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Kamera-Handy-Markt wächst um 200 Prozent

Sekundärer Fotomarkt hebt noch nicht ab. Der Kamera-Handy-Markt soll im Jahresvergleich 2003/2004 weltweit um 200 Prozent gewachsen sein. Nach einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens In-Stat/MDR wurde dieses rasante Wachstum vor allem durch neue Modelle und verbesserte Bildqualität beschleunigt.
/ Andreas Donath
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Die Geräte sind innerhalb der letzten vier Jahre zum Mainstream-Produkt geworden, sagte In-Stat/MDR-Analyst Neil Strother. Es sei schwierig, jetzt überhaupt noch Handys zu finden, die keine Kamera beinhalten. Außer der Popularität der Kamera-Handys liegen die Hoffnungen jetzt auf einer Belebung des Fotoverarbeitungsmarktes wie der Belichtung und der Bildspeicherung und dem -versand. In-Stat/MDR rät den Carriern, diese Leistungen zu verbilligen, damit mehr Anwender sie nutzen.

Die Studie zeigt auch, dass sich in den USA die Konsumenten relativ schnell entsprechende Geräte zulegen – die Penetrationsrate wird mit 14 Prozent angegeben. Mit steigender Bildqualität würde auch das Volumen der verschickten Fotos ansteigen. Die Hersteller sollten dabei auf mehr Interoperabilität setzen, damit man leichter Bilder zwischen verschiedenen Handys und vor allem auch Netzen hin- und herschicken kann.


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