• IT-Karriere:
  • Services:

DDos-Attacken: Erstes Mitglied von Lizard Squad verhaftet

Auf den Durchsuchungsbeschluss folgte die Festnahme: Ein Engländer ist wegen Verstoßes gegen den Computer Misuse Act verhaftet worden. Der Mann gehört zum Lizard Squad und bestätigte den Vorfall.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Echsen, englisch Lizard, umfassen u.a. die Warane, Leguane, Geckos, Skinke, Agamen und Chamäleons
Die Echsen, englisch Lizard, umfassen u.a. die Warane, Leguane, Geckos, Skinke, Agamen und Chamäleons (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Thames Valley Police hat einen 22-jährigen Mann festgenommen, bei dem es sich dem US-Sicherheitsexperten Brian Krebs zufolge um das Lizard-Squad-Mitglied Vienni handelt. Dieser bestätigte Daily Dot per Foto eine der Festnahme vorausgegangene Hausdurchsuchung, bei der die South East Regional Organized Crime Unit (Serocu) unter anderem Computer, Smartphones und eine Xbox One beschlagnahmte.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Stadt Leinfelden-Echterdingen, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart

Lizard Squad ist verantwortlich für die DDos-Angriffe auf die Spielenetzwerke PSN und Xbox Live über die Weihnachtsfeiertage, welche mit angeblich bis zu 1,2 TBit pro Sekunde die Server von Sony und Microsoft lahmlegten. Der Engländer Vinnie wurde von Brian Krebs Anfang der Woche als wahrscheinliches Mitglied von Lizard Squad identifiziert, als er versuchte, die von Kim Dotcom erhaltene Premium-Mega-Accounts in einem Forum zu verkaufen.

Die Thames Valley Police hat Vinnie mittlerweile gegen Kaution entlassen und untersucht die beschlagnahmten Geräte. Der Engländer soll gegen den Computer Misuse Act verstoßen haben, sich also der Computerkriminalität schuldig gemacht haben. Die Meldung benennt allerdings nur Paypal-Betrugsaktionen, wohingegen im Durchsuchungsbeschluss auch die Suche nach Informationen zum DDoS-Angriff der Spieleplattformen Playstation Network und Xbox Live erwähnt wird.

Zuletzt hatte Lizard Squad den Lizard Stresser zum Verkauf angeboten. Dieses Tool soll gegen Zahlung via Bitcoins oder bei Paypal den Zugriff auf das Botnetz von Lizard Squad und somit DDoS-Angriffe auf Server ermöglichen. Die Login-Seite verunglimpft übrigens Brian Krebs, der davon ausgeht, dass bald alle Mitglieder der Gruppe verhaftet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,29€
  2. 31€
  3. 59,99€

AnonymerHH 02. Jan 2015

profis? scriptkiddies mit zuviel freizeit.

SchmuseTigger 02. Jan 2015

Jo, also Betrug + den Schaden (wenn es den Beweisbar ist, dass er mit hinter dem DDoS...

SchmuseTigger 02. Jan 2015

Klar, deshalb sind die auch direkt für Bitcoin verkauft worden. Viel Spaß beim...

Slurpee 02. Jan 2015

Was du schreibst würde Sinn machen, wenn er direkt danach nicht sofort wieder eine...

Anonymer Nutzer 02. Jan 2015

Bislang waren es ein Finne und ein Brite Der Dritte hat wohl nur noch eine Schonfrist bis...


Folgen Sie uns
       


Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


    Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
    Verkehrswende
    Zaubertechnologie statt Citybahn

    In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
    2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

    Zwischenzertifikate: Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an
    Zwischenzertifikate
    Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an

    Bisher war das Let's-Encrypt-Zwischenzertifikat von Identrust signiert. Das wird sich bald ändern.
    Von Hanno Böck

    1. CAA-Fehler Let's-Encrypt-Zertifikate werden nicht sofort zurückgezogen
    2. TLS Let's Encrypt muss drei Millionen Zertifikate zurückziehen
    3. Zertifizierung Let's Encrypt validiert Domains mehrfach

      •  /