Umsatz im Online-Handel legt kräftig zu
Mit 89 Prozent entfällt der Großteil des Umsatzes auf Transaktionen zwischen Unternehmen (Business-to-Business). Der Online-Handel mit Privatkunden (Business-to-Consumer) stieg 2004 um 74 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2008 wird der E-Commerce-Umsatz in Deutschland nach Schätzungen der Marktforscher auf rund 670 Milliarden Euro steigen, 89,4 Milliarden Euro davon entfallen auf das Privatkundengeschäft.
Nach Ansicht des Bitkom sprechen – neben der weiter steigenden Zahl von Internetnutzern in Deutschland – drei Faktoren für eine weiterhin positive Entwicklung des E-Commerce im Bereich Business-to-Consumer:
- Hohe Sicherheitsstandards mindern die Zurückhaltung bei Online-Käufen
- Elektronische Bezahlsysteme für kleinere Beträge setzen sich durch
- Internetnutzer sind zunehmend bereit, für Inhalte zu zahlen.
Nach wie vor am beliebtesten bei den Online-Kunden waren im vergangenen Jahr Medien wie Bücher, Musik-CDs und Filme auf DVD, gefolgt von Kleidung sowie Tickets für Fahrten oder Flüge.