Das freie Troubleticket-System OTRS ist in der Version 2.1 erschienen, die erstmals den Microsoft SQL Server unterstützt. Neben neuen Funktionen um Berichte zu erstellen gibt es einen PDF-Export sowie ein Kalender-Modul, das lokale Feiertage berücksichtigt.
Ein Umsatzwachstum von 30 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar meldet Oracle für das erste Quartal 2006/2007. Oracle-Chef Larry Ellison schießt bei der Gelegenheit scharf gegen den Konkurrenten SAP, der sich seinerseits zur Wehr setzt.
Eine Finanzspritze von 20 Millionen US-Dollar kann die Firma Zend verbuchen, die Software rund um die freie Scriptsprache PHP entwickelt. Zend will mit dem frischen Geld schneller international wachsen, seine Produktentwicklung beschleunigen und seine Service-Sparte ausbauen.
Die ADP Employer Services GmbH bietet eine Archivierungssoftware für das Personalwesen an. Mit der Lösung ADP Archiv können Personalabteilung und Mitarbeiter alle relevanten Unterlagen und Dokumente jederzeit einsehen. Zusätzlich bietet die Software-Erweiterung ADP Archiv 4all den elektronischen Zugang zur persönlichen Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.
Das Open-Source-Ticketsystem OTRS 2.1 ist in einer ersten Beta-Version erschienen. Die Software bietet neue Funktionen, um Berichte zu erstellen und unterstützt nun auch Microsofts SQL Server. Einen PDF-Generator sowie ein neues FAQ-Modul enthält die Beta ebenfalls.
Mit der kommenden Version MySQL 5.1, die derzeit als Beta vorliegt, will MySQL seine Datenbank-Variante MySQL Max abschaffen. Künftig soll es nur noch eine Standard- und Debug-Version geben, wobei fast alle Funktionen von MySQL Max künftig in der Standardversion zur Verfügung stehen.
Für SAP lief das zweite Quartal 2006 weniger gut als erwartet: Der Softwarelizenzumsatz lag mit rund 621 Millionen Euro 8 Prozent über dem Wert des Vorjahres, der Produktumsatz kletterte um 9 Prozent auf etwa 1,48 Milliarden Euro.
Mit "Turaya Crypt" und "Turaya VPN" hat das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt EMSCB die ersten Bausteine einer Open-Source-Sicherheitsplattform veröffentlicht, die Trusted Computing unterstüzt. Die Software soll der deutschen Industrie eine standardisierte Basis an die Hand geben, um diese unabhängig von Monopolisten zu machen.
Mit dem neu formierten "Interoperability Customer Executive Council" will Microsoft Optimierungspotenzial in Sachen Interoperabilität in seiner Software, aber auch allgemein in der Software-Industrie aufdecken. Da IT-Landschaften zunehmend heterogen gestellt würden, komme dem Thema Interoperabilität eine steigende Bedeutung zu. Selbst wolle man Produkte ausliefern, die vom Design her interoperabel seien.
In einem Interview gab SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner an, dass er sich einer Übernahme oder Fusion des größten europäischen Softwareherstellers nicht widersetzen wolle.
Zu seiner Hausmesse Sapphire '06 in Orlando wartete SAP unter anderem mit einer neuen Version seines Hauptproduktes mySAP ERP auf und zeigte eine neue, plattformunabhängige Benutzeroberfläche für das System. Außerdem kündigte SAP an, die NetWeaver-Plattform mit einem 125 Millionen US-Dollar schweren Fonds zu stärken.
Citrix hat das US-Unternehmen Reflectent Software übernommen, das sich auf die Entwicklung von Monitoring-Software für Anwendungen im Web- und Server-Client- sowie im Desktopbereich spezialisiert hat. Citrix selbst entwickelt Terminal- und Application-Server-Software.
Mit dem Projekt "Mendocino" begannen SAP und Microsoft vor rund einem Jahr die Arbeiten an einem ersten gemeinsamen Produkt. Nun ist die Software fertig, sie erlaubt einen direkten Zugriff auf SAP-Geschäftsprozesse aus Microsoft Office. Ausgeliefert wird "Duet", so der offizielle Name, ab Juni 2006.
Um rund 22 Prozent auf 528 Millionen Euro konnte SAP seinen Softwarelizenzumsatz im ersten Quartal 2006 steigern. Der Gesamtumsatz betrug 2,04 Milliarden Euro, ein Anstieg von 18 Prozent bzw. ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse um 13 Prozent.
Microsoft hat für den SQL Server 2005 ein Service Pack veröffentlicht, mit dem einige neue Funktionen in die Software Einzug halten. So erhält der aktuelle SQL Server durch das Service Pack 1 eine Datenbankspiegel-Funktion für den Production-Ready-Einsatz und die SQL Server Express Edition erhält mit SQL Server Management Studio Express eine grafische Bedienoberfläche.
Noch in diesem Jahr will SAP auch die freie Datenbank MySQL unterstützen. MySQL soll für die Software des Walldorfer Konzerns bis Jahresende zertifiziert werden, berichtet LinuxWorld.com.au unter Berufung auf Shai Agassi, der bei SAP für die Produktentwicklung verantwortlich ist.
SAP übernimmt mit Virsa Systems einen Spezialisten für unternehmensübergreifende Compliance-Lösungen. Mit dieser Erweiterung will SAP die Attraktivität des eigenen Lösungsportfolios steigern.
Nachdem drei Mitarbeiter von SAP, unterstützt durch die IG-Metall, drohten, die Gründung eines Betriebsrats per Gericht durchzusetzen, kam SAP dem nun zuvor und rief seinerseits die Mitarbeiter auf, einen Betriebsrat zu gründen - und diese entschieden sich dafür, anders als noch beim entsprechenden Aufruf der drei von der Gewerkschaft unterstützten Mitarbeiter.
Bislang hat sich SAP gegen Bestrebungen zur Gründung eines Betriebsrats gewehrt, man sah die SAP-Kultur durch einen von außen bestimmten Betriebsrat gefährdet. Auch die SAP-Mitarbeiter lehnten ein entsprechendes Vorhaben mit einer Mehrheit von über 90 Prozent ab. Doch bevor nun drei Mitarbeiter mit Unterstützung der IG Metall die Betriebsratsgründung per Gericht erzwingen, geht der SAP-Vorstand in die Offensive und will nun seinerseits die Gründung eines Betriebsrats einleiten.
Mit einer Mehrheit von über 90 Prozent haben sich die Mitarbeiter der SAP AG in Walldorf und St. Leon-Rot in der letzten Woche gegen die Gründung eines Betriebsrates ausgesprochen. Nun soll die Betriebsratsgründung mit Unterstützung der IG Metall per Gericht durchgesetzt werden.
Der Walldorfer Softwarekonzern SAP erhält vorerst keinen Betriebsrat. Die IG Metall hatte am Donnerstag, dem 2. März 2006, zu einer Betriebsversammlung geladen, um die Gründung eines Betriebsrates vorzubereiten. Die Mehrheit der anwesenden Mitarbeiter sprach sich aber dagegen aus.
SAP-Gründer Dietmar Hopp äußerte im Gespräch mit der Wirtschaftwoche Sorgen um die Zukunft von SAP, denn die IG Metall hat am Aschermittwoch unter dem Motto "Die Würde des Menschen ist unantastbar" zur Betriebsversammlung geladen, um die Wahl eines Betriebsrates vorzubereiten. Hopp fürchtet um die SAP-Kultur.
Die Standardisierungsorganisation OASIS hat den Standard WS-Security in der Version 1.1 verabschiedet. Die Sicherheitsspezifikation für Web Services soll es Organisationen erlauben, sichere und weitgehend interoperable Web-Service-Applikationen zu entwickeln.
Oracle hat versucht, den Hersteller der Open-Source-Datenbank MySQL zu kaufen, erklärte MySQL-Chef Marten Mickos am Rande der Open Source Business Conference.
MySQL AB, der Hersteller hinter der gleichnamigen Open-Source-Datenbank, erhält in einer dritten Finanzierungsrunde eine Kapitalspritze von 18,5 Millionen US-Dollar.
Auch SAP geht jetzt mit einer On-Demand-Lösung für Customer Relationship Managment (CRM) an den Start. Salesforce und später Siebel haben es vorgemacht. Bei SAP wird das On-Demand-CRM als Erweiterung des mySAP Customer Relationship Managements (mySAP CRM) angeboten.
SAP konnte seinen Softwarelizenzumsatz im vierten Quartal 2005 um 18 Prozent auf 2,78 Milliarden Euro steigern und liegt damit über den eigenen Prognosen. 2006 hat SAP Großes vor.
Auf der IBM-Hausmesse Lotusphere in Orlando, Florida, erlaubte der Softwarehersteller erstmals einen Blick auf die kommende Version von Lotus Notes und Domino. Außerdem wurden neue Kooperationen rund um Lotus Notes verkündet, um die Anbindung an mobile E-Mail-Lösungen auszubauen. Die Arbeiten an der bereits in Aussicht gestellten Mac-Version von Lotus Notes schreiten ebenfalls voran.
Microsoft zählt seit dem Oktober 2005 zu den Industriegesellschaftern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), zusammen mit DaimlerChrysler, SAP, Deutsche Telekom, Bertelsmann, IDS Scheer und der blue order AG. Im Rahmen der Public-Private-Partnership erhofft sich Microsoft einen regen Austausch zwischen den deutschen Forschern und den eigenen KI-Entwicklern.
Microsoft will zum kommenden BizTalk Server 2006 kostenlos 16 zusätzliche Applikations- und Technikadapter erweitern. Die Enterprise- und Standard-Edition soll so unter anderem mit Systemen von Oracle und dessen Töchtern PeopleSoft und Siebel zusammenarbeiten.
Die IT-Gehälter haben in diesem Jahr kaum zugelegt, so das Ergebnis der nun zum siebten Mal durchgeführten Gehaltsstudie der Computerwoche. Allerdings gab es in verschiedenen Berufsgruppen wie auch im regionenbezogenen Gehältervergleich zum Teil deutliche Verschiebungen.
Der 61-jährige SAP-Mitbegründer Hasso Plattner will weitere Euro-Millionen in die Wissenschaft stecken. Nach dem seit 1998 in Potsdam ansässigen Forschungsinstitut für Computersoftware eröffnet Plattner nun im US-amerikanischen Silicon Valley ein Institute of Design, berichtet der Spiegel.
Oracle will den CRM-Spezialisten Siebel Systems für 10,66 US-Dollar pro Aktie übernehmen, kündigte Oracle an. Insgesamt ergibt sich ein Kaufpreis von 5,85 Milliarden US-Dollar bzw. 3,61 Milliarden US-Dollar, verrechnet man die rund 2,24 Milliarden US-Dollar an liquidem Kapital, über das Siebel verfügt.
Intel startet eine weitere Initiative, um drahtlose Techniken voranzutreiben. Mit dem Programm "Digital Communities" unterstützt Intel zusammen mit Partnern 13 Pilotgemeinden weltweit bei der Umsetzung von Lösungen, die entsprechende Techniken nutzen. Auch Deutschland ist in dem Pilotprogramm vertreten.
Eine Woche vor der Abstimmung des Europaparlaments über die Softwarepatentrichtlinie spitzt sich die Debatte zu: Unternehmerinitiativen aus mehreren Bundesländern warnen die Europa-Abgeordneten der CDU und CSU davor, "systematischen Betrug am Wähler zu begehen". Die Union solle endlich zugeben, Microsoft näher zu stehen als dem deutschen Mittelstand, heißt es in einem offenen Brief.
Die SAP AG hat die Übernahme der Lighthammer Software Development Corporation mit Sitz in Exton, Pennsylvania, angekündigt. Lighthammer ist ein Softwareanbieter für Daten- und Leistungsanalysen in der Fertigung sowie für Lösungen für die Zusammenarbeit (Collaborative Manufacturing) in der Fertigung.
Cisco stellt mit "Application-Oriented Networking" (AON) einen neuen Geschäftsbereich auf, der sich mit Middleware-Software beschäftigen soll. Damit stellt sich das vornehmlich bei Netzwerkprodukten engangierte Unternehmen Cisco klar gegen Softwarehäuser, die bislang Middleware-Messaging-Lösungen entwickelt und vertrieben haben und sozusagen eine Stufe hinter den Netzwerkprodukten zum Einsatz kommen.
Die Initiative "Unternehmer gegen Softwarepatentierung" starten eine Aufklärungskampagne, die vor den Folgen einer Einführung von Softwarepatenten in Europa warnt: "Patentfrei sichert IT-Arbeitsplätze". Auf diese Weise soll die Öffentlichkeit auf die Bedrohung zehntausender Arbeitsplätze in Deutschland und der EU durch Softwarepatente aufmerksam gemacht werden.
Auf einem "Forum für Entrepreneurship" hat SAP-Mitgründer Prof. Hasso Plattner zu einer gesamtgesellschaftlichen Innovationsoffensive in Deutschland aufgerufen. Vor 250 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kündigte er als Eigenbeitrag zu dieser Offensive ein Gründerzentrum für junge und natürlich Erfolg versprechende Informationstechnologie-Firmen an.
Macromedia ist der Eclipse Foundation beigetreten und will auf Basis der freien Entwicklungsumgebung ein Entwicklerwerkzeug für die nächste Generation von so genannten "Rich Internet Applikationen" (RIA) entwickeln.
Man könnte fast meinen, Start-ups und Wagniskapitalgeber gibt es nicht mehr, doch nun hat SAP-Mitgründer Prof. Hasso Plattner eine Initiative angekündigt, mit der er für die verstärkte Gründung Erfolg versprechender Informationstechnologie-Firmen in Deutschland sorgen will. Wie der Stifter des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik in Potsdam mitteilte, soll deswegen in Kürze in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hasso-Plattner-Institut ein "Inkubator" seine Arbeit aufnehmen.
Microsoft und SAP wollen unter dem Codenamen "Mendocino" ein gemeinsames Produkt entwickeln, das Microsoft Office und mySAP miteinander verbindet, berichtet unter anderem das Wall Street Journal. Die Ankündigung unterstreicht die Kooperation der beiden Softwarehersteller, die im Frühjahr 2004 über eine Fusion verhandelten.
Oracle einigt sich mit Retek über dessen Übernahme und setzt sich damit gegen SAP durch, die ebenfalls an der Übernahme des Unternehmens interessiert waren. Oracle zahlt dabei 11,25 US-Dollar pro Retek-Aktie.
Vorstand und Aufsichtsrat der SAP AG schlagen der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2004 eine Dividende in Höhe von 1,10 Euro je Stammaktie vor. Im Vorjahr waren es 0,80 Euro je Stammaktie. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung der Ausschüttung je Stammaktie von 37,5 Prozent.
Nicht nur die Hausautomations- und Konsumindustrie, auch der Bereich industrieller Anwendungen kann durch vernetzte Systeme neue Möglichkeiten entfalten. Drahtlose Datenübertragungstechniken, selbstorganisierende Netzwerke oder neuartige Interaktionstechniken zwischen dem Menschen und seiner Umgebung versprechen, auch in ihrer industriellen Anwendung von Vorteil zu sein. Nach einer Machbarkeitsstudie soll nun in Deutschland der Bau von intelligenten Fabriken geprobt werden.
Den Besucherrekord des Jahres 2004 konnte die CeBIT im Jahr 2005 nicht überflügeln und fiel von 510.000 auf nunmehr 480.000 Besucher ab. Dennoch kein Grund für die Messeleitung, Trübsal zu blasen, denn der Fachbesucheranteil stieg um fast vier Prozentpunkte auf über 88 Prozent.

Konica Minolta erweitert sein Produktportfolio um den Magicolor 5450. Durch PostScript 3 und PCL 6 und durch seine Kompatibilität mit SAP-, Citrix-Metaframe- sowie DOS-Applikationen ist der Netzwerkdrucker vor allem für den Unternehmenseinsatz konzipiert.
Microsoft will SAP zunehmend Konkurrenz machen und seine aktuellen Unternehmenslösungen Microsoft Navision und Microsoft Axapta in zwei Phasen in eine .Net-basierte ERP-Lösung (Enterprise Ressource Planning) überführen. Zudem sollen die Produkte eng mit Microsoft Office verzahnt werden.
SAP will ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ungarn aufbauen. Rund 50 Mitarbeiter sollen hier zum Start im Mai 2005 beschäftigt werden, es ist aber geplant, die Belegschaft der "SAP Labs Budapest" bis Ende 2006 auf 300 Mitarbeiter auszubauen.
Die Linux-Migration bei der Deutsche Bahn schreitet voran. Das Unternehmen hatte wiederholt angekündigt, künftig auf Linux und andere Open-Source-Software setzten zu wollen. Mittlerweile hat die Bahn Lotus Notes unter Linux in Betrieb genommen. Mit 55.000 Nutzern handelt es sich dabei um eine der größten Installationen dieser Art in Europa.