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PC-BSD: Lumina-Desktop auf Qt5 portiert

Der Lumina-Desktop ist auf Qt5 portiert worden. Bisher verwendete das im PC-BSD-Projekt entstandene System KDE Plasma. Die neue Oberfläche steht inzwischen auch für Linux-Distributionen bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Lumina-Desktops
Artwork des Lumina-Desktops (Bild: Lumina-Desktop)

Mit der aktuellen Version 0.8 benutzt der Lumina-Desktop Qt5 statt wie bisher die 4er-Reihe des C++-Frameworks. Mit dem Wechsel hängt die in dem PC-BSD-Projekt erstellte Desktop-Umgebung auch von XCB ab, das statt Xlib zur Kommunikation mit dem X-Server verwendet wird.

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Neu in der nun veröffentlichten Version von Lumina ist zudem die Verwendung des Qt-Multimedia-Moduls statt Phonon. Dadurch soll das Abspielen von Audio- und Videodateien in dem Dateimanager Insight verbessert worden sein. Darüber hinaus verfügt die Oberfläche nun über ein eigenes Anwendungs-Framework und kommt so ohne weitere externe Abhängigkeiten für die eigenen Programme aus.

Außerdem hat das Projekt den Task-Manager leicht überarbeitet und diverse Fehler behoben. So erkennt der Desktop nun, ob er in einer virtuellen Maschine (VM) ausgeführt wird, um die Kontrollelemente für die Bildschirmhelligkeit zu verstecken, da diese in einer VM nicht genutzt werden können. Der Dateimanager ist für rekursive Operationen angepasst worden. Das Starten von KDE-Anwendungen soll weniger Probleme bereiten.

Im April vergangenen Jahres hatte das Entwickler-Team des auf FreeBSD aufbauenden PC-BSD den Lumina-Desktop angekündigt. Bisher bietet das System, das auf eine grafische Oberfläche sowie eine leichte Installation ausgelegt ist, standardmäßig die KDE-Arbeitsflächen an. Aktuelle Versionen von Cinnamon und Gnome stehen aber als Ports bereit und können somit ebenfalls verwendet werden. Langfristig könnte Lumina diese ersetzen, da dadurch die Probleme bei der Portierung der Desktops gelöst werden könnten, die meist unter Linux programmiert und getestet werden.

Der Code von Lumina 0.8 steht via Github unter einer BSD-Lizenz zum Download bereit. Ports für FreeBSD sind ebenfalls verfügbar. Eine Kooperation etwa mit LXQt ist aufgrund der verschiedenen Lizenzen derzeit wenig wahrscheinlich.



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sedremier 08. Jan 2015

Ich will zwar nicht sagen "Kann ich nicht lesen, sind ja gar keine Bilder drin!" - aber...


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