Subventionen: Elektroauto e.Go wird wegen Umweltprämie teurer

Der Elektrokleinwagen e.Go wird deutlich teurer, weil die Umweltprämie erhöht wird. Die Kaufprämie soll von 4.000 auf 6.000 Euro steigen, der Hersteller trägt davon die Hälfte. Ohne Preiserhöhung würde das Auto unrentabel.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Der e.Go wird teurer.
Der e.Go wird teurer. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Durch Subventionen werden Marktmechanismen gestört, wie sich am Elektrokleinwagen e.Go zeigt: Dessen Preise werden um 2.000 Euro erhöht, weil die Umweltprämie, die der Hersteller gewähren muss, den Gewinn sonst zu sehr geschmälert hätte. Außerdem entsteht dem Hersteller ein Mehraufwand durch verzögerte Straßenfreigaben von Bauteilen anderer Hersteller, die im e.Go verbaut werden, was ebenfalls zur Preiserhöhung beiträgt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator / Netzwerkadministrator (w/m/d)
    imbus AG, Möhrendorf (bei Erlangen)
  2. Technical Product Manager HALCON (m/w/d)
    MVTec Software GmbH, München
Detailsuche

Die Preise der drei Varianten e.Go Life 20, 40 und 60 erhöhen sich zum Januar 2020 um jeweils 2.000 Euro. Die Mehrbelastung durch den Hersteller-Eigenanteil der künftigen Umweltprämie liegt jedoch bei netto nur 1.000 Euro."Wir bleiben damit aber der günstigste E-Fahrzeug-Hersteller. Zusätzlich macht die überdurchschnittlich hohe Lebensdauer den e.Go Life zum wirtschaftlichsten Pkw überhaupt", sagt Günther Schuh, CEO der e.Go Mobile AG.

Der e.Go Life 20 kostet nach der Preiserhöhung 17.900 Euro. Der e.Go Life 40 wird aufgrund der starken Nachfrage nach Angaben des Herstellers zuerst mit einer größeren 23,5-kWh-Batterie für 20.600 Euro angeboten und ab März 2020 ausgeliefert. Der neue Preis des e.Go Life 60 liegt bei 21.900 Euro.

Die Preise für die Vorbestellungen und Bestellungen ändern sich nicht. Wer bis zum 31. Dezember 2019 bestellt, bekommt den e.Go also noch zu den niedrigeren Preisen. Besonders gut scheint das Geschäft allerdings nicht zu laufen. Dem Hersteller liegen nach eigenen Angaben bisher über 400 feste Bestellungen und 3.100 Vorbestellungen vor.

Golem Karrierewelt
  1. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-07.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Hersteller hat mit einigen Problemen zu kämpfen, die die Serienfertigung verzögern. So wurde im September 2019 bekannt, dass sich bei Tests der Akku als nicht ausreichend wasserdicht erwies und Nachbesserungen erforderlich waren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cavaron 27. Nov 2019

Du hast doch sicher Statistiken, wie oft das passiert? Defekte Zellen kann man übrigens...

norbertgriese 24. Nov 2019

Tesla hat in den USA den Preis für das Model 3 um 1000 Dollar erhöht. Erstaunlicherweise...

Intifant 24. Nov 2019

Sorry, wenn man die Fakten nicht genau kennt, sollte man kommentieren. Mein Fehler. Habe...

norbertgriese 23. Nov 2019

Die Vorführung vor Jahren in der Messehalle fand ich schon schlecht gemacht. Dann der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Deutsche Bahn
9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
Artikel
  1. Urheberrecht: Seth Greens Affe ist entführt worden
    Urheberrecht
    Seth Greens Affe ist entführt worden

    Per Phishing-Angriff ist dem Schauspieler sein Bored-Ape-NFT entwendet worden. Das bringt seine neue Serie in Gefahr.

  2. Verifone: Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals
    Verifone
    Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals

    In vielen Geschäften lässt sich derzeit nur bar bezahlen. Ursache ist wohl ein Softwarefehler in Kartenzahlungsterminals für Giro- und Kreditkarten.

  3. Neuromorphic Computing: Künstliche Neuronen bis zu 16 Mal effizienter als GPUs
    Neuromorphic Computing
    Künstliche Neuronen bis zu 16 Mal effizienter als GPUs

    Mit einer Optimierung des Kurzzeitgedächtnisses machen österreichische Forscher die Verarbeitung von Datensequenzen effizienter.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /