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Handy-Killerapplikation: E-Mail schiebt sich vor SMS

BlackBerry mischt den Markt auf. Die Zeiten der SMS als Killerapplikation im Mobilfunk scheinen vorbei zu sein. So halten zumindest 46,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte deutscher Telekommunikationsunternehmen die E-Mail für den wichtigsten mobilen Dienst auf dem Handy.
/ Andreas Donath
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Die SMS landet bei der Studie "TELCO Trend" von Mummert Consulting Inworks mit 45,9 Prozent knapp auf Platz zwei. Weit abgeschlagen auf dem dritten und vierten Platz liegen Sprachtelefonie (22 Prozent) und Internet (19,3 Prozent).

In den beiden letzten TELCO Trends hatte die SMS einen knappen Vorsprung vor der E-Mail. Mummert Consulting führt den aktuellen Vorsprung der E-Mail vor allem auf die zunehmende Nutzung der BlackBerry-Lösung des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM) zurück.

Immer mehr Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern die Smartphones mit eingebauter E-Mail-Funktion zur Verfügung. Wie sich der Markt für mobile E-Mail-Lösungen in Europa weiter entwickeln wird, hängt nach Einschätzung von Mummert Consulting nun einerseits davon ab, ob und wie Research in Motion und die europäischen Mobilfunkbetreiber zukünftig zusammenarbeiten. Andererseits ist bedeutend, ob RIM weitere Lizenzen für die BlackBerry-Technologie an andere Handy-Hersteller verkaufen kann. Bisher nutzen beispielsweise Siemens, Nokia und Sony Ericsson die Technik auf einigen ihrer Geräte.

Die Studie TELCO Trend wurde von Dezember 2004 bis Januar 2005 durchgeführt. An ihr nahmen 124 Fach- und Führungskräfte der Telekommunikationsbranche in Deutschland teil.


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