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Novell: "Wir fühlen uns Open Source verpflichtet"

Holger Dyroff von Novell im Gespräch mit Golem.de

Das zwischen Microsoft und Novell geschlossene Abkommen vom November 2006 hat vor allem Ziele, wie die bessere Zusammenarbeit zwischen Windows und Linux. Und Novell sieht es als Erfolg: Bisher seien über 40.000 Suse Linux Enterprise Server aktiviert worden, die ohne das Abkommen nicht verkauft worden wären, hieß es auf der CeBIT 2007 in Hannover. Andererseits hagelte es viel Kritik für die Zusammenarbeit mit dem in Linux-Kreisen oft als Erzfeind angesehenen Microsoft. Holger Dyroff, Vice President Product Management & Marketing bei Novell, sprach auf der CeBIT mit Golem.de über Erfolge und Probleme durch den Microsoft-Deal.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Holger Dyroff von Novell
Holger Dyroff von Novell
Golem.de: Novell hat auf der CeBIT 2007 bekannt gegeben, dass seit dem Vertragsschluss mit Microsoft zusätzliche 40.000 Suse Linux Enterprise Server (SLES) freigeschaltet wurden. Inwiefern ist dieser Erfolg tatsächlich auf das Abkommen zurückzuführen?

Holger Dyroff: Wir haben ja schon ein paar große Kunden bekannt gegeben, die aus der Vertriebspartnerschaft mit Microsoft hervorgegangen sind. Diese haben vor allem die Interoperabilität hervorgehoben. Sofern es amerikanische Kunden waren, aber auch die zusätzliche Rechtssicherheit, die sie dadurch gewinnen können.

Mit den meisten der Kunden haben wir auch schon vorher zusammengearbeitet und waren in Teilbereichen erfolgreich. Aber durch die Partnerschaft hat Linux in diesen Firmen nochmals einen anderen Stellenwert bekommen. Dadurch, dass jetzt klar ist, dass die Zusammenarbeit zwischen Suse Linux Enterprise und Microsoft-Produkten sichergestellt sein wird, haben die Firmen ein besseres Vertrauen bekommen, dass mehr Unix-Anwendungen auf Linux portiert werden können.

Darunter waren dann eben auch Kunden wie HSBC, die bisher ausschließlich Red Hat Enterprise Linux verwendeten. Die haben dies nun als Signal gesehen und sich entschlossen, weltweit in den großen HSBC-Niederlassungen Suse Linux Enterprise einzusetzen.

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Golem.de: Sie bekommen also tatsächlich diese Rückmeldungen, dass die Entscheidung für Suse Linux Enterprise auf Grund des Abkommens mit Microsoft fällt?

Holger Dyroff: Ja genau. Wal Mart ist ein ganz gutes Beispiel. Bisher waren dort unternehmensweit etwa 100 Red-Hat-Server im Einsatz und vielleicht 100 bis 200 Non-Paid-Linux-Server, also OpenSuse, Debian oder Ähnliches. Nun haben sie sich für den weltweiten Einsatz von Suse Linux Enterprise entschieden. Dort hat das Vertrauen in die Interoperabilität und die Rechtssicherheit den Schub gegeben, damit Linux nun eine von zwei strategischen Plattformen wird. Das ist es, was bisher bei den Kunden passiert ist und Sie haben schon richtig gesagt, bisher wurden über 40.000 Server aktiviert. Damit sind durchgehend Dreijahresverträge verbunden.

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The Troll 06. Apr 2007

Das ist eine interessante Frage, aber ich denke, dass sich relativ wenige wirklich aus...

BSDDaemon 19. Mär 2007

Wir haben keinen Keller ;-) Wegen dem Grundwasser steht das Haus auf einem kleinen Hügel.

x1XX1x 19. Mär 2007

in geschichte geschlafen, oder wie? :D

IT Diplom Fachmann 19. Mär 2007

...denn der echte Profi kann nur auf propreitäre Techniken setzen, wie sie z.b. aus dem...

wiZ-art 18. Mär 2007

Diese dauernde Verwendung des Begriffes "Rechtssicherheit" ist doch albern: bislang...


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