• IT-Karriere:
  • Services:

Spearfishing: Icann meldet Einbruch in seine Server

Der Domainverwalter Icann meldet einen Einbruch in seine Server. Seine Mitarbeiter seien Opfer eines Spearfishing-Angriffs geworden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Icann ist auf dem Weg in die Freiheit. Das bringt aber neue Probleme mit sich.
Die Icann ist auf dem Weg in die Freiheit. Das bringt aber neue Probleme mit sich. (Bild: Andrew Cowie/AFP/GettyImages)

In die Server des Verwalters weltweiter Top-Level-Domains Icann ist eingebrochen worden. Die unbekannten Täter hätten einen Spearfishing-Angriff genutzt, um den Icann-Mitarbeitern Loginnamen und Passwörter zu entlocken. Danach hätten sich die Einbrecher Zugang zum Centralized Zone Data Service (CZDS) verschafft. Dort sollen sie persönliche Daten und Passwörter gestohlen haben. Auf die zentrale Verwaltung der Top-Level-Domains bei der Internet Assigned Numbers Authority (Iana) hätten die Einbrecher aber keinen Zugang gehabt, schreibt die Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) in ihrem Blog.

Stellenmarkt
  1. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin
  2. Hays AG, Frankfurt am Main

In dem Centralized Zone Data Service werden die neuen Top-Level-Domains zugewiesen und verwaltet. Laut Icann hatten die Einbrecher administrativen Zugang zu dem System sowie Zugriff auf die Datenbank, in der die Mitglieder des CZDS vermerkt sind. Dort hätten die Angreifer Zugang zu deren persönlichen Daten sowie auf Hashes der gespeicherten Passwörter. Vorsorglich seien alle Passwörter zurückgesetzt und die Betroffenen per E-Mail informiert worden.

Keine Gefahr für die Rootzone

Außerdem hätten die Einbrecher Zugang zum internen Wiki des Icann-GAC (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers Governmental Advisory Comittee) gehabt. Das Wiki dient als Informationszentrale für die Regierungsvertreter, die in der Icann organisiert sind.

Die Icann selbst verwaltet lediglich die Vergabe der Top-Level-Domains. Verantwortlich für die DNS-Rootzone und IP-Adressverwaltung ist hingegen die Iana. Die sei jedoch von dem Einbruch nicht betroffen.

Angestellte bei der Icann seien durch täuschend echte E-Mails auf eine Webseite gelockt worden, auf der sie ihre Zugangsdaten eingegeben hätten. Die E-Mails seien vermeintlich über die offizielle Icann-Domain versendet worden. In den letzten Monaten haben IT-Sicherheitsexperten eine Zunahme solcher gezielten Angriffe - auch Spearfishing genannt - registriert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,00€
  2. 89,00€
  3. 71,71€
  4. (u. a. Asus Zenbook 14 für 1.049,00€, Lenovo Ideapad 330 für 439,00€, MSI Trident 3 für 759...

Der... 19. Dez 2014

Schon wieder... #OMG Genau wie hier: https://www.golem.de/news/cyber-spionage-auf-roter...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /