Abo
  • IT-Karriere:

Beema und Mullins: Neue APUs für Tablets und Notebooks

AMDs Beema und Mullins basieren auf den neuen x86-Puma-Kernen und einer GCN-Grafikeinheit, verfügen zudem über einen ARM-Chip. Trotz der 28-Nanometer-Fertigung soll die Effizienz deutlich gestiegen sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Puma-Kerne sind verbesserte Jaguar-Recheneinheiten.
Die Puma-Kerne sind verbesserte Jaguar-Recheneinheiten. (Bild: AMD)

AMD hat zwei neue Low-Power-APUs für Tablets und Notebooks angekündigt. Beema und Mullins sind die Nachfolger von Kabini und Temash. Die neuen Chips weisen einige Verbesserungen auf: So unterstützen sie dank der überarbeiteten Puma-Kerne Microsofts Instant Go und rechnen effizienter.

  • Die neuen Low-Power-APUs bieten mehr Leistung bei geringerer oder gleicher TDP. (Bild: AMD)
  • Mit im SoC sitzt ein ARM-Chip für Sicherheitsfunktionen. (Bild: AMD)
  • Die Effizienz von Mullins und Beema liegt dank Optimierungen des 28-nm-Prozesses höher als bei ihren Vorgängern. (Bild: AMD)
  • Zudem unterstützen die Chips Microsofts Instant Go. (Bild: AMD)
Die neuen Low-Power-APUs bieten mehr Leistung bei geringerer oder gleicher TDP. (Bild: AMD)
Stellenmarkt
  1. BavariaDirekt, München
  2. Neoskop GmbH, Hannover

Seit der Einführung des 28-Nanometer-Prozesses hat TSMC die Fertigung verbessert. Deshalb fällt bei Beema und Mullins bei gleicher Geschwindigkeit die Leistungsaufnahme teilweise geringer aus. Für Beema gibt AMD eine TDP von 10 bis 25 Watt an, für Kabini 15 bis 25 Watt - hier kennt der Hersteller offenbar sein eigenes Portfolio nicht, denn der E1-2100 wird mit 9 Watt spezifiziert.

AMD macht es Intel nach: SDP statt TDP

Die TDP von Mullins beläuft sich auf maximal 4,5 statt 8 Watt - die SDP hingegen auf rund 2 statt bis zu 4 Watt. Die Scenario Design Power gibt nicht die maximale Verlustleistung an, sondern die Leistungsaufnahme in bestimmten Anwendungen. Wie AMD die SDP definiert, ist derzeit nicht bekannt.

Details zu den neuen Puma-Kernen, die eine verbesserte Version der Jaguar-Architektur nutzen, hat AMD ebenfalls nur eingeschränkt ausgegeben. Die bis zu vier Recheneinheiten unterstützen beispielsweise Microsofts Instant Go. Der Puma zählt übrigens zu den größten Kleinkatzen der Welt, dennoch ist er kleiner als der Jaguar. Die neuen SoC hingegen sind größer als ihre Vorgänger, da AMD einen ARM-Chip für Sicherheitsfunktionen in das Die integriert hat.

Die Leistung ist zumindest gestiegen: So gibt AMD im Anhang für ein Engineering Sample einer Mullins-APU mit 4,5 Watt TDP im PCMark8 einen Wert von 1.809 Punkten an. Der Temash-Chip A6-1450 mit 8 Watt TDP erreicht nur 1.343 Punkte. Daraus ergibt sich rechnerisch eine fast doppelt so hohe Effizienz.

Erste Produkte auf Basis von Beema und Mullins sollen im Frühjahr 2014 in den Handel kommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€

spiderbit 14. Nov 2013

Ich checks schon langsam, weil ich mich damit beschäftigt habe, allerdings check ich die...

spiderbit 14. Nov 2013

ja das ist die Idee ;)

trapperjohn 14. Nov 2013

Wenn wenigstens Kabini-Boards mal in Deutschland eintrudeln würden. Aber außer dem ECS...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
    10th Gen Core
    Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

    Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
    Von Marc Sauter

    1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
    2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
    3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

      •  /