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31 Prozent klicken Links in Spam-Mails an

10 Prozent haben bereits per Spam beworbene Waren gekauft. Viele Mail-Empfänger klicken einer Studie von Mirapoint und dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Radicati Group zufolge regelmäßig auf Links in Spam-Nachrichten. Zudem hat die Untersuchung ergeben, dass sogar 10 Prozent bereits per Spam beworbene Waren gekauft haben.
/ Andreas Donath
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Um die Gefahren für die E-Mail-Kommunikation durch Spam-Versand und Virenangriffe zu reduzieren, ist deshalb nach Ansicht der Marktforscher die Sensibilisierung und eine bessere Schulung von Mail-Anwendern nötig.

18 Prozent der Umfrageteilnehmer wollten Spam über einen dort gelegentlich angebrachten 'Unsubscribe'-Link abbestellen. Spam-Versender nutzen allerdings den Mausklick auf 'Unsubscribe'-Links nur, um aktive Mail-Adressen zu identifizieren. Sobald sich Mail-Adressen oder Domains als aktiv herausstellen, steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer Spam-Mails und anderer sicherheitsgefährdender Mails an.

"Diese vorläufigen Ergebnisse sind für uns ebenso überraschend wie erschreckend" , kommentierte Marcel Nienhuis, Marktanalyst der Radicati Group. "Sie zeigen auf, warum Bedrohungen der E-Mail-Sicherheit wie Spam, Viren und Phishing-Attacken mehr und mehr zunehmen. Zwar sind technische Lösungen auf Grund der kontinuierlichen Weiterentwicklung heute in der Lage, mehr als 90 Prozent aller Gefahren schon im Vorfeld auszufiltern. Aber keine Technologie der Welt kann ein Unternehmen schützen, wenn sich die Mitarbeiter beim Umgang mit E-Mails fahrlässig verhalten."


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