• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroauto: Fiskers Öko-SUV soll 37.500 US-Dollar kosten

In erster Linie will das US-Unternehmen Fisker sein Elektroauto Fisker Ocean per Leasing zur Verfügung stellen. Doch bei der Vorführung des Prototyps kündigte sein Schöpfer Henrik Fisker einen Verkaufspreis für das Auto an.

Artikel veröffentlicht am ,
SUV Fisker Ocean: Inneneinrichtung ohne Leder
SUV Fisker Ocean: Inneneinrichtung ohne Leder (Bild: Fisker)

Ist das Fiskers erstes Auto für den Massenmarkt? Der dänische Designer Henrik Fisker hat den Prototyp seines neuen Elektroautos Fisker Ocean in Los Angeles vorgeführt. Das Sports Utility Vehicle (SUV) soll in zwei Jahren auf den Markt kommen. Erstmal nannte Fisker auch einen Verkaufspreis.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Atlas Copco IAS GmbH, Bretten

Fisker hatte das Fahrzeug Ende vergangenen Jahres angekündigt. Es soll das umweltfreundlichste Fahrzeug der Welt werden: Für die Inneneinrichtung soll kein Leder verwendet werden. Viele der eingesetzten Kunststoffe kommen aus dem Recycling. Der Fußbodenbelag beispielsweise soll aus ehemaligen Fischernetzen hergestellt werden. Die Materialien der Bezüge bestehen zum Teil aus wiederverwerteten Polyester-Shirts und Plastikflaschen.

Über die technischen Eigenschaften ist noch wenig bekannt - Einzelheiten will das Unternehmen im März im Rahmen der Genfer Automesse bekanntgeben. Das Fahrzeug werde mit verschiedenen Antriebssträngen angeboten, sagte Fisker. Es werde Varianten mit einem konventionellen Zweiradantrieb geben, aber auch solche mit Allradantrieb. Der stärkste Antrieb soll das Auto in drei Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen.

Der Akku soll eine Speicherkapazität von rund 80 kWh haben. Das soll eine Reichweite von circa 480 km ermöglichen. Als Range Extender kommen Solarzellen auf dem Dach hinzu, die Strom in den Akku speisen. Die Zellen sollen pro Jahr Strom für eine Reichweite von bis zu 1.600 km generieren.

Im November hatte das Unternehmen angekündigt, der Fisker Ocean solle in erster Linie per Leasing angeboten werden. Die Raten sollen knapp 380 US-Dollar im Monat betragen. Hinzu kommt eine einmalige Zahlung von 3.000 US-Dollar. In Los Angeles gab der Designer bekannt, dass das Auto auch verkauft werden soll.

Als Preis gab Fisker 37.500 US-Dollar an. Nach Abzug der Steuergutschrift würde es in den USA dann noch 30.000 US-Dollar kosten. Fisker will Ende 2021 mit der Serienproduktion anfangen und die ersten Fahrzeuge Anfang 2022 ausliefern. Geplant sei, von 2022 bis 2027 eine Million Exemplare zu bauen.

Vor zwei Jahren hatten Fisker auf der CES in Las Vegas den Fisker Emotion vorgestellt. Der schicke Elektrosportwagen sollte deutlich über 100.000 US-Dollar kosten. Das Fahrzeug wurde jedoch wegen des auf den Massenmarkt abzielenden SUV erst einmal verschoben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,99€ (Vergleichspreis 105,98€)
  2. 34,90€ (Vergleichspreis 44,85€)
  3. 25€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 40€
  4. 18€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Vergleichspreis 35,99€

DWolf 10. Jan 2020 / Themenstart

Gar nicht gesehen, dass noch ne Antwort kam Sorry :) Ja das hast du recht, allerdings bei...

Dwalinn 07. Jan 2020 / Themenstart

Auch in 2 Jahren wäre das verdammt gute Preis/Leistung (wenn der dann auch so kommt und...

bplhkp 06. Jan 2020 / Themenstart

Fiskers Problem war, dass der Akkulieferant A123 erst in die Insolvenz gerutscht ist...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /