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SoC-Herstellung: Apples A7 angeblich von Samsung, TSMC - und Intel

Taiwanischen Berichten zufolge soll Apple im Jahr 2014 die Fertigung des ARM-Chips A7 auf drei Hersteller verteilen. Als Neuzugang unter den Prozessor-Lieferanten für iOS-Geräte soll dabei Intel vertreten sein - es wäre der Wiedereinstieg der x86-Company ins ARM-Geschäft.

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Der A6 des aktuellen iPhone 5
Der A6 des aktuellen iPhone 5 (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Die Gerüchte um Intel als Hersteller von SoCs mit ARM-Kernen verdichten sich. Das taiwanische Branchenmedium Digitimes will von Großanlegern erfahren haben, dass Intel im Jahr 2014 zehn Prozent der A7-Chips für Apple fertigen soll. Dieser Baustein wird als Nachfolger des für 2013 erwarteten A6X als nächste große Überarbeitung von Apples in Eigenregie entwickelten ARM-SoCs gesehen.

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50 Prozent der Bausteine sollen von Samsung kommen und 40 Prozent vom taiwanischen Auftragshersteller TSMC. Wegen anhaltender Patentstreitigkeiten mit Samsung, das bisher die A-Chips produzierte, soll Apple nach und nach neue Lieferanten suchen.

Der Bericht von Digitimes deckt sich mit anderen Meldungen der vergangenen Tage. So meldete beispielsweise Reuters, dass Apple schon 2012 mit Intel über eine ARM-Produktion verhandelt habe - man sei aber dabei zu keinem Ergebnis gekommen. Über eine weitere Verbindung zwischen Apple und Intel als ARM-Lieferanten wird bereits seit Jahren spekuliert. So soll Apple ebenfalls 2012 erwogen haben, Macbooks mit ARM-Prozessoren zu bauen. Und auch die gegenteilige Spekulation steht seit längerem im Raum: Ein Wechsel der CPU des iPads von ARM zu x86.

Bei all dem spielt Intels neue Strategie eine Rolle, bei der sich der Chiphersteller freimütig als Foundry bezeichnet. So werden in der Chipbranche Unternehmen genannt, die nicht nur Eigenentwicklungen, sondern auch fremde Chipdesigns als Auftragshersteller produzieren. Intel stellt seit Jahren kleine Mengen fremder Entwicklungen neben den eigenen Bausteinen her, vor kurzem wurde mit Altera ein langfristiger Vertrag für 14-Nanometer-FPGAs geschlossen.

Auf der Cebit sagte Martin Curley, Chef der europäischen Intel Labs, Golem.de: "Es gibt viele Unternehmen, die ihre Chips sicher gerne bei Intel fertigen lassen würden." In solcher Deutlichkeit hatte sich Intel bisher noch nicht offen für Aufträge gezeigt. Da der bisherige Unternehmenschef Paul Otellini im Mai 2013 zurücktreten wird, ist mit seinem bisher noch nicht bekannten Nachfolger auch ein Ausbau des Foundry-Geschäfts zu erwarten.

Neuer Anlauf mit ARM nach acht Jahren?

Die Produktion von Chips mit ARM-Architekturen wäre für Intel nichts vollständig Neues. Bereits im Jahr 2000 hatte das Unternehmen auf Basis von ARM-Technik seine Architektur XScale vorgestellt. Die nötigen Patente hatte Intel nach der Zerschlagung von DEC erworben. 2002 gab es eine erste Initiative, XScale-Prozessoren für Smartphones und PDAs zu etablieren, in den folgenden Jahren blieb jedoch der große Erfolg aus.

2006 verkaufte Intel seine XScale-Abteilung an Marvell, und bemühte sich seitdem, Atom-SoCs für den wachsenden Markt mobiler Geräte zu etablieren. Während ARM sich bei Smartphones und Tablets durchsetzte, gab es insbesondere bei den Smartphones erst 2012 erste Achtungserfolge für die x86-Architektur.



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Quantumsuicide 13. Mär 2013

Immer unterscheiden zwischen Tablets und Phones. Ich kenne niemanden der behauptet sein...

c0t0d0s0 13. Mär 2013

Dumme Frage: Wieso nicht? Sie haben schon Samsung im Boot und kaufen bei Intel teuer ein.

derdiedas 13. Mär 2013

Ich verwende beides, und keines der Systeme ist "Kundenfreundlich". Aber zurück zum...

red creep 12. Mär 2013

Wahrscheinlich war das Ziel Samsungs Anteil auf 50% zu reduzieren. TSMC konnte die andere...


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