AMDs Kaveri im Zeitplan: Mit der Semi Custom Unit zum Erfolg

AMD hat im dritten Quartal 2013 das erste Mal seit Frühjahr 2012 wieder Gewinn erwirtschaftet. Das Plus ist vor allem auf den Erfolg der SoC-Abteilung zurückzuführen, diese hatte die Chips für die Playstation 4 und die Xbox One entwickelt.

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AMDs Konzernchef Rory Read: "Wir haben die Erwartungen übertroffen."
AMDs Konzernchef Rory Read: "Wir haben die Erwartungen übertroffen." (Bild: AMD)

Rory Read, seit August 2011 Vorstandschef bei AMD, ist von den Geschäftsergebnissen im dritten Quartal 2013 sehr angetan: "Unser Umsatz war höher als erwartet, wir verdanken diesen der zunehmenden Nachfrage nach unseren Semi-Custom-SoCs." AMD hat im abgeschlossenen Quartal 1,46 Milliarden US-Dollar umgesetzt und einen Gewinn von 48 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Damit ist der Konzern dank der Systems on a Chip (SoC) in der Playstation 4 und der Xbox One erstmals seit dem zweiten Quartal 2012 wieder in der Gewinnzone, nachdem AMD im laufenden Jahr nur Verlust machte. Allerdings enthält der Gewinn auch die 46 Millionen US-Dollar durch den Verkauf des Forschungszentrums in Singapur. Im dritten Quartal 2012 erzielte AMD einen Verlust von 131 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 1,27 Milliarden US-Dollar.

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Schon im Frühling kündigte Rory Read an, AMD wolle dank und bei Konsolen stark wachsen. Diesem Anspruch ist das Unternehmen nun gerecht geworden, denn der Gesamtumsatz wurde vom zweiten zum dritten Quartal 2013 um etwas mehr als ein Viertel gesteigert. Die GVS-Sparte (Graphics and Visual Solutions) ist daran mit einem Umsatz von 671 Millionen US-Dollar beteiligt - fast doppelt so viel wie im dritten Quartal 2012 -, der Gewinn beläuft sich auf 79 statt auf nur 18 Millionen US-Dollar. Unter GVS verbucht AMD die rückläufigen Grafikkarten, die Semi-Custom-SoCs für die Playstation 4 sowie die Xbox One, die sich sehr gut verkaufen, und die GPU der Nintendo Wii U.

"Im dritten Quartal befand sich unser Grafikgeschäft im Übergang, da unsere Partner den Start neuer Produkte auf Basis unserer R7- und R9-Chips vorbereiten. Dieser Wechsel ist nun abgeschlossen und wir sehen eine hohe Nachfrage, diese wird unserer Ansicht nach in den kommenden Quartalen AMDs Wachstum vorantreiben", so Read und erläutert weiter: "Ein wichtiger Punkt hierbei ist das Mantle-API. Diese Schnittstelle hilft den Spielestudios, tolle Titel für die neuen Konsolen von Microsoft und Sony zu entwickeln sowie die GPUs besser auszulasten - davon profitieren all unsere kommenden Grafikchips und APUs."

Ein Großteil dieser Halbleiter wird bei TSMC gefertigt, der Auftragsfertiger profitierte ebenfalls von den Konsolen-SoCs und hat damit einen Umsatz- wie Gewinnrekord aufgestellt. So gut bei AMD die GVS-Sparte läuft, so sehr schwächelt der Konzern im Prozessorsegment: Der Umsatz fiel vom zweiten auf das dritte Quartal von 841 auf 790 Millionen US-Dollar, im vergangenen Jahr waren es noch 927 Millionen US-Dollar. Immerhin konnte AMD einen Gewinn von 22 Millionen US-Dollar verbuchen und auch die kommende Kaveri-APU soll wie geplant im vierten Quartal an PC-Hersteller ausgeliefert werden.

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In diesem Zeitraum möchte AMD den Umsatz um etwa fünf Prozent steigern, auch hier sollen neben den neuen Grafikkarten die Konsolen-SoC maßgeblich beteiligt sein.

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