Der aktuelle Firefox 35 von Mozilla bringt kleine Verbesserungen an dem Hello-Videochat, implementiert Public-Key-Pinning sowie einige neue HTML5- und Javascript-Funktionen.
In der NDR-Dokumentation "Schlachtfeld Internet" hat Edward Snowden ein bisher unbekanntes Programm der NSA beschrieben. Damit sollen DDoS-Angriffe auf die USA automatisch beantwortet werden. Treten dabei Fehler auf, könnte das Snowden zufolge Menschenleben kosten.
Web.de arbeitet offenbar an einer echten End-to-End-Verschlüsselung, die noch dieses Jahr fertig werden soll. Angaben dazu, wie die Schlüsselverwaltung laufen soll, macht der Betreiber noch nicht.
Seit August bietet Golem.de seinen Lesern ein Abomodell an. Statt Texte hinter Paywalls zu räumen und künstliche Schranken aufzubauen, lautet das Angebot von Golem pur simpel: Ab 2,50 Euro im Monat gibt es Werbe- und Tracking-Freiheit. Wie das ankommt, verrät unsere erste Bilanz.
95 bahnbrechende Thesen über das Internet veröffentlichten die Verfasser des Cluetrain Manifesto vor 15 Jahren. Nun legen sie nach und warnen, dass wir das digitale Wunder zu verlieren drohen. Ein Interview mit Ko-Autor Doc Searls.
Die Attacken gegen Sony und Microsoft über Weihnachten haben Werbung für den Lizard Stresser gemacht. Dessen Angriffsstärke soll auf schlecht gesicherten Routern und Linux-Rechnern basieren. Selbst Tor wurde offenbar vom Lizard Squad angegriffen.
FBI-Direktor Comey liefert weitere Indizien, die darauf hinweisen, dass Sony von Nordkorea aus gehackt wurde. Zweifel bleiben, aber Comey will nicht alles verraten.
Der Lumina-Desktop ist auf Qt5 portiert worden. Bisher verwendete das im PC-BSD-Projekt entstandene System KDE Plasma. Die neue Oberfläche steht inzwischen auch für Linux-Distributionen bereit.
Die Wikipedia nutzt nun die HHVM von Facebook zum Ausführen von PHP, was die Seite wesentlich beschleunigt. Die Entwickler geben einen Einblick in die notwendigen Umbauarbeiten.
Unter Chrome OS können andere Linux-Distributionen nun in einem separaten Fenster angezeigt werden, wie bei vielen Virtualisierungslösungen. Dazu ist die Chroot-Umgebung Crouton deutlich erweitert worden.
Auf den Durchsuchungsbeschluss folgte die Festnahme: Ein Engländer ist wegen Verstoßes gegen den Computer Misuse Act verhaftet worden. Der Mann gehört zum Lizard Squad und bestätigte den Vorfall.
31C3 Biometrie ist kaputt. Davon zeigen sich Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club in ihrer jährlichen Security-Rück- und Vorschau überzeugt. Mit einer neuen Sportart in Flickr-Galerien wollen sie Menschen wachrütteln.
Lizard Squad vermietet seine euphemistisch Dienst genannten DDoS-Attacken: Der Lizard Stresser kostet je nach Dauer bis zu 300 US-Dollar und soll Server acht Stunden lahmlegen.
Während es 2014 immer wieder kontroverse Diskussionen um Debian, Systemd und Limux gegeben hat, haben andere erfolgreich umgebaut und setzen nun auf neue Technik. Und ein kleines Unternehmen hat mit viel Unterstützung eine alte Idee salonfähig gemacht.
Die US-Bundespolizei hat keine Hinweise, dass eine Ex-Mitarbeiterin von Sony Pictures für den massiven Datendiebstahl verantwortlich sein könnte. Ein Security-Unternehmen hatte hingegen behauptet, dafür Indizien zu haben.
31C3 Nichts ist so perfekt, als dass es sich nicht noch verbessern ließe. Das gilt auch für das stille Örtchen, dachten sich wohl einige und hackten Toiletten, Urinale und Spülkästen.
Mehr als die Hälfte der Rechner eines vom BKA zerschlagenen Botnetzes sollen in Deutschland gestanden haben. In Zusammenarbeit mit dem BSI, dem Fraunhofer Institut und Antivirenherstellern wurden die betroffenen Nutzer informiert.
31C3 Der HTTP-Server Rompager, der in Millionen von Internet-Devices eingesetzt wird, hat eine gravierende Sicherheitslücke. Auf dem 31C3 haben Forscher der Firma Check Point Details und Hintergründe zum wenig bekannten Protokoll TR-069 vorgestellt.
Unter dem Namen von Anonymous haben Unbekannte möglicherweise rund 13.000 Zugangsdaten - teils inklusive Kreditkarteninformationen - von Angeboten wie Xbox Live, Playstation Network sowie von Pornoseiten veröffentlicht.
Die Webseite des Internet Systems Consortiums (ISC) ist vor kurzem über eine Lücke in Wordpress gehackt worden. Für einige Zeit hat die Site dabei das Exploit-Kit Angler ausgeliefert, wovor das ISC nun warnt. Die dort angebotene Software wie Bind soll nicht betroffen sein.
In der aktuellen Android-App von Netflix sind Googles Namensserver fest kodiert. Dadurch lässt sich beispielsweise ein US-Account nicht mehr ohne weiteres von Deutschland aus nutzen. Es gibt aber schon erste Wege, das zu umgehen.
Bisher liefert AMD nur die GPU der Wii U, künftig soll es ein System-on-a-Chip sein: Nintendo arbeitet an einer neuen Konsole, AMDs Semi-Custom-Unit entwickelt wie bei der PS4 und Xbox One die Hardware.
Die Bescherung ist vorbei, und der ein oder andere hat womöglich ein neues Android-Smartphone oder -Tablet unter dem Baum vorgefunden. Nicht allen gefällt jedoch die starke Einbindung von Googles Diensten. Golem.de zeigt, wie man Google los wird und wie gut Android ohne dessen Zusätze funktioniert.
Der Nachfolger von XBMC erscheint erstmals als Kodi 14. An der zugrundeliegenden Technik hat sich zwar wenig geändert, dennoch hat das Entertainment Center viele neue Funktionen.
Wie der Debian-Fork Devuan meldet, bauen dessen Entwickler die Infrastruktur auf: Inzwischen gibt es einen eigenen Git-Server und ein noch fast leeres Software Repository. Das Projekt hat aber mit Trollen zu kämpfen.
Nordkorea war fast zehn Stunden lang vom Internet getrennt. Ob es sich um eine Vergeltungsmaßnahme der USA für die Angriffe auf Sony Pictures handelt, ist unklar.
Anhand von IP-Adressen will das FBI Nordkorea als Urheber der Hackerangriffe auf Sony Pictures ausgemacht haben. Diese Adressen sind jedoch weltweit verteilt und keine führt eindeutig in das abgeschottete Land. Manche bezweifeln daher die Schuldzuweisung der US-Bundespolizei.
Die NTP-Standardimplementierung ist zu alt, zu groß und schlecht gepflegt. Die Linux-Foundation finanziert deshalb seit Monaten eine mögliche Neuentwicklung durch einen bekannten FreeBSD-Entwickler. Erster Code steht nun bereit.
Weil das Tor-Projekt vor Angriffen auf das Anonymisierungssystem warnte, zeigte sich ein Betreiber von beliebten Exit Nodes aufgeschreckt. Als seine Server offline waren, befürchtete er eine Beschlagnahmung - nun ist er sich da nicht mehr so ganz sicher.
Es solle viele The Pirate Bays geben, hatten sich deren Macher gewünscht. Jetzt haben sie große Teile des Codes ihrer Webseite veröffentlicht, die vor wenigen Tagen bei einer Razzia vom Netz genommen wurde.
Die Kampagne namens ODST aus Halo 3 gibt es demnächst in überarbeiteter Fassung für alle, die die Master Chief Collection bereits gekauft haben. Die Chefin des Studios 343 Industries plant auch weitere Gratis-Angebote, weil die Sammlung etliche Startprobleme hatte.
Noch im Dezember 2014 könnte das Tor-Netzwerk vielleicht nicht mehr nutzbar sein. Die Macher des Projekts haben einen anonymen Tipp erhalten, der auf einen Angriff auf zentrale Komponenten des Netzes hindeutet.
In der Referenzimplementierung des Network Time Protocol (NTP) wurden mehrere Buffer Overflows gefunden, die die Ausführung von Code auf NTP-Servern erlauben.
Das FBI hat offiziell Nordkorea beschuldigt, Urheber des Hackerangriffs auf Sony Pictures zu sein. Laut der US-Bundespolizei weist die untersuchte Malware Parallelen zu vorherigen Angriffen auf, die ebenfalls dem Land zugeordnet sein sollen.
Weg mit Microsoft, Cisco und Co., her mit den eigenen Produkten: China plant, ausländische IT-Technik in Behörden und staatlichen Unternehmen durch Produkte chinesischer Hersteller zu ersetzen. Damit verschärft das Land den bereits schwelenden Streit mit ausländischen Anbietern.
Bis zu 6 statt 4 TByte: Toshibas neue Festplatten der MG04-Serie im 3,5-Zoll-Format bieten deutlich mehr Speicherplatz als ihre Vorgänger. Auch die Transferrate steigt, selbst bei den kleineren Modellen.
Größere SSDs, schnellere Grafikkarten und längere Akkulaufzeiten bei Smartphones: Speicherzellen oder DRAM-Chips, die wie die Etagen eines Hochhauses gestapelt werden, bieten viele Vorteile.
US-Behörden wollen in einem Bericht Nordkorea für die jüngsten Hackerangriffe verantwortlich machen. Nach Drohungen der Hackergruppe Guardians of Peace hat Sony Pictures die US-Premiere des Films The Interview abgesagt.
Update Das IT-Sicherheitsgesetz soll eigentlich die kritische Infrastruktur schützen. Neue Vorschriften gibt es aber auch für alle kommerziellen Betreiber von Internetseiten wie Webshops und Medien. Noch bleiben viele Fragen offen.
Der Lobbyverband der USA-Filmindustrie MPAA setzt sich unter dem Namen Project Goliath weiterhin für DNS-Sperren gegen Piraterie ein. Ein entsprechender Passus war bereits Teil des gescheiterten Gesetzentwurfs Sopa.
Die Betreiber der Torrent-Seite The Pirate Bay haben noch keine Pläne, ihre Webseite neu aufzusetzen. Sie begrüßen die diversen Ausgründungen ihrer Plattform, warnen aber vor unseriösen Kopien.
Noch mehr Flash-Kompetenz bei HGST: Die WD-Tochter kauft Skyera, einen Hersteller von SSD-Blades für Server. Damit könnte HGST Zugriff auf Informationen von Hynix und Micron erhalten.
Dass sich Datendiebe Zugriff auf die Server von Sony Pictures verschafft haben, war dem Unternehmen seit einem Jahr bekannt. Es besteht offenbar auch ein direkter Zusammenhang mit dem Einbruch in Sonys Playstation-Netzwerk 2011.
Die Schließung von The Pirate Bay führte nur zu einem leichten Einbruch der Anzahl der IP-Adressen, die bei Torrent-Downloads auftauchten. Das Original bleibt derzeit weiter offline, nur zweifelhafte Nachahmer versuchen ihr Glück.
Der Bundestag kann für einen Teil seiner Rechner nicht auf Windows XP verzichten und gibt dafür 120.000 Euro aus. Die speziellen Custom-Supportverträge sind für Microsoft sehr lukrativ.
Bittorrent will das Internet dezentralisieren: Künftig sollen auch Webseiten über Torrents ausgeliefert werden. Unter dem Projektnamen Maelstrom will das Unternehmen dafür einen Browser bereitstellen.
Im Streit zwischen Adobe und Usedsoft hat der Bundesgerichtshof eine Revision abgewiesen. Die Richter haben dabei festgestellt, dass gebrauchte Software auch dann einzeln verkauft werden darf, wenn sie zuvor als Volumenlizenz erworben wurde.