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Chipfertigung: Apples A9 fürs iPhone 7 kommt aus Samsungs 14-nm-Fab

Koreanischen Berichten zufolge haben Apple und Samsung ein neues Abkommen für die Herstellung der A-SoCs für iOS-Geräte geschlossen. Ab 2015 soll Samsung wieder mehr Chips an Apple liefern, das erste 14-nm-SoC soll im iPhone 7 stecken.
/ Nico Ernst
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Der A6 des aktuellen iPhone 5 (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Der A6 des aktuellen iPhone 5 Bild: Apple/Screenshot: Golem.de

Einem Bericht von Korea Economic Daily(öffnet im neuen Fenster) zufolge wird Samsung weiterhin Chips für Apple herstellen. Am 14. Juli 2013 sollen die Firmen einen Vertrag unterzeichnet haben, demzufolge Samsung ab 2015 Systems-on-a-Chip (SoCs) in einer neuen Strukturbreite an Apple liefert. Dann soll die 14-Nanometer-Fertigung bei dem koreanischen Unternehmen die Serienreife erlangt haben.

Obwohl sich Apple und Samsung seit Jahren in Patentstreitigkeiten befinden, stellte Samsung dennoch stets SoCs für Apple her. Seit dem Jahr 2012 ist aber ein Teil der Fertigung der A-SoCs an das taiwanische Unternehmen TSMC ausgelagert, unbestätigten Berichten zufolge soll dieser Vertrag drei Jahre Gültigkeit besitzen.

Ab 2015, also nach Ablauf des TSMC-Deals, soll Apple wieder den größten Teil der benötigten Chips bei Samsung herstellen lassen. Das, so die Economic Daily, liegt vor allem daran, dass die 14-Nanometer-Fertigung bei Samsung schneller als bei TSMC einsatzbereit sein soll.

iPhone 7 für 2015 erwartet

Offenbar von einem anderen als dem bisherigen Apple-Rhythmus der Produkte ausgehend nennt der Bericht auch das iPhone 7 als erstes Gerät mit den 14-Nanometer-Chips, das SoC soll dann A9 heißen. Dazu müsste Apple seine Abfolge der Modellnummern ändern: Bisher gab es nur alle zwei Jahre ein iPhone mit neuer Nummer, demnach müsste 2013 auf das iPhone 5 das Modell 5S folgen, 2014 dann das iPhone 6 und 2015 die Version 6S. Dem widerspricht aber Economic Daily, das für 2015 ein iPhone 7 voraussagt.

Wie bei vielen anderen Angelegenheiten äußert sich Apple zu einer langfristigen Roadmap seiner Produkte wie auch zu den Zulieferern nicht öffentlich. Daher gibt es immer wieder Spekulationen, welche Unternehmen das große Volumen der von Apple benötigten SoCs liefern könnten. Neben Samsung und TSMC werden dabei auch Globalfoundries und Intel genannt – für letzteres Unternehmen könnte ein entsprechender Auftrag den Wiedereinstieg in die Produktion von ARM-Chips darstellen. Intel hatte bis 2006 unter dem Namen XScale eigene ARM-Bausteine entwickelt, die Abteilung dann wegen mangelnden Erfolgs an Marvell verkauft. Das war wohl etwas vorschnell: 2007 kam das erste iPhone auf den Markt.


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