Als einer der ersten Kunden von Samsungs Halbleitersparte könnte Qualcomm seine SoCs mit 14 Nanometer kleinen Strukturen herstellen lassen. Dies berichten südkoreanische Medien mit Bezug auf Quellen bei beteiligten Unternehmen.
Aus Zollunterlagen gehen die Namen von Nvidias nächsten GPUs für Desktop-Grafikkarten hervor. Gleichzeitig geben die Daten Hinweise auf den Entwicklungsstand - der Marktstart dürfte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
Der Auftragsfertiger TSMC soll die erste Charge von Apples A8-SoCs ausgeliefert haben. Die neuen Chips werden im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt, die Vorgänger basieren auf Samsungs 28-Nanometer-Technik.
Im vierten Quartal 2014 soll der 20-Nanometer-Prozess bereits 20 Prozent des Umsatzes von TSMC ausmachen. Der Auftragsfertiger produziert neben Smartphone-SoCs für Apple und Qualcomm auch Grafikchips für AMD sowie Nvidia.
Aus zwei Quellen gibt es neue Informationen über eine Erweiterung der GPU von AMDs schnellster Ein-Chip-Grafikkarte Radeon R9 290X. Mutmaßlich als 295X soll sie neu aufgelegt werden und auf einer voll ausgebauten Hawaii-GPU basieren.
Bis 2015 soll Russlands erste für vielfältige Systeme geeignete CPU fertig sein. Der Staat selbst entwickelt einen ARM-Chip mit acht Kernen und 2 GHz Takt, der in PCs und Mikroservern zum Einsatz kommen soll. Ziel ist es, US-Lieferanten wie AMD und Intel zu ersetzen.
Kncminers Neptune wird von TSMC im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt und ist der erste ASIC mit dieser Strukturgröße. Kncminer plant die Auslieferung des Bitcoin-Miners noch in dieser Woche, die Geschwindigkeit des Systems liegt bei 3 Terahashes pro Sekunde.
Erstmals seit langer Zeit kann AMD im selben Segment Intel in der Rechenleistung schlagen: Die Tablet-APU A10 Micro-6700T alias Mullins ist im Referenz-Tablet teils deutlich schneller als die neuen Atoms. Das klappt aber nur mit etlichen Kniffen, auf die sich Gerätehersteller einstellen müssen.
Im Gespräch mit Analysten hat AMD-Vizepräsidentin Lisa Su die Hoffnungen auf eine baldige Verkleinerung der Strukturbreite bei Grafikprozessoren ihres Unternehmens gedämpft. Die Nachfolger der R7- und R9-Grafikkarten dürften demnach wohl erst 2015 erscheinen - eine kleine Hintertür ließ sich Su aber offen.
Während die internationale Version des LG G3 einen Snapdragon 800 nutzt, könnte im asiatischen Pendant das hauseigene Odin-SoC verbaut sein. Die 28-nm-Fertigung erfolgt bei TSMC; acht ARM-Kerne und eine Mali-Grafikeinheit sprechen für eine hohe Leistung.
AMDs neuer Sockel AM1 bringt die bisher nur für Notebooks erhältlichen Kabini-SoCs ins Desktopsegment. Intels sparsame Bay-Trail-Plattform kostet ähnlich viel und bietet die flotteren CPU-Kerne, die Grafikeinheit aber rechnet langsamer.
Der 14-Nanometer-Prozessor Braswell soll künftig günstige Desktops, Chromebooks und Convertibles antreiben. Das Sofia-3G-SoC eignet sich für Smartphones mit einer 64-Bit-Version von Android 4.4 (Kitkat).
Künftig lässt AMD seine Konsolen-SoCs und neue GPUs auch bei Globalfoundries fertigen. Das Wafer Supply Agreement 2014 umfasst ein Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar und dürfte mittelfristig eine Gewinnsteigerung für AMD bedeuten.
GTC 2014 Erst im Jahr 2016 will Nvidia den Nachfolger von Maxwell auf den Markt bringen. Die neue GPU-Architektur Pascal arbeitet mit Stacked-Memory und einem integrierten PCIe-Switch, der Multi-GPU-Systeme deutlich beschleunigen soll.
GTC 2014 Zum Auftakt seiner Konferenz GTC will Nvidia einen Ausblick auf die ersten GPUs mit 20 Nanometern Strukturbreite geben. Überraschend ist der Codename, der nicht auf einen Nachfolger von Geforce GTX 780 Ti oder Titan hindeutet.
Statt bei Intel will Altera taiwanischen Berichten zufolge wieder zu TSMC als Auftragshersteller wechseln. Grund ist die Verzögerung der Produktion mit 14 Nanometern Strukturbreite, die schon zur Verschiebung von Intels Broadwell geführt hat.
Die Funkmodule für Smartphones und Tablets unter eigener Marke stellt Intel künftig nicht mehr nur bei TSMC her. Ein neuer Partner für die Fertigung ist Globalfoundries, allerdings erfolgt die Produktion nicht in einer ehemaligen AMD-Fabrik.
Apple scheint die Produktion des A8-Prozessors aufzunehmen. Der Hauptlieferant soll die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und nicht Samsung sein.
Am 18. Februar soll Nvidia die beiden Einsteigergrafikkarten Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti vorstellen. Beide basieren auf der Maxwell-Architektur und werden voraussichtlich unter 150 Euro kosten.
CES 2014 Nvidias ARM-SoC Tegra K1 kommt in der Quad-Core-Version im zweiten Quartal des Jahres 2014 auf den Markt. Golem.de konnte die Unreal Engine 4 auf einem 7-Zoll-Tablet bereits ausprobieren.
TSMC hat bekanntgegeben, dass die Vorserienfertigung des 16-Nanometer-Prozesses gestartet wurde. Im Oktober hatte TSMC das Frühjahr 2015 als Startzeitpunkt für Großaufträge angeben, weshalb die frühe Testphase nicht überrascht.
Qualcomm hat den Snapdragon 410 mit 64-Bit-Unterstützung vorgestellt. Das SoC mit Adreno 306 sowie LTE-Funktionalität soll in günstigen Smartphones verbaut werden und wird im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt.
Ende November hatte Intel erstmals die kommenden 64-Bit-Chips Broxton und Sofia für Smartphones sowie Tablets benannt. Diese werden nicht alle von Intel selbst gefertigt, bieten integriertes HSDPA sowie LTE und sollen sehr klein sein.
Der Chip der Playstation 4 ist kleiner und schneller als der der Xbox One. Dafür bietet das System-on-a-Chip der Microsoft-Konsole zukünftig mehr Verkleinerungspotenzial mit kommenden Fertigungsprozessen.
1.843 GFlops: Eine schnellere Spielekonsole als die Playstation 4 gibt es bislang nicht. Im Test offenbart die Spielekiste von Sony, wie sehr sie auf Überflüssiges verzichtet - und wie stark sie sich der PC-Plattform angenähert hat.
Update Die Xbox One ist nach der Wii U die zweite Spielekonsole der achten Generation. Als Stärke entpuppt sich der Umgang mit Medien aller Art, störend sind die teils langen Ladezeiten.
AMDs Beema und Mullins basieren auf den neuen x86-Puma-Kernen und einer GCN-Grafikeinheit, verfügen zudem über einen ARM-Chip. Trotz der 28-Nanometer-Fertigung soll die Effizienz deutlich gestiegen sein.
Nicht mehr nur Samsung, sondern auch AMDs ehemalige Fertigungssparte Globalfoundries soll bald die Chips für iPhone und iPad herstellen. Dies will eine US-Tageszeitung erfahren haben, die unweit der Fab 8 von Globalfoundries erscheint.
Update 200 Euro billiger als die Geforce Titan und doch schneller. Das ist Nvidias Ansage für die 780 Ti, um wieder die schnellste Grafikkarte mit einer GPU anzubieten. Die neue Geforce ist meist schneller als AMDs 290X und dabei viel leiser. Das klappt aber nur mit guter Kühlung.
Zwei neue Grafikkerne zur Integration in ARM-SoCs sollen Spiele auf mobilen Geräten verbessern. Um dabei Energie zu sparen, kann das größere Modell T760 auch den Framebuffer komprimieren.
Update AMD hat nach wochenlangem Warten die Radeon R9 290X mit Hawaii-GPU doch noch auf den Markt gebracht. Die Grafikkarte stellt nur bei der Lautstärke oft neue Rekorde auf, kann aber ruhiggestellt werden und ist vergleichsweise günstig. Mit dem neuen Boost schlägt sie manchmal Nvidias Titan - aber das hat Nebenwirkungen.
AMD hat angekündigt, kommende Prozessoren im 20-Nanometer-Verfahren fertigen zu lassen und danach teilweise auf FinFET-Techniken wie 14XM zu wechseln. Dieser Plan gilt für APUs und GPUs, aber auch für die SoCs der Playstation 4 sowie der Xbox One. Reine CPUs erwähnt AMD nicht.
Der Auftragsfertiger TSMC möchte im ersten Quartal 2014 die Produktion von Mikrochips im 20-Nanometer-Verfahren starten. Ein Jahr später soll der 16-Nanometer-FinFET-Prozess bereit für Großaufträge sein.
AMD hat im dritten Quartal 2013 das erste Mal seit Frühjahr 2012 wieder Gewinn erwirtschaftet. Das Plus ist vor allem auf den Erfolg der SoC-Abteilung zurückzuführen, diese hatte die Chips für die Playstation 4 und die Xbox One entwickelt.
Der Auftragsfertiger TSMC hat im dritten Quartal 2013 einen neuen Rekord bei Umsatz und Gewinn erzielt. Die Zahlen sind der starken Consumer-Sparte zu verdanken, in diese fallen die Einnahmen durch die Fertigung des SoC der Xbox One.
Update Ab dem 10. Oktober verkauft AMD die ersten GPUs der Serie "Volcanic Islands". Golem.de hat im Kurztest schon einmal nachgemessen, ob sich zwei der neuen Grafikkarten lohnen. Heraus kommt dabei eine Kaufempfehlung - aber vor allem für eines der älteren Modelle.
Der ehemalige Intel-Mitarbeiter Robert Colwell hat im Rahmen der Hot-Chips-Konferenz prophezeit, dass Moore's Law seiner Ansicht nach nur noch bis etwa 2020 gültig sein wird. Gordon Moore selbst sieht dies ähnlich.
Im Rahmen der Hot-Chips-Konferenz hat Microsoft umfangreiche Informationen zum SoC der Xbox One veröffentlicht. Der Chip ist vor allem aufgrund des ESRAM technisch interessant, der gemeinsame Speicherzugriff namens Huma aber fehlt.
Nach dem Spiele-Handheld Shield will Nvidia offenbar ein Tablet auf den Markt bringen. Dieses basiert auf dem Logan-SoC, das wahrscheinlich als Tegra 5 vermarktet wird, und soll im Frühjahr 2014 erscheinen.
Nvidia hat seine auch als Lizenz erhältliche Kepler-GPU für Tablets und Smartphones erstmals öffentlich vorgeführt. Wegen enger Verwandtschaft zur PC-Version laufen darauf auch ähnliche Demos wie auf Geforce-Grafikkarten.
Koreanischen Berichten zufolge haben Apple und Samsung ein neues Abkommen für die Herstellung der A-SoCs für iOS-Geräte geschlossen. Ab 2015 soll Samsung wieder mehr Chips an Apple liefern, das erste 14-nm-SoC soll im iPhone 7 stecken.
Nicht erst Ende 2013, sondern schon im Herbst könnte AMDs nächste Grafikkartengeneration auf den Markt kommen. Erste Muster des Referenzdesigns sollen bereits bei Kartenherstellern eingetroffen sein. Die technischen Daten klingen aber alles andere als endgültig.
Gleich 15 neue Chips für Tablets und Notebooks stellt AMD vor. Darin steckt unter anderem die Jaguar-Architektur, die neue Gerätekategorien ermöglichen soll. Bei den Produktbezeichnungen hat sich einiges geändert, was nur auf den ersten Blick unübersichtlich ist.
Der größte Auftragshersteller für Chips, TSMC, hat eine Roadmap für künftige Fertigungstechnologien vorlegt. Ende 2013 sollen erste 16-Nanometer-Chips mit FinFET-Transistoren hergestellt werden, für 10-Nanometer-Bausteine soll EUV-Belichtung verwendet werden.
Intel weitet seine Produktion für Chipdesigns anderer weiter aus. Nun wird laut der Korea Times Cisco bald seine Chips in Intels Fabriken herstellen lassen, wie der Intel-Manager Lee Hee-Sung der Zeitung bestätigte. Es ist ein weiterer Schritt hin zu Intel als Foundry.
Taiwanischen Berichten zufolge soll Apple im Jahr 2014 die Fertigung des ARM-Chips A7 auf drei Hersteller verteilen. Als Neuzugang unter den Prozessor-Lieferanten für iOS-Geräte soll dabei Intel vertreten sein - es wäre der Wiedereinstieg der x86-Company ins ARM-Geschäft.
Cebit 2013 Der Leiter der europäischen Intel Labs erklärt im Gespräch mit Golem.de, wie sich sein Unternehmen grundlegend wandeln will. Elektroautos und Smart Grids spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ultrabooks.
Mit Altera hat Intel seinen ersten größeren Kunden für die Fertigung von fremden Chipdesigns in den eigenen Halbleiterfabriken gewonnen. Wie die für 2014 erwarteten Prozessoren mit Broadwell-Architektur sollen Alteras FPGAs mit 14 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden.
Update Auf der Konferenz ISSC hat AMD seine noch 2013 erscheinende Prozessorarchitektur Jaguar näher erläutert. Auf nur 26 Quadratmillimetern bringt das Unternehmen vier x86-Kerne unter. Auch in der nächsten Playstation könnte Jaguar Platz finden.