Abo
  • Services:

Wafer Supply Agreement: AMD reduziert Aufträge bei Globalfoundries

Schon im laufenden vierten Quartal 2012 und auch im nächsten Jahr wird AMD bei Globalfoundries weniger Wafer bestellen, als bisher geplant war. Schon Anfang 2013 soll die Nachfrage aber wieder anziehen, meint AMD.

Artikel veröffentlicht am ,
Opteron-Die von Globalfoundries
Opteron-Die von Globalfoundries (Bild: AMD)

AMD hat mit seiner ehemaligen Fertigungssparte, die nun als Globalfoundries unabhängig operiert, das jährlich neu ausgehandelte, sogenannte "Wafer Supply Agreement" erneuert. Mit diesem Vertrag legen beide Firmen sowohl die Menge der von Globalfoundries gelieferten Wafer fest als auch die Preise. Das ergibt für beide Unternehmen Planungssicherheit.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. Bühler GmbH, Braunschweig

Einer Mitteilung von AMD zufolge wurde die Bestellung rückwirkend für das vierte Quartal 2012 reduziert, die genauen Stückzahlen geben die Partner nicht an. Die derzeitige schwache Nachfrage nach x86-Prozessoren dürfte aber der Grund sein, dass AMD im laufenden Quartal bei Globalfoundries nur für 115 Millionen Dollar einkauft. Schon im ersten Quartal 2013 sollen es aber Wafer für 250 Millionen US-Dollar sein, hier erhofft sich AMD offenbar eine stärkere Nachfrage. Im gesamten Geschäftsjahr 2013 will AMD insgesamt Bestellungen für 1,15 Milliarden US-Dollar aufgeben.

Da die beiden Firmen garantierte Aufträge verhandelt haben, muss AMD an Globalfoundries Abschlagszahlungen leisten. Diese belaufen sich auf 320 Millionen US-Dollar, die AMD in drei Raten zahlen will: 80 Millionen US-Dollar am 28. Dezember 2012, 40 Millionen am 1. April 2013 und 200 Millionen am 31. Dezember 2013. Diese letzte Zahlung ist eine Schuldverschreibung auf künftige Aufträge.

Das zeigt auch, dass die beiden Unternehmen künftig weiter zusammenarbeiten wollen, was AMD in seiner Mitteilung auch betont. Dabei verändert sich aber die Art der Kooperation, denn unter anderem sollen auch die Forschungs- und Entwicklungskosten für die Fertigung, die sich die Firmen bisher teilten, weniger stark von AMD bezahlt werden. Unbestätigten Angaben zufolge ist bereits jetzt TSMC, wo AMD seine GPUs und einen Teil der APUs herstellen lässt, mit 40 Prozent Anteil an allen AMD-Chips ein fast ebenso wichtiger Partner wie Globalfoundries.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-15%) 23,79€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /