netzteil, beim Endgerät erfolgte keine Einigung.

Einer möglichen Regulierung könnte Apple auch entgehen, wenn das Laden nur noch kabellos erfolgte. Es gibt bereits Berichte, dass Apple diesen Schritt 2021 vollziehen könnte.

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Lachser 28. Jan 2020

Zitat: "wurde 2018 USB-C als einheitlicher Standard beschlossen - allerdings nur beim...

ptepic 27. Jan 2020

Einfach Appel verbieten mit ihrer "Um jeden Preis inkompatibel zum Rest der Welt, damit...

lestard 27. Jan 2020

Das Kernproblem hier war doch, dass du nicht wusstest, dass keine Netzteile dabei sind...

kranzj 26. Jan 2020

Ouch, deer Kopfhöreranschluss war auch praktisch. Ach und als man ne leere Batterie bei...

kranzj 26. Jan 2020

Hier kommt die EU ins Spiel: Der Vorteil wäre dann, dass sie weiterhin ihre Produkte in...



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