Abo
  • Services:

Crouton: Linux-Distributionen im Fenster unter Chrome OS

Unter Chrome OS können andere Linux-Distributionen nun in einem separaten Fenster angezeigt werden, wie bei vielen Virtualisierungslösungen. Dazu ist die Chroot-Umgebung Crouton deutlich erweitert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Crouton führt nun Linux-Distributionen in einem eigenen Fenster aus.
Crouton führt nun Linux-Distributionen in einem eigenen Fenster aus. (Bild: François Beaufort)

Dank eines Praktikanten bei Google lässt sich das Tool Crouton nun in einem eigenen Fenster unter Chrome OS benutzen, wie ein Google-Entwickler berichtet. Crouton bietet eine erweiterte Chroot-Umgebung, mit der sich andere Linux-Distributionen unter Chrome OS verwenden lassen. Damit verhält sich die Integration des Tools in Chrome OS nun zumindest optisch ähnlich zu bekannten Virtualisierungslösungen für andere Betriebssysteme.

Stellenmarkt
  1. soft-nrg Development GmbH', Dornach
  2. comemso GmbH, Ostfildern bei Stuttgart

Bisher starteten per Crouton bereitgestellte Distributionen mit ihren Desktops im Vollbild. Die neue Fensterlösung vereinfacht die Benutzung entsprechend, da die Chrome-OS-Oberfläche ständig verfügbar bleibt. An der grundlegenden Technik ändert sich dabei jedoch nichts. Statt Geräte zu virtualisieren, ermöglicht Crouton die Wiederverwendung etwa des Kernels und anderer Bestandteile in Linux-Distributionen wie Ubuntu.

Notwendig dazu waren etwa 4.500 Zeilen Code, die einige Erweiterungen für das Tool bringen. Neben der eigentlichen Funktion, Crouton in einem Fenster auszuführen, setzt die neue Variante auf eine X-Server-Attrappe. Zur Übertragung von Eingabe-, Cursor-Ereignissen und Weiterem zwischen dieser Attrappe und einem Native-Client-Modul werden Websockets verwendet. Die Framebuffer-Daten, also die eigentlichen Bildinhalte, werden aus Leistungsgründen nicht über die Websockets übertragen. Stattdessen werden die Daten direkt in einen Speicherbereich geschrieben, der vom Native Client und Chrome gemeinsam genutzt wird.

Um Crouton nutzen zu können, müssen die Chrome-OS-Geräte in den Developer Mode versetzt werden. Ebenso muss die Crouton-Erweiterung für Chrome installiert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 899€

phre4k 05. Jan 2015

siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Operating_system%E2%80%93level_virtualization "On...

janoP 05. Jan 2015

ChromeOS startet deutlich schneller als herkömmliche Linuxdistributionen oder gar...


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /