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Studien

Softwarepatent-Umfrage: Unternehmen gegen Softwarepatente

Kurzgutachten fordert Änderungen an der geplanten Richtlinie. Die im Juli 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in Auftrag gegebene Umfrage zu Softwarepatenten, durchgeführt durch Prof. Dr. Norbert Pohlmann und Prof. Dr. iur Andreas Müglich von der Fachhochschule Gelsenkirchen, wurde wider vieler Erwartungen nun doch ausgewertet und die Ergebnisse wurden veröffentlicht. Ganz offenbar stoßen Softwarepatente bei den an der Umfrage beteiligten Unternehmen auf wenig Gegenliebe.

11,3 Milliarden US-Dollar für SunGard

Investment-Unternehmen kaufen Software-Hersteller für Finanzlösungen. Ein Konsortium von Investment-Firmen hat die Firma SunGard für rund 11,3 Milliarden US-Dollar übernommen. SunGard ist auf integrierte Software- und Prozesslösungen für Finanzdienstleister spezialisiert.

31 Prozent klicken Links in Spam-Mails an

10 Prozent haben bereits per Spam beworbene Waren gekauft. Viele Mail-Empfänger klicken einer Studie von Mirapoint und dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Radicati Group zufolge regelmäßig auf Links in Spam-Nachrichten. Zudem hat die Untersuchung ergeben, dass sogar 10 Prozent bereits per Spam beworbene Waren gekauft haben.

Digital-Spiegelreflexkameras schnellstwachsendes Segment

Zunahme um über 200 Prozent gegenüber 2003. Die Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC zeigen, dass der Digitalkameramarkt markenübergreifend auf über 25 Millionen Geräte anstieg. Canon führt als Marktführer die Kameraverkäufe in Westeuropa im dritten Jahr in Folge an. Canon baute im Jahr 2004 seine Position weiter aus und erreichte einen Anteil von 16,8 Prozent am gesamten westeuropäischen Digitalkameramarkt.

Vernetztes Haus beflügelt Unterhaltungs- und IT-Markt

Jährliches Wachstum von 7 Prozent prognostiziert. Die Analysten von Soreon kommen in ihrer neuen Studie "Der Networked-Home-Markt in Deutschland" zu dem Schluss, dass die mageren Jahre im Markt für Unterhaltungselektronik und IT vorbei sind. Vor allem Festplattenrekorder, Flachbildschirme und Media-Center-PCs tragen demnach zu einem Umsatzwachstum auf über 13 Milliarden Euro im Jahre 2010 bei.

Handy-Killerapplikation: E-Mail schiebt sich vor SMS

BlackBerry mischt den Markt auf. Die Zeiten der SMS als Killerapplikation im Mobilfunk scheinen vorbei zu sein. So halten zumindest 46,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte deutscher Telekommunikationsunternehmen die E-Mail für den wichtigsten mobilen Dienst auf dem Handy.

Softwarepatente schüren Existenzangst

NoSoftwarePatentents.com veröffentlicht Teilauswertung der BMWA-Umfrage. Die Initiative NoSoftwarePatents.com hat jetzt erste Ergebnisse ihrer Teilauswertung einer Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht. Demnach fürchten über 60 Prozent der befragten IT-Unternehmen, dass Softwarepatente ihre Existenz gefährden würden.

Studie: Computerspiele haben auch positive Seiten

Fun, Anyone!? - RUB-Studie zur Faszination der Videospiele. Die große Faszination, die Videospiele auf Jugendliche ausüben, ruft immer wieder Besorgnis hervor, Spiele könnten gewalttätig machen oder den Kinden zumindest Zeit für wichtigere Dinge stehlen. Nikolaos Kyriakidis versuchte in seiner Magisterarbeit das Thema nun von einer anderen Seite zu betrachten: Was können die Spiele für die Sozialisation Jugendlicher eigentlich leisten?
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Siemens will Handy-Bedienung revolutionieren

New Interactive Phone wird über Projektionsflächen bedient. Siemens stellt auf der CeBIT 2005 ein Handy-Konzept vor, das die Bedienung sowie den Datenzugriff auf Mobiltelefone revolutionieren könnte. Dazu hat Siemens das Konzept der projizierten Laser-Tastatur weiterentwickelt, so dass sich nun auch die projizierten Informationen verändern und nicht weiterhin statisch sind. Somit fungiert die Projektion nicht nur als Bedienelement, sondern auch als Display, um darüber Informationen zu erhalten.

CeBIT: 17-Zoll-TFTs werden teurer

LG kündigt Preiserhöhung an, andere sollen folgen. LG will den rasanten Preisverfall beim stärksten Segment der Flachbildschirme nicht mehr länger tolerieren. Kurzfristig sollen die Preise um bis zu 5 Prozent angehoben werden. Laut LG gibt es dafür gute Gründe.

PCs werden billiger

PC-Preise sanken 2004 um 16,7 Prozent. Auch 2004 sind die Preise für PCs im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 16,7 gefallen, meldet das Statistische Bundesamt. Schon in den Vorjahren waren die PC-Preise gesunken, in den Jahren 2000 bis 2004 durchschnittlich um 25 Prozent pro Jahr.

Hosted IP-Telefon-Dienstleistungen mit hohem Wachstum

Prognose: Markt wächst um jährlich 90 Prozent. Einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge hat der europäische Markt für "Hosted IP-Telefon"-Dienstleistungen im Jahr 2003 insgesamt 45,80 Millionen Euro Umsatz generiert. Bis 2008 sollen die Erlöse auf 1,23 Milliarden Euro ansteigen, was einer außergewöhnlich hohen durchschnittlichen Wachstumsrate von jährlich 93,2 Prozent entspricht.

Handy-Markt: Nokia schwächelt, Motorola holt auf

Starker Zuwachs im weltweiten Handy-Markt. Die vier großen Handy-Hersteller konnten im Jahr 2004 deutlich mehr Geräte absetzen als noch ein Jahr zuvor. Dennoch musste Nokia Einbußen beim Marktanteil hinnehmen, konnte jedoch die Marktführerschaft abermals verteidigen. Motorola legte als Zweitplatzierter kräftig zu, was auch für Samsung galt, die sich einen sicheren dritten Platz erkämpften. Während Siemens Marktanteile verlor, konnten LG und Sony Ericsson zulegen.

IT-Freiberufler-Honorare stabil

Seltene Spezialqualifikationen und IT-Berufserfahrung werden gut bezahlt. Seit Februar 2002 sind die Durchschnittshonorare freiberuflicher IT-Spezialisten kontinuierlich gesunken. Damit ist erst einmal Schluss, wie das IT-Projektportal gulp.de meldet: Die aktuelle Studie, welche die Daten von 54.000 bei GULP eingetragenen Freiberufler-Profilen sowie 200.000 abgewickelten Projektanfragen auswertet, ergab eine durchschnittliche Stundensatzforderung von 64 Euro - genauso viel wie vor einem halben Jahr im August 2004.

Zahl der freien IT-Stellen um rund 50 Prozent gestiegen

Trotz aufsteigender Tendenz weniger Telekommunikations-Jobs. Die Aussichten für IT-Profis auf dem Arbeitsmarkt werden wieder besser: In den ersten vier Wochen des Jahres 2005, die natürlich noch nicht für das Gesamtjahr repräsentativ sein können, stieg die Zahl der IT-Job-Angebote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gute 50 Prozent. Wie die Computerwoche unter Berufung auf eine Analyse der Adecco-Arbeitsmarktforscher mitteilte, wurden genau 1.728 IT-Stellenangebote in 40 untersuchten Tageszeitungen sowie in der Computerwoche abgedruckt. Im Jahr zuvor und im selben Zeitraum waren es nur 1.131 Offerten.

Open-Source-Studien im Vergleich

Online-Bewertungs-Tool für Open-Source-Studien. Cambridge Technology Partners will zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III der Universität Erlangen-Nürnberg auf der CeBIT 2005 einen so genannten Migration-Navigator zeigen, ein Bewertungsmodell, das an einer Open-Source-Migration interessierten Unternehmen eine Orientierung bei der Auswahl passender Migrationsstudien liefern soll. Damit soll es für Unternehmen einfacher werden, eine Studie zu finden, die auf die individuelle Situation eingeht und eine konkrete Hilfestellung leistet.

Zahl ausgelieferter Symbian-Smartphones verdoppelt

Menge verfügbarer Symbian-Applikationen gestiegen. Wie Symbian mitteilt, hat sich im Jahr 2004 die Zahl der ausgelieferten Symbian-Smartphones im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. So wurden 2004 insgesamt 14,38 Millionen Geräte mit SymbianOS ausgeliefert, während es im Vorjahr 6,67 Millionen Smartphones waren.

Verbände befürchten Sparversion der E-Gesundheitskarte

Massive Nachteile für die Versicherten. Die Unternehmen der Informationswirtschaft und Telekommunikation (ITK) müssen nach Ansicht ihres Branchenverbandes Bitkom deutlich stärker in die Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte eingebunden werden, um das Projekt zu beschleunigen. Eine "Sparversion" der Karte dürfe es trotz des engen Zeitplans nicht geben.

Studie: Musik-Downloads aufs Handy überschätzt

Streaming und PC-Anbindung ebenfalls wichtig. Die Erwartungen an den Erfolg von Musik-Downloads auf das Handy sind zu hoch gesteckt. Zu dieser Einschätzung kommt das Berliner Markforschungsinstitut Berlecon Research in der aktuellen Kurzstudie "Mobile Music: More than Downloading - Alternatives to the Dominant Model and their Implications". Die ausschließliche Fokussierung auf das Herunterladen von Musik könne den langfristigen Geschäftserfolg von mobilen Musikangeboten schmälern.

Studie sieht steigenden Smartphone-Absatz

Jeder zweite Handy-Nutzer wird im Jahr 2006 ein Smartphone verwenden. Im Jahr 2006 soll jeder zweite Handy-Nutzer bereits ein Smartphone verwenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Markteinschätzung der Mummert Consulting. Ausschlaggebend dafür soll sein, dass bereits 2005 jedes fünfte Handy mit UMTS-Technik ausgestattet ist, die derzeit überwiegend in Smartphones zum Einsatz kommt.

Gartner: Sieben Prozent Wachstum im deutschen PC-Markt

Sinkende Wachstumszahlen erwartet. Laut der Analyse von Gartner konnte der deutsche PC-Markt im Jahr 2004 ein Wachstum von sieben Prozent verzeichnen. Damit zeigte der größte europäische Markt allerdings im Vergleich zu anderen Ländern ein eher schwaches Wachstum. Grund dafür waren vor allem die schwachen Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte. Wegen der knapper werdenden IT-Budgets in Deutschland gaben Großkunden weniger Geld für PCs aus als erwartet.

Zu wenig Absolventen der Elektro- und Informationstechnik

VDE: Gute Berufsaussichten für Elektroingenieure. Trotz der guten Berufschancen stagniert die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik auch 2004/2005 bzw. ist leicht rückläufig. Nach Analysen des "Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik" (VDE) haben sich 17.136 Studierende im Wintersemester 2004/2005 in der Elektro- und Informationstechnik immatrikuliert.

Studie: VoIP wird zur treibenden Kraft im Breitband-Ausbau

Sinkende Zugangsgebühren und härterer Wettbewerb erwartet. Der Breitbandmarkt hat in den letzten Jahren stark zugelegt und soll auch in den kommenden fünf Jahren kontinuierlich wachsen. Die Breitbandnutzung wird dabei in Zukunft hauptsächlich angetrieben durch sinkende Zugangsgebühren, härteren Wettbewerb der Netzbetreiber und Diensteanbieter sowie neue Anwendungen wie Internettelefonie und verschiedene Content-Angebote. Besonders Voice over Internet Protocol (VoIP) kann durch das Wachstum im Breitbandmarkt einen kräftigen Schub erhalten und gleichzeitig weitere Zuwachsraten bescheren. Zu diesen Ergebnissen kommt der weltweite Breitband-Report der Unternehmensberatung Arthur D. Little.

Schlechte Erfahrungen mit IT-Firmen aus Billiglohnländern

Die Kostenersparnis entspricht häufig nicht den Erwartungen. Noch vor einem Jahr galt Offshore-Outsourcing in vielen IT-Abteilungen als das Trendthema. Im Januar 2004 ergab eine Umfrage der Zeitschrift "CIO", dass jeder sechste IT-Entscheider plant, IT-Aufgaben in Billiglohnländer zu verschieben. Der Euphorie ist nun Ernüchterung gewichen: Kritiker von Offshore-Projekten formieren sich auf breiter Front, berichtet "CIO" nun.

Bestellen per Internet beliebt wie nie zuvor

Gesamtumsatz der Versandbranche geht 2004 zurück. Der deutsche Versandhandelsumsatz ist im Jahr 2004 zwar insgesamt zurückgegangen, die Spezialversender und die TV-Versender konnten jedoch weiter zulegen. Einen erheblichen Umsatzschub verzeichnet auch der Bereich E-Commerce.

Uni München befragt Online-Rollenspieler

Studenten untersuchen Spielinhalte und Sozialverhalten. Das Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Uni München will mehr über die Nutzung von Online-Rollenspielen herausfinden. Für die am 20. Januar 2005 gestartete Umfrage werden noch Teilnehmer gesucht.

Studie: Deutsche kennen die Gefahren durch das Internet...

...tun aber nicht genug für ihre Internetsicherheit. Viele deutsche Computernutzer interessieren sich nur wenig für das Thema Internetsicherheit, ergab eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Auftrag gegebene Umfrage. Demnach nutzen 25 Prozent der deutschen Internetnutzer keinen Virenscanner und die Hälfte surft ohne Firewall. Dieser Umstand überrascht, zumal 90 Prozent der Nutzer sehr wohl wissen, dass ihr PC über das Internet einer Gefahr ausgesetzt ist.

Anzeigenauswertung: Der IT-Arbeitsmarkt zieht wieder an

Anstieg der Jobofferten um 40 Prozent im vergangenen Quartal. Der langsame Aufwärtstrend im IT-Stellenmarkt, der sich bereits im Sommer 2004 abzeichnete, nimmt an Fahrt zu: Im letzten Quartal 2004 stieg die Zahl der IT-Jobangebote um 40 Prozent. Wie die Computerwoche unter Berufung auf eine Analyse der Adecco-Arbeitsmarktforscher berichtet, erschienen im vergangenen Jahr genau 17.088 IT-Stellenangebote in 40 untersuchten Tageszeitungen sowie in der Computerwoche.

Glaubwürdigkeit: Tageszeitung rangiert vor Internet

Neun von zehn Jugendlichen besitzen eigenes Handy. Bei widersprüchlicher Berichterstattung in Fernsehen, Radio, Internet und Tageszeitung würden 42 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland am ehesten der Tageszeitung vertrauen, für 30 Prozent hat das Fernsehen die höchste Glaubwürdigkeit. Dem Internet (15 Prozent) und dem Radio (12 Prozent) sprechen die Jugendlichen hier weniger Vertrauen aus. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie "JIM 2004 - Jugend, Information, (Multi-)Media", die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest durchgeführt hat.

Umsatz im Online-Handel legt kräftig zu

Erlöse sind um 76 Prozent auf 202,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Umsatz im elektronischen Handel ist in Deutschland im Jahr 2004 um 76 Prozent auf 202,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts European Information Technology Observatory (EITO) im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).

Studenten untersuchen Mediennutzung bei der Partnersuche

Interdisziplinäres Forschungsfeld der Universität Erfurt. Mit einer ungewöhnlichen Werbeanzeige sucht in diesen Tagen die studentische Projektgruppe "singleprofiler" der Universität Erfurt thüringenweit Singles im Alter zwischen 25 und 55 Jahren, die bereit sind, sich an einer Befragung zu beteiligen. Vier Studentinnen und zwei Studenten der Kommunikationswissenschaft - alles derzeit selbst keine Singles - wollen im Rahmen ihrer Projektarbeit das Mediennutzungsverhalten von Singles bei der Partnersuche erforschen. Das Fernsehen und SMS sollen dabei besonders im Blickpunkt der Untersuchung stehen.

Mobile Inhalte: Einfach = erfolgreich

Brennpunkt des Verbraucherinteresses. Der Medien-Branche steht 2005 ein Jahr bevor, das geprägt ist durch die Nachfrage nach mehr Inhalten, mehr Medien und mehr Auswahl. Die Nachfrage wird damit zu einem größeren und stärker diversifizierten Markt führen, so das Ergebnis einer Studie der Technology, Media & Telecommunications Group von Deloitte.

Mehr Geld für Online-Werbung als erwartet

Online-Werbemarkt legt im zweiten Halbjahr 2004 um 21 Prozent zu. Die Online-Werbung ist im zweiten Halbjahr 2004 um 21 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Brutto-Werbestatistik der Nielsen Media Research. Demnach verweisen die Online-Werbeformen im zweiten Halbjahr 2004 die klassischen Medien (TV, Radio, Zeitungen, Zeitschriften und Plakate) auf die Plätze, wenn auch nur in Bezug auf die Wachstumsraten, konnten die klassischen Bereiche doch nur um sechs Prozent zulegen.

Gartner: PC-Markt wächst 2004 um knapp 12 Prozent

Region EMEA legt im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zu. Den Marktforschern von Gartner zufolge ist der weltweite PC-Markt im Jahr 2004 um 11,8 Prozent gewachsen, d.h. es wurden entsprechend mehr PCs verkauft als 2003. Vor allem die Nachfrage nach mobilen PCs habe zu dieser Erhöhung geführt.

IT-Dienstleister: Aufwärtstrend gerät ins Stocken

Stagnierende Umsätze und keine Stabilisierung der Beschäftigtenzahl. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ermittelte "Stimmungsindikator für den Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft ZEW-IDI" liegt im vierten Quartal 2004 mit 59 Punkten deutlich unter seinem Vorquartalswert von 62,6 Punkten. Dafür verantwortlich sei vor allem der deutliche Rückgang des Teilindikators, der die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das erste Quartal 2005 erfasst.

Langsameres Wachstum der Internetgemeinde

62 Prozent der deutschen Erwachsenen verfügen über Internetzugang. Im vierten Quartal 2004 verfügten 62 Prozent aller deutschen Erwachsenen über einen Zugang zum Internet. Der Nutzeranteil im Vergleich zum vierten Quartal 2003 stieg damit um vier Prozentpunkte, wie die Forschungsgruppe Wahlen Online berichtet.

Preise für Videoprojektoren erreichen das untere Preislimit

Prognose: Geringeres Wachstum auf dem Beamer-Markt 2005. Die Projektoren-Sparte gehörte im vergangenen Jahr mit sich zum Teil verdoppelnden Zuwächsen pro Quartal zu den rasant wachsenden Segmenten des ITK-Marktes. Die Aussichten für 2005: ComputerPartner-Experten gehen von einem weniger starken Wachstum aus, während etwa das Marktforschungsunternehmen DTC (Decision Tree Consulting) hohe Zuwächse prognostiziert. Das berichtet die ITK-Fachhandelszeitschrift ComputerPartner.

E-Learning wird vom Mittelstand bislang kaum genutzt

Erste Ergebnisse im europäischen Kooperationsprojekt "Ariel". Kleine und mittlere Unternehmen setzen bislang E-Learning kaum ein. Zwar gibt es eine Vielzahl von Projekten, in denen Bildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen von europäischer Seite gefördert werden, sie sind aber oft nicht geeignet und nicht auf die Zielgruppe ausgerichtet. Das zeigen erste Ergebnisse des europäischen Kooperationsprojektes "Ariel" (Analysing and Reporting the Implementation of Electronic Learning in Europe), in dessen Rahmen das Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen) den Einsatz von E-Learning in mittelständischen Betrieben untersucht.

Immer mehr Haushalte mit PC, Sättigung bei Handys

Single-Haushalte schlechter ausgestattet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, verfügten Anfang 2004 64 Prozent der Privathaushalte (ohne Haushalte von Selbstständigen und Landwirten) über einen PC. Im Jahr 2000 waren es 47 Prozent der privaten Haushalte gewesen.

Geschenkkauf per Mausklick boomt

Versandhandel startet gut ins Weihnachtsgeschäft. Die deutsche Versandhandelsbranche ist mit dem Start des Weihnachtsgeschäftes zufrieden. Eine Blitzumfrage unter den Mitgliedern des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) hat ergeben, dass 72,4 Prozent aller befragten Versender zum Teil deutlich bessere Umsätze im bisherigen Weihnachtsgeschäft verzeichnen als im Jahr zuvor. Die Bestelleingänge liegen nach einem schwierigen Einzelhandelsjahr über den Erwartungen. Die gestiegenen Benzin- und Parkplatzkosten für die Fahrt in die Stadt haben die Attraktivität des bequemen Bestellens von zu Hause aus weiter erhöht.

Umsatzplus mit Hightech im Weihnachtsgeschäft

Stark gefragt sind Handys, Flachbildschirme und MP3-Spieler. Die Anbieter von Informations- und Telekommunikationstechnik sind mit dem Verlauf des Weihnachtsgeschäfts sehr zufrieden. Die Umsätze mit Handys, Flachbildschirmen, digitalen Musikspielern und anderen Technikprodukten liegen rund zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Kamera-Handy-Markt wächst um 200 Prozent

Sekundärer Fotomarkt hebt noch nicht ab. Der Kamera-Handy-Markt soll im Jahresvergleich 2003/2004 weltweit um 200 Prozent gewachsen sein. Nach einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens In-Stat/MDR wurde dieses rasante Wachstum vor allem durch neue Modelle und verbesserte Bildqualität beschleunigt.

Firefox-Marktanteil in einem Monat um 34 Prozent gestiegen

WebSideStory weist für die USA Marktanteil von 4,06 Prozent aus. Die US-Analysefirma WebSideStory hat für die USA eine starke Zunahme des Marktanteils des alternativen Browsers Firefox ausgewiesen. Im Messzeitraum vom 5. November bis zum 3. Dezember 2004 sei der Marktanteil um 34 Prozent gestiegen. Er stieg dabei von 3,03 auf 4,06 Prozent.

Jeder Vierte kauft Softwareprodukte bei Spam-Versendern

Verunsicherung über Spam gefährdet weiteres Wachstum des Online-Handels. Trotz eines gesunden Wachstums der Online-Verkäufe in der Weihnachtssaison droht dem Verkaufskanal Internet eine Vertrauenskrise. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Data. Obwohl die Online-Umsätze im deutschen Weihnachtsgeschäft auf 3,9 Milliarden Euro stiegen und damit EU-weit einen Anteil von 29 Prozent erreichen, fürchten immer mehr Verbraucher auf Grund von Spam-Mails um die Sicherheit ihrer Daten. Die BSA warnt deshalb davor, auf die Angebote in unverlangt erhaltenen Werbe-Mails einzugehen.

Deutschland: Weniger Outsourcing als im europäischen Schnitt

Deutsche Unternehmen und Behörden lagern seltener aus. Deutsche Unternehmen und Behörden lagern ihre IT seltener aus als der europäische Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus dem November 2004, die Benchmark Research Ltd. im Auftrag des europäischen IT-Dienstleisters Steria durchgeführt hat. Der öffentliche und der private Sektor in Deutschland und Europa sind sich in Bezug auf die Nutzung von IT-Dienstleistungen jedoch ähnlicher, als Unternehmen und Behörden voneinander annehmen.

Online-Apotheken finden wenig Akzeptanz

Medikamente aus dem Web werden nur zögerlich gekauft. Seit Januar 2004 dürfen Arzneimittelhändler ihre Ware über das Internet verkaufen und per Post an die Kunden schicken, doch nach einer Studie der Unternehmensberatung Mummert und Inworks sind die Deutschen zurückhaltend beim Kauf von Medikamenten im Internet. Nur jeder siebte Befragte hat schon einmal Arzneimittel im Web bestellt.

DSL-Wettbewerbssituation nur in Polen und Zypern schlechter

Deutschland liegt beim schnellen Internetzugang weit zurück. Deutschland ist Schlusslicht im Breitbandwettbewerb bei den 15 bisherigen EU-Mitgliedsstaaten (EU 15), und selbst unter Einbeziehung der neuen Beitrittsländer (EU 25) belegen wir nur den drittletzten Platz vor Polen und Zypern. Sogar bei der Breitbandversorgung (Penetrationsrate) liegen wir hinter Estland auf den letzten Plätzen im Vergleich zu allen wichtigen EU-Ländern. Diese Ergebnisse weist der 10. Implementierungsbericht der EU zu den Telekommunikationsmärkten aus.