Abo
  • Services:

Softwarepatente schüren Existenzangst

NoSoftwarePatentents.com veröffentlicht Teilauswertung der BMWA-Umfrage

Die Initiative NoSoftwarePatents.com hat jetzt erste Ergebnisse ihrer Teilauswertung einer Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht. Demnach fürchten über 60 Prozent der befragten IT-Unternehmen, dass Softwarepatente ihre Existenz gefährden würden.

Artikel veröffentlicht am ,

Nur 6,3 Prozent der Firmen sehen sich in der Lage, Softwarepatente selbst zu recherchieren, und die meisten von diesen merkten an, dass sie eine vollständige Überprüfung aller bestehenden Softwarepatente niemals leisten könnten. Bei Rechtsstreitigkeiten träte der Insolvenzfall oder die Geschäftsaufgabe entweder bereits bei einer Klageandrohung ein oder spätestens im Rahmen eines Prozesses. Dadurch fühlen sich zahlreiche Teilnehmer der Umfrage nach Angaben von NoSoftwarePatents.com erpressbar. Einzelne Einsender nannten sogar die Nummern der europäischen Patente, die sie als Bedrohung für ihren Betrieb ausmachen konnten.

Stellenmarkt
  1. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Computacenter AG & Co. oHG, Verschiedene Standorte

Rund 11 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigen mindestens 50, einzelne sogar mehr als 1.000 Mitarbeiter.

Im Sommer letzten Jahres hatte die Bundesregierung Betriebe jeder Größe dazu aufgerufen, einen zwölfseitigen Fragebogen zu Softwarepatenten auszufüllen, dann aber die Methodik der Befragung in Frage gestellt und keine Ergebnisse veröffentlicht. "Als 1.400 anstatt der erwarteten 100 Einsendungen eingingen und sich ein Ergebnis abzeichnete, das der Haltung der Bundesregierung zu Softwarepatenten widerspricht, wurde von der zugesagten Auswertung und ihrer Veröffentlichung abgesehen", stellt man bei NoSoftwarePatents.com die Situation dar. Die Kampagne hatte über verschiedene Internetmedien um erneute Übersendung der Materialien zur eigenen Auswertung gebeten und erhielt letztendlich über 330 Fragebögen, deren Auswertung jetzt vorliegt.

Von über der Hälfte der Einsender erhielt NoSoftwarePatents.com die Genehmigung, ihren Namen und Hauptsitz zu veröffentlichen.

"Die Ergebnisse machen deutlich, dass Softwarepatente Gift für die wirtschaftliche Entwicklung der mittelständischen IT-Wirtschaft sind", kommentierte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Experte der Unionsfraktion für Geistiges Eigentum Dr. Günter Krings die Teilauswertung der Fragebögen."Nach dieser Auswertung eines Teils der Fragebögen lässt sich auch erahnen, warum das Bundeswirtschaftsministerium als Auftraggeber eine Veröffentlichung abgelehnt hat."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Otto d.O. 18. Mär 2005

Die unkörperliche Natur der Software macht Patente wesentlich gefährlicher für die...

taranus 17. Mär 2005

Mit den Softwarepatenten verhält es sich ähnlich, wie mit dem Antidiskriminierungsgesetz...

Hotohori 17. Mär 2005

Volle Zustimmung, ich frage mich wieviel Jahre noch vergehen müssen, bis die letzten...

UndTschüß 17. Mär 2005

In 40 Jahren ohne Softwarepatente haben die, die am lautesten Softwarepatente fordern...


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder statt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /