Abo
  • Services:

Glaubwürdigkeit: Tageszeitung rangiert vor Internet

Neun von zehn Jugendlichen besitzen eigenes Handy

Bei widersprüchlicher Berichterstattung in Fernsehen, Radio, Internet und Tageszeitung würden 42 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland am ehesten der Tageszeitung vertrauen, für 30 Prozent hat das Fernsehen die höchste Glaubwürdigkeit. Dem Internet (15 Prozent) und dem Radio (12 Prozent) sprechen die Jugendlichen hier weniger Vertrauen aus. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie "JIM 2004 - Jugend, Information, (Multi-)Media", die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest durchgeführt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Jungen und Mädchen unterscheiden sich bei der Frage nach der Glaubwürdigkeit der Medien nicht, wohl aber, was deren Unentbehrlichkeit anbelangt. Bei Mädchen rangiert das Fernsehen an erster Stelle (29 Prozent), gefolgt vom Radio (23 Prozent) und Büchern (19 Prozent). Der Computer kommt erst auf dem vierten Platz. Für Jungen ist der Computer hingegen das Medium, auf das am wenigsten verzichtet werden kann (35 Prozent), gefolgt von Fernsehen (29 Prozent), Radio (16 Prozent) und Büchern (9 Prozent).

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Beim persönlichen Medienbesitz liegt das Handy auf dem ersten Platz. Neun von zehn Jugendlichen haben ein eigenes Handy, 64 Prozent ein eigenes Fernsehgerät, 53 Prozent einen Computer und 28 Prozent einen eigenen Internetzugang. Im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem der Besitz neuerer Speicher- und Abspielmedien wie MP-3-Player (26 Prozent, plus elf Prozentpunkte) und DVD-Player (28 Prozent, plus acht Prozentpunkte) angestiegen, aber auch das Handy hat erneut vier Prozentpunkte zugelegt.

Der Anteil der Jugendlichen, die mit Computer und Internet umgehen, stagniert auf hohem Niveau. So nutzen 94 Prozent der 12- bis 19-Jährigen mindestens einmal pro Woche einen Computer, davon 71 Prozent mehrmals pro Woche oder täglich. Interneterfahrung (mind. einmal im Monat) weisen 85 Prozent der Jugendlichen auf, 53 Prozent gehen mehrmals pro Woche und häufiger online. Dabei bleibt das Senden und Empfangen von E-Mails nach der Informationssuche die am häufigsten ausgeübte Online-Tätigkeit. 45 Prozent der jugendlichen Onliner sind beim Surfen bereits auf pornografische Inhalte gestoßen, bei jedem Zehnten kommt dies mindestens einmal pro Woche vor. Hinsichtlich der Nutzungshäufigkeit von Computer und Internet bleiben auch im Jahr 2004 bekannte bildungsspezifische Unterschiede bestehen. Jugendliche, die die Hauptschule besuchen oder besucht haben, nutzen diese Medien weniger oft als Realschüler und Gymnasiasten.

Beim Handy ist für die 12- bis 19-Jährigen das Senden und Empfangen von SMS die wichtigste Funktion (47 Prozent), das eigentliche Telefonieren (40 Prozent) nimmt nur den zweiten Platz ein. Weniger Relevanz haben nach Angaben der Jugendlichen Zusatzfunktionen wie Spiele, Fotos, das Surfen im Internet oder Klingeltöne und persönliche Logos auf dem Handy-Display. Trotzdem berichten 12 Prozent der Handy-Besitzer von selbst erlebter "Abzocke" am Handy - sei es durch lange Wartezeiten bei Logos und Klingeltönen, 0190- oder sonstigen Rückruf-Nummern.

Bereits zum siebten Mal hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest - ein Kooperationsprojekt zwischen Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR) - im Rahmen einer Studie das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in der Bundesrepublik untersucht. In der Zeit von Mai bis Juli 2004 wurden hierfür 1.000 Telefoninterviews durchgeführt. Eine ausführliche Studiendokumentation soll Ende des Jahres 2005 erscheinen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer XB271 WQHD 144 Hz für 499€ und Kingston HyperX Cloud II für 65€)
  2. 38,90€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (u. a. Sharkoon Skiller SGK4 für 19,99€ + Versand und Sharkoon SilentStorm Icewind Black 750 W...

nabohi 27. Jan 2005

golem.de: "...45 Prozent der jugendlichen Onliner sind beim Surfen bereits auf...

typ vorm PC 27. Jan 2005

Bild dir unsre Meinung! Wenn schon, dann auch richtig... Scheiß BLÖD-Zeritung.... Aber...

i. 27. Jan 2005

*LOL vertrauen eher der bildzeitung als einem blog.... zudem frage ich mich wieso die...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    •  /